Keine Pferdekutschen in der Playa Dorada

      Keine Pferdekutschen in der Playa Dorada

      Aus aktuellem Anlass hier ein Aufruf:

      Keine Pferdekutschen mehr in der Playa Dorada!

      Wie Touristen wissen, diese Pferde der Kutscher sind in einem jaemmerlichen Zustand. Artgerechte Haltung ist ein Fremdwort fuer die Betreiber der Kutschen.
      Wer gegen die Kutschen ist, der schickt bitte eine EMAIL!

      No mas Cocheros en la Playa Dorada

      Sollte jemand fuer dieses Geschaeft sein,d ann bitte eine Mail mit der Aufforderung, die Pferde an tiergerechten Stationen (mit Traenke/Schatten) zu parken.

      Si, pero con control y mantenemiento de caballos!

      Danke. Mails an

      nocochero@yahoo.de
      Es geht alles seinen karibischen Gang...
      Die Emailadresse

      nocochero@yahoo.de

      funktioniert, es kommen Eingaenge. Aber es waere gut, wenn jeder seine Facebook Twitter Hi5 etc Freunde auch mobilisiert.
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      Ganz ehrlich, ich finde diese Aktion ziemlich, und das drücke ich mal höflich aus, doof.

      Was bringt es denn wenn man ein paar e-Mails sammelt und diese dann an das Tourismusministerium weiterleitet und in diesen die Einstellung des Kutschenbetriebes fordert?

      Wenn man schon ein Projekt anfängt, dann sollte man auch Lösungsvorschläge zum Status Quo erarbeiten. Einfach nur zu sagen ich bin dagegen, ohne aber zu erklären wie die Menschen denn in Zukunft leben sollen, das ist ein bischen flach.

      Im Übrigen gibt es nicht nur abgemagerte Pferde. Was ist mit diesen Anbietern? Müssen diese dann auch gehen nur weil man nicht über den Tellerrand blicken kann?

      Ich fühle förmlich in mir den Wunsch eine Aktion mit den Namen "contranocochero@gmail.com" zu starten...
      @Cibao
      Nun, sicher geht es doch erstmal darum, dass man 400tsd Pesos locker machen will, weil an den Kutschen die Raeder eiern.
      Das ist also wichtiger, als einen Klappergaul wieder aufzupeppeln? Warum auch, so ein bloeder Vierbeiner ist ja schon fuer wenige tausend Pesitos zu bekommen. Warum also ein Tier gut pflegen, wenn das mehr kostet als eine Neuanschaffung?
      Das ist schlicht und einfach verachtenswert.

      Was die Loesung angeht, so kann man ja mit ja stimmen! Aber unter dem Vorbehalt, dass ebena uch etwas fuer die Pferde getan wird!

      Und dann frage ich mich: Wenn dieses Unternehmen nicht genug abwirft um das Tier gut zu unterhalten, auch nicht die Kutsche, welchen Sinn macht dieses "Unternehmen"?

      Warum nicht neuzeitlich denken? schoene bunte Golfkarren vermieten? Die Dinger kann jeder Depp fahren, mit Gas recht umweltfreundlich und leise und der Tourist kann auf eigene Faust die ganze (und recht grosse) Playa Dorada befahren? Und an 2 Vermietstationen in der Anlage gaebe es dann auch was fuer Maenner zu tun. Die Dinger waschen, betanken, warten (au weia, da haben wir schon wieder ein Problemita!)
      Und wie Costadeambar in einem anderen Beitrag (Motoconcho) schrieb: man will ja selber nicht gern schwitzen bei der Arbeit...

      Jedenfalls, und ich bin sicher kein riesiger militanter Tierfreund, ich sehe keinen Sinn darin, ein Unternehmen zu foerdern, dass nicht wirtschaftlich ist und auf eigenen Beinen stehen kann. Auf diese Art Arbeitsplaetze zu erhalten, in dem man Tiere schindet, keine feine Art.

      Und was das Tourismusministerium angeht. Ein weiterer Effekt, wenn auch nicht die Kutschen abgeschafft werden:
      den Bonzen mal zeigen, dass sie wieder in die falsche Richtung gedacht haben!
      Es geht alles seinen karibischen Gang...
      Ich bin begeistert von dieser Doppelmoral.

      Mal ganz ehrlich, die Mail mit der Antwort "Ja, aber..." ist doch kein Plan. Wenn man dieses Thema angehen möchte, dann sollte man sich ein wenig mit damit beschäftigen. Diese Kutschen werden von den dominikanern als Teil der eigenen Kultur angesehen. Ob das uns Mitteleuropäern nun passt oder nicht, dass spielt erst einmal dabei keine Rolle.

      Wirklich, ich bin ein großer Fan von Tierschutz, allerdings steht bei mir die Menschenwürde noch etwas weiter oben auf der persönlichen Hitliste. Würde aber in diesen Thema hier zuweit führen.

      Wenn man alles das wirklich ernsthaft umsetzen würde was hier als negativ beschrieben wurde, dann müsste man auch konsequenter Weise auf die Carros Publicos verzichten, denn der erzielte Gewinn wird dort in der Regel doch auch nicht in den Werterhalt investiert.
      Oder sollte man doch besser das essen einstellen? Schließlich werden in der Landwirtschaft Menschen zu äußerst unwürdigen Bedingungen beschäftigt. Oder die billigen Textilien die in den Zonas Francas zu welchen Bedingungen produziert werden?

      Nein, nein. Wenn man derartiges vorhat, dann hat man ein Konzept zu entwickeln. Da sollte man mal durchrechnen wie teuer es ist eine Fläche für eine Tränke anzumieten, die notwendigen Weideflächen bereitzuhalten und unter Umständen für das Beifutter genossenschaftlich einzukaufen. Aber einfach nur NEIN, und die ander Mail ist nicht wirklich eine Alternative, sieht aus wie das: