Angepinnt Warum trifft man die höchsten Windgeschwindigkeiten in einem Hurrikan typischerweise auf der rechten Sturmseite an?

    Warum trifft man die höchsten Windgeschwindigkeiten in einem Hurrikan typischerweise auf der rechten Sturmseite an?


    Die „rechte Seite des Hurrikans“ ist bezogen auf die Bewegung des Sturms: Zieht ein Hurrikan nach Westen, dann befindet sich die rechte Seite des Sturms auf der Nordseite des Hurrikans; zieht er nach Norden, ist die rechte Seite im Osten des Hurrikans, etc.

    Im Allgemeinen werden die höchsten Windgeschwindigkeiten im Bereich eines Hurrikans auf der rechten Seite des Sturms angetroffen, weil die Bewegung des gesamten Systems auch zu den Windgeschwindigkeiten rund um das Zentrum beiträgt. Ein Hurrikan, der sich mit etwa 15 km/h fortbewegt, weist bei mittleren Windgeschwindigkeiten von 145 km/h (90 mph) auf der rechten Seite bereits Windgeschwindigkeiten bis 160 km/h (100 mph), auf der linken Seite dagegen nur etwa 130 km/h (80 mph) auf.

    Das NOAA’s Office of Oceanic and Atmospheric Research (OAR) der USA und auch andere Vorhersagedienste berücksichtigen diese Asymmetrie in ihren Angaben und Berechnungen. In diesem Fall geben sie an, dass die höchsten Windgeschwindigkeiten 160 km/h betragen.


    Bei tropischen Wirbelstürmen auf der Südhalbkugel ist es umgekehrt: Die stärksten Winde wehen auf der linken Seite des Sturms. Das liegt daran, dass sich die Luft hier in tropischen Wirbelstürmen im Uhrzeigersinn um das Zentrum dreht.








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