der RON DOMINICANA

      der RON DOMINICANA

      ein ganz besonderer Genuss ist der Rum aus der Dominikanischen Republik.
      Etwas zur Historie dieses Rauschmittels. Mit Massen genossen ein Genuss!

      Dominikanischer Rum

      Rum war in der Karibik, welche ja bekannt fuer ihren Rum ist, lange Zeit unbekannt.
      Es war Admiral Kolumbus der hier nicht nur die Neue Welt entdeckte, sondern dieser auch das Zuckerrohr bescherte.
      Rum taucht dann in den Chroniken um 1630 erstmalig auf. Englische Siedler, welche auf Barbados riesige Zuckerrohrplantagen unterhielten und Zuckermuehlen betrieben, sie waren die ersten, welche Rum hergestellt haben.
      Der Berichterstatter und Reisende Richard Ligon schreibt dann 1651 von einem Getraenk, welches “aeusserst stark und berauschend” sei und es wegen dieser Eigenschaften >Rumbullion< nannte.
      Dieses Wort ist aus dem Altenglischen und steht fuer “Tumult oder Aufruhr”. Da der Mensch zur Bequemlichkeit neigt, entwickelte sich das Kurzwort “Rum”, welches Franzosen uebernahmen (Rhum) und Spanier dann “Ron” nannten.

      Herstellung
      Bei der Zuckergewinnung entsteht ein fluessiger Rueckstand, die Zuckermelasse. Diese wird vergoren und daraus der Rum gewonnen.
      Dies geschieht durch einen Destillationsprozess, dann wird der Rum in Faessern gelagert. Viele benutzen dazu auch heute noch die alten Eichenfaesser, welche dem Rum einen kraeftigen Geschmack und eine goldene Farbe verleihen. Anschliessend kommt noch das Blending, der Zusatz besonderer Inhaltsstoffe. Hier hat jede Brennerei ihr eigenes Hausrezept.
      Die Lagerung ueber viele Jahre, die Zuckersorten und die Geheimrezepte bei der Mischung sind eine Tradition die fuer erstklassige Qualitaeten steht.


      Barcelo
      gilt als der echt dominikanische Rum, obwohl andere Firmen schon auf dem Markt waren, als Julian Barcelo 1929 aus Mallorca kommt und in der Dominikanischen Republik seine Firma Barcelo & Co in Santo Domingo gruendet. Der Mallorquiner hat 5 weitere Firmen gegruendet mit denen er massgeblichen Anteil hat an der Hebung der Lebensqualitaet der Dominikaner. Barcelo zaehlt zu den groessten Exporteuren dominikanischen Rums.

      Barcelo Rumlager

      Als einzige Firma bringt Barcelo jaehrlich eine Sonderedition heraus. Barcelo Aniversario Imperial ist die Kroenung des Rums. Eine 21jaehrige Lagerung in Eichenfaessern, in limitierter Auflage, steht fuer exklusiven Genuss.

      Brugal

      steht fuer Familientradition. Seit 1880 gibt es den bekanntesten dominikanischen Rum. Der Spanier Andres Brugal Montaner emigrierte zu erst nach Santiago de Cuba, liess sich dann aber in Puerto Plata auf der Insel Hispaniola nieder. Aktuell stehen bei Brugal 5 Sorten im Angebot, jede in eigenen Flaschen, mit ihren Besonderheiten in Farbe und Geschmack.

      Brugals Spitzenprodukt Siglo de Oro wird in einer blauen Porzelanflasche angeboten. WEiterhin im Program der Likoer UNICO.

      Ron Bermudez
      gilt als der aelteste Rum im Neuen Amerika. Es gibt Aufzeichnungen die zeigen, dass Don Diego de Bermudez einer der Begleiter von Kolumbus war, die das Zuckerrohr auf die Insel brachten. Don Diego de Bermudez suchte sich Santiago als Firmensitz aus und heute bietet die Firma auch Whisky, Wodka und Gin an.

      Es geht alles seinen karibischen Gang...
      Wie gut, dass man ueber Geschmack und Kunst immer praechtig unterschiedlicher Meinung sein kann.
      Ich unterstreiche das auf keinen Fall.
      Der Imperial ist fuer mich die Kroenung und der 21 Jahre alte Imperial ist schlichtweg himmlisch.
      Aber gut, es soll Havanna-Fans geben, dann bleibt mehr vom Barcelo uebrig fuer mich!

      Auch der Barbancourt aus Haiti ist gut, jedoch habe ich letztens an der Grenze wohl ne Faelschung erwischt, war grausam kratzig.
      Demnaechst kaufe ich den mal wieder im La Sirena/Nacional?Carrefour. Da bin ich mir sicherer an das Original zu kommen.

      Ach ja, auch Mexiko und Jamaica haben gute Rumsorten! Doch warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah...
      Es geht alles seinen karibischen Gang...