5 Vogelarten in der Dominikanischen Republik vom aussterben bedroht

      5 Vogelarten in der Dominikanischen Republik vom aussterben bedroht

      Fuenf Vogelarten sind stark bedroht

      Endemisch (also nur auf der Insel Hispaniola vorkommend):
      Gavilan de la Isla Hispaniola (Buteo Ridgwayi)
      Chirri baoruco (Calytophilus tertius)
      Chirri Cordillieres Central (Calytophilus frugivorus)

      Resident (auch an anderen Orten der Welt vorkommend)
      Lechuza Orejita (asio stygius)
      Diablotin (Pterodroma hasitata)

      Fuer den Gavilan kann es gar schon zu spaet sein. Sein Vorkommen im Norden Haitis wurde vor mehr als 20 Jahren das letzte mal erwaehnt,

      in der Sierra de Baoruco wurde er 1994 das letzte Mal gesichtet.
      In der Naehe von Los Haitieses wurde der Sperber allerdings noch gesehen und unter besonderen Massnahmen wird er aufgepaeppelt.

      Ich fand einen weiteren kuriosen Bericht, der eine besondere Schlagzeile hatte>
      DOMINIKANISCHE REPUBLIK imporitert ab 2010 biologische Ratten!

      Der Hintergrund fuer den Titel ist eine schoene Geschichte.
      Ein Vogelkundler aus Costa Rica hatte zwischen Punta Cana und dem Norden Richtung Los Haitieses drei kleine Sperber gefunden.
      Er nahm diese Tiere in Pflege, hielt sich aber immer fern. Er fuetterte die Tiere mit toen Maeusen und kleinen Ratten.
      Nach drei Monaten begannen die kleinen Jagdvoegel selbst zu jagen.
      Der Tag der Trennung kam. Nun sind die Voegel im Naturschutzgebiet von Los Haitieses. Man beobachtet die drei Voegel und will die Brut und Nachkommen dann unterstuetzend versorgen.
      Hierzu (es wurde vom Umwelt- und Naturamt genehmigt) werden dann biologisch gezuechtete Ratten importiert, damit man die jungen Sperber ausreichend fuettern kann, bis sie dann selbst in der Lage sind sich zu versorgen.

      Ob die Rettung der Spezies Gavilan de la Hispaniola aber gelingt?
      Es geht alles seinen karibischen Gang...

      dominicano wrote:

      Gibt es seit neustem keine Ratten mehr in der DR?


      Das wird auch in einigen Leserbriefen gefragt.
      Die Leute schlagen vor, erst die einheimischen Ratten mit 2 Beinen aus dem Kongress, der Polizei und dem Militär zu verfüttern.
      Bei den Politikern gäbe es auch eine Menge Ratten zu finden.

      Aber die alle haben ja den Nachteil, sie könnten mit irgenwelchen Giftstoffen kontaminiert sein.

      Also will man künstlich gezüchtete Ratten importieren,garantiert ohne Giftstoffe. Wenn dieses Küken dann aber grösser sind, müssen sie fressen, was die Natur ihnen bietet, verseucht oder nicht.




      :xy:s
      Ich denke, dass das Problem des Aussterbens verschiedener Vogelarten überwiegend darauf zurückzuführen ist, dass diese -insbesondere auf dem Land- von den Einheimischen geschossen und verzehrt werden (was leider auch in einigen Regionen von Italien und Frankreich immer noch eine Art Volkssport darstellt). Und für eine Pfanne voll braucht man schon etliche Tierchen. :axyc

      Daß so ein Vogel am Tag einige Tausend Insekten vertilgt, ist den Dominikanern meist garnicht bewußt, so daß wir letztlich hier mit der Moskitoplage leben müssen. Vielleicht sollte man die Bevölkerung einmal gründlich aufklären und den Vogelmord verbieten und überwachen. Bekanntlich reguliert sich die Natur selbst, womit dann der Bestand von Insekten deutlich zurückgefahren werden könnte.

      Wie mir bekannt ist, kommen etliche Touristen allein wegen den lästigen Moskitostichen nicht wieder, so sehr ihnen das Land bzw. die Urlaubsregion auch gefallen hat. Auch das ist ein Toutistenverhinderungsfaktor! Der Mangel an Vögeln ist an der Nordküste (und möglicherweise auch in anderen Regionen) sehr auffallend!
      @Winni
      Nein, hier ist nicht Italien. Solche Tiere werden nicht verzehrt. Solche Tiere werden schlicht ihres Lebensraumes beraubt!

      Haiti sollte ein warnendes Beispiel sein. Und man sagt auch immer, aus der Geschichte soll man lernen.
      DOch hier scheinen solche Regeln nicht zu gelten.

      Es wird schlicht abgeholzt. Baeume werden zu Holzkohle, Brandrodungen dienen der Schaffung von Agragflaeche.
      Und das schlimmste an diesem Treiben: Rauchschwaden machen aufmerksam, doch keiner der Offiziellen sieht sie!!!

      Artikel hierzu ist gerade in der Mache. Eine Schande hoch 3!!!
      Es geht alles seinen karibischen Gang...