Albtraum Auswandern

      Albtraum Auswandern

      Es gibt wohl viele Gruende seiner Heimat den Ruecken zu kehren um ein neues Leben zu beginnen.
      Viele verlassen ihr Land in dem Glauben einer besseren Zukunft entgegenzu gehen, sei es aus Frust auf das eigene Land, um seinen Altersruhesitz in sonnigeren Gefilden zu verbringen oder weil sie im eigenen Land strafrechtliche Verfolgung zu erwarten haetten oder aber nur aus Liebe zu einem auslaendischen Partner.

      Ich habe viele Menschen verschiedener Nationalitaeten hier kennen gelernt,
      Aussteiger, Rentner, Kriminelle und Verliebte aber fuer 70 % dieser Menschen endete ihr Traum in einem Albtraum.
      Ich denke da z.B. an einen Mann der vor 7 Jahren seinen LKW verkaufte um hier ein neues Leben zu beginnen.
      Das Geld war sehr schnell in leichtlebige Frauen und Alkohol investiert, dannach kamen Gelegenheitsjobs dessen Verdienst wieder in Alkohol und Frauen umgesetzt wurde, eine versiffte Bude und keine Pespektive.
      Eines Tages als er bereits auf der Strasse schlief, boten ihm ein paar Maenner an, Drogen nach Holland zu schmuggeln und es kam wie es kommen musste!
      Beim ersten mal ging alles gut doch beim 2ten Versuch wurde er geschnappt und sass fuer 1 Jahr im Gefaengnis!
      Nach diesem Jahr kam er wieder hier her zurueck und besuchte mich.
      Er erzaehlte mir das er Schwierigkeiten mit der Drogenmaffia haette und schwor niemals wieder etwas mit Drogen zu tun haben wollen.
      Kurze Zeit spaeter war er verschwunden, vom Erdboden verschluckt.
      Keiner hat ihn je wieder gesehen.
      Dies ist nur ein Schicksal von vielen.
      Tatsache ist das dass Leben als Tourist nicht das wahre Leben hier wiederspiegelt. Es gibt sovieles das man ala Auslaender erst dann sieht wenn man hier lebt aber dann ist es fuer viele schon zu spaet umzukehren.
      Es gibt einige Auslaender die ich hier schon mit Hunger in den Augen sah, ohne Schuhe ohne Unterkunft mit schwersten Verletzungen, die nicht behandelt werden konnten weil es am Geld fehlte die um Essen oder ein Glas Wasser bettelten!
      Ich kenne auch Faelle wo Auslaender von ihren eigenen Landsleuten ueber den Tisch gezogen wurde und dannach keinen Peso mehr in der Tasche hatten.
      Man koennte nun sagen ¨selber schuld¨ aber es ist eben die Gutglaeubigkeit der Leute die sie oft ins Verderben reisst.
      Hier gelten andere Regeln!

      RE: Albtraum Auswandern

      Tanja Almirez schrieb:

      Es gibt wohl viele Gruende seiner Heimat den Ruecken zu kehren ... Hier gelten andere Regeln!
      Hi Tanja,
      wieviel Leute kennst Du denn???
      Ich wundere mich bisschen über Dein 1.Post hier, da steht eigentlich Nichts drin was eine Überraschung ist. Man(n) kann in jedem Land Unsummen mit Frauen durchbringen und mit Drogen im Knast landen. Aber danach braucht man sich nicht wundern...

      Ciao
      :dst
      Es ist nicht Tanjas erstes posting, vorher hat Bruno das für sie erledigt. Aber so ist es doch besser finde ich.
      Ich freue mich riesig, dass du jetzt direkt bei uns bist, liebe Tanja. Herzlich Willkommen.

      Tanja hat recht.
      Es gibt sie , die beschriebenen gescheiterten Existenzen, besonders in den Touristengebieten. Oft haben sie schon in ihrer Heimat Probleme gehabt, sich der Wohlstandsgesellschaft anzupassen.
      Manche waren auch zu vertrauensselig oder haben einfach fürchterliches Pech gehabt. Regel Nr. 1 sollte immer sein, wer schon in Europa grosse Probleme hat auf einen grünen Zweig zu kommen, wird es hier erst recht nicht schaffen. Hier ist die Konkurrenz viel grösser.

      Die grosse Mehrzahl der hier lebenden Residenten hat aber ihr Auskommen.Sie haben entweder ein natürliches Durchsetzungsvermögen und keine Scheu vor Arbeit, oder sie haben ihre Auswanderung geplant und vorbereitet. Sich vorher informiert . Zum Beispiel in Foren gelesen oder meinen Ratgeber zum Auswandern gelesen. (grins)
      Wer seine Auswanderung geplant hat, weiss um die finanziellen Probleme , die entstehen können und ist dann besser darauf vorbereitet.
      Ich kenne selbst einige Leute, die von anderen als loser bezeichnet werden, die einfach mach dem Urlaub hiergeblieben sind und sich nur mit Gelegenheitsjobs oder Gaunereien durchs Leben schlagen. Für diese wäre es wiklich besser, wenn Sie nach Europa abgeschoben würden, da wären sie krankenversichert und hätten Hartz4 oder ähnliches.






      :xy:s

      Mir fehlt da was

      Und zwar die Quintessenz.

      Dieser Artikel ist beliebig und somit auf ALLE Staaten dieser Erde anwendbar.

      Denn "Verlierer" (eigentlich mag ich dieses Wort nicht, besser wäre Menschen die weniger Glück im Leben hatten) gibt es doch auch in Europa.
      Beispiele gibt es zur Genüge von Menschen die ihren Job an den Nagel gehängt haben um "das Geschäft ihres Lebens" zu machen. Das Geschäft ging selbstredent nicht gut. Es folgt der Absturz. Trennung von der Frau, Suff und am Ende, wenn es besonders schlimm läuft, die Straße.

      Gruß
      Cibao
      @Tanja
      Willkommen. Schön dass Du nun selbständig Deine Artikel veröffentlichst.
      Klar eckt man mal an. Nict imemr trifft man auf Gegenliebe des geschriebenen. Aber mache weiter wie bisher. Deine Kommentare treffen doch meist den Nagela uf den Kopf.

      @Cibao
      Wie Du schon sagst, es kann für jedes Land gelten.
      Warum also DR? Weil dieses Land es einfach macht einzureisen. Keine Kontrollen (sofern man nicht aussieht wie ein Haitianer) und hier tun und lassen kann was man möchte.
      Wir bezeichnen das Land oft als "Affeninsel". ich möchte a) nicht die Affen beleidigen und B) muss man leider hinzufügen: nicht selten macht sich der Gringo selber zum Affen

      Er fällt auf ne Puta rein und glaubt an seiner Seite würde die Bordsteinschwalbe zur seriösen Hausfrau mutieren.
      Er genießt erst einmal die "Freiheiten". Man säuft, man hurt rum, man lässt auf Deutsch gesagt "die Sau raus".
      macht Spaß. Jeden Tag Party. Und klasse, man kann sogar besoffen Auto fahren! Sogar strunzbesoffen! Keine Kontrolle.
      Und dann finden viele nicht den Absprung. Sie gleiten schneller und schneller abwärts. Dann gibt es keinen Halt mehr.

      Am Ende landet man unsanft in der Gosse. Und hier unterscheidet sich ein Gringo sehr fein vom Dominikaner. Der Einheimische hat Rückhalt. Familie und Nachbarn helfen. Hier hat man noch ein "soziales gefüge" welches eine zeitlang funktioniert und genug FREUNDE versuchen einen wieder ins Gleis zu bringen.
      Der Gringo hingegen hat - NIEMANDEN! All seine Freunde sind nur präsent wenn er einen ausgibt. Seine Freunde sind weg, wenn nichts mehr aus ihm zu holen ist. Allein und verlassen und frustriert aknn er nur weitersaufen. Ist alles versoffen - dann geht der Weg in zwei Richtungen. Entweder abzocken, rumgaunern - oder den Weg zurück ins normale Leben. Letzterer Weg wird selten gefunden.

      Was ich aber bei Tanjas Kommentar verbesern möchte: aus meinen Erfahrungen kann ich eher sagen: 90%+ erleben hier ihren persönlichen Albtraum!!! Denn: Laufe vor Problemen weg! Egal wo Du ankommst, Deine Probleme holen Dich wieder ein.
      Wer in Deutschland nicht klar kommt, mit all den Sicherheiten und sozialen Absicherungen. Rechten und Gesetzen. Der scheitert hier GARANTIERT! Denn hier gilt das GEsetz der Straße. Und in dieser Materie sind wir Europäer nicht gut ausgebildet. Aber es ist der Playground der Dominikaner.
      Es geht alles seinen karibischen Gang...

      werner schrieb:

      ...Tanja hat recht.
      Es gibt sie , die beschriebenen gescheiterten Existenzen, besonders in den Touristengebieten. ...

      Ja Werner,

      man kann sie eigentlich mittlerweile in fast allen Ländern in allen Strassenecken sehen. Aber nicht jedermann der scheitert ist so doof, dass er in der DomRep sein ganzes Geld ("ein LKW") mit leichten Frauen und Drogengeschichten verjubelt...

      Ciao & Gruss
      :dst