Anderes leben

      Anderes leben

      Mich würde mal interesieren,wie es anderen Leuten so geht wenn sie in der Dominikanischen in Urlaub sind.Ich von meiner seite bin ganz anderst,liegt es daran das man auf der anderen Seite der Erdkugel ist,oder ist es die Wärme,oder Frauen,oder Allohol.Warscheinlich alles zusammen.Ich bin viel Leichtsinniger,gebe mehr Geld aus wie geplant und lass mich betrügen.Wenn ich in Deutschland bin fällt es mir nicht schwer zu sparen,weil ich an die Zukunft denke.Wenn ich drüben bin denke ich kaum an morgen.Oder habe ich mich schon so angepasst das ich wie ein Dominikaner denke.Bin mal gespannt wie die Erfahrung von anderen sind.würd mich freuen wenn jemand was zu schreibt.
      Also das erste Mal stellte ich mich an wie ein Volltrottel - blauäugig und fasziniert von all dem bunten Treiben.

      Alle Hinweise irgendwie in den Wind geblasen und gute Ratschläge nervten mich - war ja schliesslich erwachsen.

      War alles so locker vom Hocker - bravo das Geld auch - war im nu weg....

      wusste nicht wie mir geschah.

      Aber irgendwie habe ich es genossen - die erste Woche - die nächsten musste ich zuerst auffrischen bevor ich gleich dämlich weitermachen konnte - aber ich lies mich einfach treiben.

      Und ich als Single - und all die freundlich lächelnden und zuvorkommenden netten Frauen - mama mia - verstand nicht was sie wollten - begriff es aber bald - amore gegen dinero - nun das Lächeln verblasste wieder ein wenig.

      Aber es gab sehr lustige Momente - wenn auch im Nachhinein ich sagen muss - sehr viel Glück gehabt.

      Das zweite Mal war ich mit der Familie "dominicano" im Urlaub - sechs Wochen und das war für mich ein wahres Erlebnis - zog bald mit allen Bekannten rum - mal dahin - mal dorthin und niemals passierte mir was oder wurde heikel. Aber ich sah sehr vieles das man wohl nur als Einheimischer oder Resident kennt.

      In sechs Wochen sah ich kaum einmal einen Europäer.... aber es machte Spass und die Kohle reichte viel weiter!

      Ich glaube es legt sich - dieses leichtsinnige - wenn es auch verlockt sich einfach treiben zu lassen...
      Das ist ein Phänomen das fast immer auftritt.
      Ich kenne 2 Leute persönlich,die in Deutschland sehr gute Geschäftsleute waren.Einer hat Ausflugslokale als Pächter vom Kleinen Betrieb zu grossen Massenrestaurants mit Riesenumsätzen gepusht und das mehrmals,der andere war auch mit allen Wasssern gewaschen.

      Hier in der Dom.Rep. hatten sie dann scheinbar alles vergessen und haben sich ,mehr oder weniger heftig, wie die kleinen Kinder über den Tisch ziehen lassen.

      Woran es liegt weiss keiner so genau.

      Die Lebenslust der Dominikaner und die Gleichgültigkeit gegenüber dem was Morgen sein wird ist vielleicht ansteckend ?
      Oder liegt es am Klima ,oder an beidem ? Ich weiss es nicht.
      Aber ich weiss ganz sicher,dieses Phänomen existiert.


      :xy:s
      Dieses Phänomen wird in allen Bereichen des Lebens hier beobachtet.

      A)
      Die Frau
      Da geben sich Männer die Klinke in die Hand. Würde sonst manch einer sich ekeln wenn ich vorher an einem zähen Stück Fleisch was ablutsche und er danach den nächsten Bissen macht. Bei Frauen hier? EGAL. Schlampe oder nicht, schleimig oder nicht. Egal welcher Rüssel da drin war oder mit/ohne Kondom, on die Frau Pusteln und Karposchi-Syndrome hat. RAUF!
      B)
      Die Frau
      Hatten wir unter A die Edelnutte, so ist auchhier die Edelnutte gefragt. MANN verliebt sich und glaubt, er kann nun mit seinem Geld und einem besseren Leben diese Frau auch zu einer besseren Frau machen!!! Dann muss sie ja nicht mehr anschaffen. Dann hat sie es ja gut bei mir. Tja, leider...ist die gute Dame ein sehr gutes Leben gewöhnt, denn jeden Tag gab es spendable Freier. Welcher seriöse EHemann ist jeden Tag spendabel. Wieder Pech.
      C)
      Der Immo-Hai
      Auch Makler genannt. Wer nun aus dem netten Europa kommt, mit allen Regeln und Vorschriften und was weiss ich für Zertifikate für Makler. Verbände, Qualitätssiegel. Hier sind Makler die Pferdehändler von früher. Nur die durfte man aufknüpfen.
      Heute verhökern hier Makler alles. Aufklärungspflicht? ÄHHH? Wahrheit und Realität liegen selten so fern voneinader wie hier bei einem Immobilienerwerb. Gefälschte Titel, oder sicherheitshinterlegte Grundstücke/Immobilien, es gibt nichts was es ncith gibt und der Neu-Resident/Investor steht dann baff da: DAS DARF DER DOCH ABER NICHT!!! Richtig, in D gäbe es vielleicht ne Lampe, aber hier?
      D)
      Der Anwalt
      In Europa studiert man über Jahre. Täglich, außer Semesterferien. Hier macht man so ein Studium am Wochenende und ist schnell fertig. JEdenfalls hallte ich ein Wochenendstudium für 4-5 Jahr efür sehr schnell!
      Und? Recht? Recht haben?? Recht kriegen??? Heiss! Wir sind doch in der DR!
      Also fragen wir lieber? Geld? Beziehungen?? Bestechung???
      Oft heisst hier: einen Anwalt nehmen bedeutet gutes Geld schlechtem hinterher werfen!

      Soll ich weiter machen?
      Denke nein. Fazit: Am Flughafen - beim Zoll - da wird irgendwie auf unheimliche Weise das Hirn bestrahlt.
      Und es versagt in allen Bereichen.
      Liebe - Geschäft - Verstand
      Es geht alles seinen karibischen Gang...

      Vom Durchschnittsmann zum Märchenprinz oder " Das Leben eines Euopäers"

      Der typische Sextourist in der Dominikanischen Republik gehört meist der unteren Mittelschicht bis Unterschicht an. In seinem Heimatland könnte er sich den Genuss käuflicher Liebe eher nur schwerlich leisten. Zumindest nicht regelmäßig. Doch hier ist ja zum Glück alles billiger. Und nicht nur das: Auf einmal wird er von seiner Umwelt als eine Person mit Geld und sozialem Status wahrgenommen und von den karibischen Schönheiten behandelt wie ein Märchenprinz. Die Erfüllung rassistisch gefärbter sexueller Phantasien gepaart mit dem Gefühl "kolonialer" Macht, Sonne und jeder Menge Alkohol stellen offensichtlich eine verführerische Mischung dar. So verführerisch, dass viele auf Dauer in ihrem Inselparadies bleiben.

      Die dominikanischen Sexarbeiterinnen wissen natürlich genau um den Ruf, den sie bei westlichen Männern genießen und pflegen diesen geschickt. Den meisten geht es weniger darum, in Akkordarbeit so viele Klienten wie möglich abzufertigen, sondern eher darum, längerfristige Verbindungen zu finden und im Idealfall sogar einen Ehemann. Denn der Wunschtraum der meisten Dominikanerinnen ist ein Leben im Wohlstandsparadies Europa oder Nordamerika. Und viele haben es auch schon geschafft. Tatsächlich sind jene Gelder, die migrierte Dominikanerinnen aus dem Ausland nach Hause schicken, die zweitgrößte Einnahmequelle des Landes, nach dem Tourismus. Jedoch ins westliche Paradies kommt Frau leider fast nur über einen europäischen oder nordamerikanischen Ehegatten.

      Aber feste Beziehungen mit ausländischen Männern kann jedoch nicht immer zu einer Verbesserung der ökonomischen Situation führen. Auch der Grad an Selbstbestimmung wird durch die ökonomische Abhängigkeit von nur einem Mann meist stark eingeschränkt. Denn die Sexarbeiterinnen in Boca Chica und Sosua sind ihre eigenen Herrinnen. Sie haben für gewöhnlich keinen Zuhälter, bestimmen selbst ihre Arbeitszeiten, ihre Klienten sowie ihren Preis und verfügen frei über ihr selbstverdientes Geld. Wobei die Situation hier nicht beschönigt werden soll. Die Arbeit ist gefährlich, denn Frau weiß nie in welchen Psychopathen sich der gerade noch so nette Europäer verwandelt, sobald die Zimmertür geschlossen ist. Ganz zu schweigen von den ständigen Schikanen durch die Polizei, die oft willkürliche Verhaftungen durchführt und die Festgenommenen nur gegen Bezahlung eines saftigen Bestechungsgeldes wieder auf freien Fuß setzt. In Sosua gilt es als offenes Geheimnis, dass Polizisten durch Schmiergelder wesentlich höhere Einkünfte haben als durch ihr offizielles Gehalt.
      Die Frauen, die an dominikanischen Strandorten der Sexarbeit nachgehen, stammen meist aus dem Landesinneren aus bildungsfernen Schichten und es handelt es sich fast immer um allein erziehende Mütter, die keinerlei finanzielle Unterstützung von den Kindsvätern bekommen. Zwar gibt es in der Dominikanischen Republik durchaus ein Gesetz, das Väter zu Unterhaltszahlungen verpflichten würde, jedoch wird dieses in der Praxis kaum angewandt und auch von den Frauen selbst kaum eingefordert.

      Und so entscheiden sich eben viele für die Sexarbeit, denn der Arbeitsmarkt für Frauen aus ärmeren Gesellschaftsschichten ist beschränkt. Weder die Arbeit als Hausmädchen, noch die als Fabrikarbeiterin in einer der Freien Exportzonen, den so genannten Zonas Francas, bringt genug Einkommen, um selbst davon leben zu können, geschweige denn auch noch die Kinder zu ernähren. Eine Sexarbeiterin in einer Touristenzone wiederum kann mit Glück in wenigen Nächten soviel verdienen, wie eine Fabriksarbeiterin in einem Monat.

      Die Tourismusindustrie gilt als der wichtigste Wirtschaftsfaktor der Dominikanischen Republik. Jedoch wie so oft haben diese wirtschaftsstatistischen Daten nichts mit der Lebensrealität der Menschen zu tun. Denn tatsächlich bekommt die dominikanische Bevölkerung kaum etwas von den touristischen Geldflüssen zu sehen. Die dominikanische Tourismusindustrie wird von All-inclusive-Clubs internationaler Reisekonzerne dominiert. In diesen Urlaubsghettos können die Gäste essen und trinken soviel sie wollen; Surfen, Tennisspielen und tägliche Animation ist im Preis inbegriffen. Es besteht keinerlei Notwendigkeit, die Clubanlage zu verlassen.

      Dadurch wird jedoch die einheimische Bevölkerung von den Gewinnen ausgeschlossen. Selbst die Nahrungsmittel für die Touristen werden häufig aus den Industriestaaten importiert.
      Und auch die kleinen, oft schmuddeligen, singlemännerfreundlichen Hotels der Sextourismusorte sind fest in den Händen von Deutschen, Holländern, Italienern oder Österreichern. Denn jene waren es auch, die den Sextourismus in Boca Chica ins Rollen gebracht haben, wie die dominikanische Soziologin Clara Baez betonte.

      Nachdem sich die Weltbank geweigert hatte, in ein geplantes Tourismusprojekt in Boca Chica zu investieren, weil die Strände dort öffentliches Gut sind, das nicht privatisiert werden darf, startete die Tourismusentwicklung in den 1980ern auf Betreiben internationaler Konzerne, ohne Normen und Regelungen durch die dominikanische Regierung. Die lokale Bevölkerung und ihre Wirtschaftstätigkeit wurden von Anfang an als "Störfaktor" gesehen. Traditionelle Einkommensquellen wie Hafen- oder Zuckerrohrindustrie wurden zurückgedrängt, ohne dass dabei ausreichend neue Arbeitsplätze in der Tourismusindustrie geschaffen wurden. Zumindest nicht für die schlecht ausgebildeten Menschen der Region. Vergeblich forderte die Bevölkerung von Boca Chica jahrelang eine Tourismusschule.
      Manche Einheimische vermuten darunter Kalkül. Die Regierung macht es den Jugendlichen vom Land sehr schwierig, etwas zu lernen. Und warum? Weil eine gebildete Bevölkerung Schwierigkeiten machen würde, mehr Forderungen stellen würde.
      Forderungen, wie etwa nach dem Ausbau der Infrastruktur. Während nämlich für die TouristInnenenklaven in Boca Chica und um Sosua Dinge wie Strom- und Wasserversorgung, Abwasser- und Müllentsorgung geregelt werden konnten, lebt die lokale Bevölkerung nach wie vor unter denselben "Dritte-Welt-Bedingungen" wie vor 40 Jahren. :gsyxy

      Danke an alle

      Nach dem ich mir die Beiträge aller durchgelesen hab,hab ich beschlossen ein 2. Leben zu beginnen.Als erstes werde ich mir die Falten wegbügeln lassen,als zweites den Unterkörper umbauen lassen.Perücke ist ja nicht so teuer.An was muß ich noch denken? Für Tips für ein 2. Leben währe ich sehr Dankbar!!! :ghtsf