Fünf Tage Barahona-Ein Reisebericht (Teil 1)

      Fünf Tage Barahona-Ein Reisebericht (Teil 1)

      Barahona ist eine Stadt im Südwesten der Dominikanischen Republik in einer Gegend, die sich hervorragend anbietet, dem Trubel der Großstadt zu entfliehen, und eine touristisch noch wenig erschlossene Gegend zu erforschen.

      Sonntag, der 4.1.2009:

      Die Reise beginnt mit dem Taxi, dass sich durch den hektischen Verkehr von Santo Domingo kämpft, um die Bushaltestelle von Caribe-Tours zu erreichen.
      Von Hier aus beginnt die Fahrt in einem der riesigen gelben Reisebusse der größten Busgesellschaft des Landes.




      Die ausgetrockneten Flussbetten lassen die Wassermassen nur erahnen, die während der Regenzeit aus den Bergen herabstürzen.

      Zuerst passieren wir die quirlige Stadt Baní, die mit ihren wirren Gassen, Einbahnstraßen und dichten Motorradverkehr sicher schon so einige Auto-und Busfahrer ins Schwitzen gebracht hat.

      Aus Baní heraus, fallen die vielen kleinen Buden auf, die vorbeifahrenden Reisenden Früchte, Getränke und Spezialitäten der Region anbieten, unter anderem auch Handwerk und den berühmt-berüchtigten Mamajuana, ein typisch dominikanisches alkoholisches Getränk.




      Die nächste Stadt die wir passieren ist Azua, die ebenso wie Baní voller Leben ist, und es herrscht buntes Markttreiben entlang der Hauptstraße und in den Nebenstraßen. Der große gelbe Reisebus von Caribe Tours erscheint in diesen viel zu engen Straßen wie der bekannte "Elefant im Porzellanladen".




      Vorbei an einer abwechslungsreichen Landschaft mit Platanoplantagen, Kokospalmen und kargem Ödland erreichen wir (meine Mutter, mein Großvater und ich) nach etwa 3-stündiger Fahrt die Stadt Barahona, wo uns Achim, vom Hotel El Quemaito abholt.

      Im Hotel angekommen wird nur die Tasche auf das Zimmer gebracht, und anschließend machen wir uns gleich auf, um ein wenig die Gegend zu erkunden.

      Sofort fällt auf, dass die Landschaft in diesem Teil der Dominikanischen Republik wesentlich facettenreicher und unberührter ist, als ich es von anderen Teilen der Insel her kenne.

      Zuerst halten wir in Bahorcuo, wo sich die Werkstatt eines Larimar-Handwerkers befindet, der die rohen Steine bearbeitet und als Schmuck in seinem kleinen Geschäft verkauft. Larimar ist ein blauer Edelstein, der in der ganzen Welt nur in der Dominikanischen Republik zu finden ist.

      Anschließend besuchen wir das "Casa Bonita" einem kleinen Hotel und Restaurant auf einer Anhöhe, mit einer spektakulären Aussicht.




      Abseits der Straße passieren wir mit dem Auto einen Fluß und halten an einer Gärtnerei, in der Kaffeepflanzen gezüchtet werden.


      In dem Dörfchen San Rafael besuchen wir den Strand San Rafael, vor dessen Küste ein großer Hafen gebaut werden soll.

      Das Tourismusprojekt Eden-Caribe liegt an einem Berghang bei San Rafael und wird nach der Fertigstellung Luxuswohnungen für Residenten und Touristen beherbegen, die in Mitten der Natur unter ökologischen Aspekten residieren können.

      Am Fuße der Berghangs befindet sich ein Balneario, in dem wir den Tag mit einem "Presidente" Bier ausklingen lassen.

      Morgen: Die Bahia de las Aguilas (Bucht der Seeadler)