Das Pantheón Nacional-Gedenkstätte für Nationalhelden

      Das Pantheón Nacional-Gedenkstätte für Nationalhelden

      Das Pantheón Nacional befindet sich in der historischen Altstadt (Zona Colonial) in der Calle Las Damas von Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik.

      Das Gebäude, das im 18.Jahrhundert als Kirche errichtet wurde, beeindruckt durch seine Gewölbe und den aus Korrallenstein errichteten Säulen. Eine ehrenhafte Stille erfüllt das Pantheón, das nun als letzte Ruhestätte der größten Nationalhelden dient.


      Ursprünglich wurde das Gebäude als Jesuitenkloster errichtet, diente aber nur wenige Jahre als Konvent (von 1714-1745). Anschließend diente es als Theater, Bäckerei und Tabacklager bis es im Jahr 1958 nach der Renovierung durch den spanischen Architekten Javier Barroso zur Gedenkstätte umgebaut wurde.

      Beim Betreten fällt sofort die ewige Flamme auf, die in der Mitte des Pantheóns zu Ehren der Nationalhelden brennt, und niemals gelöscht wird. Im rechten und linken Seitenschiff des Gebäudes befinden sich die Gräber verschiedener Präsidenten des Landes.


      Am Ende befinden sich die in einer Wand eingelassenen und mit Tafeln versehenen Gräber von Francisco del Rosario Sánchez, dem ersten Freiheitskämpfer der Dominikanischen Repunlik sowie dem Dichter Emilio Prud'homme der mit José Reyés die Nationalhymne geschrieben hat, neben vielen Anderen. Juan, einer der Touristenführer des Pantheóns erklärt, dass noch 2 Plätze frei sind, denn das Land wartet noch auf weitere Helden.




      Unter dem Gewölbe des Gebäudes malte der spanische Maler Rafael Pellicer eine Kopie des Gemäldes "Das jüngste Gericht" des italienischen Künstlers Michaelangelo. Der riesige Kronleuchter war einst das Geschenk des spanischen Staatschef Francisco Franco.




      Die Fenstergitter, die im oberen Teil des Gebäudes zu sehen sind, stammen aus der Nazizeit, und wurden von Hitler als Geschenk an den damaligen Diktator Trujillo überbracht. Deutlich zu erkennen ist die Struktur der Hakenkreuze, aus denen die Fenstergitter bestehen.

      Rund um die Uhr wird das Pantheón Nacional von einer Ehrenwache bewacht.

      Die Touristenführer des Pantheóns geben einen kurzen Überblick über die dominikanische Geschichte in Englisch oder Spanisch und führen auf Wunsch auch durch weitere Sehenswürdigeiten der Altstadt von Santo Domingo.
      Ui, das muss ichmir ja unbedingt mal anschauen. Habe garnicht davon gehört. Die einzige tolle Grabstätte war für mich der Faro de Colon
      Und wenn die noch zwei Gräber frei haben, für Helden, dann bewerbe ich mich mal um einen Platz.
      9 Jahre Überlebenskampf, deutsche Pünktlichkeit und Ordnung gegen dominikansiche Lässiglkeit und LEbensfreude, wenn das keinen Ehrenplatz wert ist!"
      Es geht alles seinen karibischen Gang...