Kein Land für Träumer - Schweizer Auswanderer in Brasilien – Suche nach einer besseren Zukunft

      Kein Land für Träumer - Schweizer Auswanderer in Brasilien – Suche nach einer besseren Zukunft

      Die Stadt Lucas do Rio Verde im Bundesstaat Mato Grosso ist durch den Anbau von Soja zu einer der reichsten Städte Brasiliens geworden. Gegründet wurde die Stadt von Schweizer Auswanderern, die in der Savanne ihre Heimat kopieren wollten: gute Schulen, Mischkulturen und Gemeinschaftssinn.

      Nach Ende des Zweiten Weltkriegs bewirtschaftete Anton Huber einen kleinen Hof in der Luzerner Gemeinde Kottwil.

      Er wollte seinen neun Kindern eine gute Ausbildung ermöglichen. Das schien ihm zuhause unmöglich. Deshalb schloss sich die Familie Huber 1951 einer Gruppe von Auswanderern an, die in Brasilien eine bessere Zukunft suchte.

      Die Familien von Anton und Klaus Huber lebten in Zelten, sie wuschen sich im Fluss, wurden von Mücken fast aufgefressen. Aber ein grosser Idealismus gab den Siedlern Kraft: Sie wollten in der Savanne eine Kolonie aufbauen, in der Kleinbauern eine umweltverträgliche Landwirtschaft betreiben und ihre Produkte gemeinsam vermarkten.



      (Untertitel in Hochdeutsch)

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