Trump auf Kollisionskurs mit Lateinamerika

      Müller: „Jemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“
      Pressemitteilung vom 27.01.2017
      Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

      Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, erklärt:

      „Berlin, die Stadt der Teilung Europas, die Stadt der Freiheit Europas, kann nicht kommentarlos zusehen, wenn ein Land plant, eine neue Mauer zu errichten. Wir Berlinerinnen und Berliner wissen am besten, wieviel Leid eine durch Stacheldraht und Mauer zementierte Teilung eines ganzen Kontinents verursacht hat. Millionen Menschen sind durch diese Teilung die Lebenschancen genommen worden. Am Ende haben wir – das Volk – diese Teilung überwunden, und es gehört zu den Sternstunden des 20. Jahrhunderts, als am Brandenburger Tor, dem wichtigsten Symbol der Teilung, die Menschen die Mauer eroberten und sie dann Stück für Stück abgetragen haben. Das Brandenburger Tor steht für den Geist der Freiheit!“

      Der Regierende Bürgermeister weiter: „Heute, am Beginn des 21. Jahrhunderts, dürfen wir es nicht einfach hinnehmen, wenn alle unsere historischen Erfahrungen von denjenigen über den Haufen geworfen werden, denen wir unsere Freiheit zum großen Teil verdanken, den Amerikanern. Ich appelliere an den Präsidenten der Vereinigten Staaten, diesen Irrweg von Abschottung und Ausgrenzung nicht zu gehen. Überall dort, wo heute noch solche Grenzen existieren, in Korea, auf Zypern, schaffen sie Unfreiheit und Leid. Ich rufe dem amerikanischen Präsidenten zu: Denken Sie an ihren Vorgänger Ronald Reagan. Erinnern Sie sich an seine Worte: ‚Tear down this wall.‘ Und deshalb sage ich: Dear Mr. President, don´t build this wall!“


      http://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2017/pressemitteilung.555498.php
      Das war ja gar nicht anders zu erwarten, als das man mit dieser Mauer wieder Falschaussagen und Fehlinterpretationen liest und Bildlich dokumentiert werden.

      Ja Trump will eine Mauer bauen. Aber er hat NIE gesagt oder erwähnt dass er legale Grenzstationen und Übertritte mit einschliesst. Auch ich würde eine unkontrollierte Masseneinwanderung aus diesem Staate Mexiko wohl nicht so einfach hinnehmen. Mr. President wird nun an allen Punkten zum "Enfant terrible" gestempelt und auch dargestellt.

      Lateinamerika und seine Staaten haben eine durchaus lange Situation der der Instabilität vorzuweisen. Sei es Korruption, Drogen, Beherbergung von Kriminellen, ehemaligen Nazis. Entstehung diverser grauenvoller Diktaturen un deren folgen. Solche Leute die sich damit begeistern können brauche ich auch nicht in meinem Land.
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!

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      Washington (dpo)

      "Zu teuer!", "Zu aufwändig!", "Nicht realisierbar!" – Mit derartiger Kritik sieht sich US-Präsident Donald Trump derzeit im Zusammenhang mit der geplanten Mauer an der Grenze zu Mexiko konfrontiert. Ein Angebot des Einrichtungskonzerns IKEA könnte nun all diese Probleme mit einem Schlag lösen.

      Der skandinavische Möbelbauer hat den USA mit "Börder Wåll" eine praktische Fertiglösung angeboten, die nur noch mit einem Kombi von der nächstgelegenen IKEA-Filiale abgeholt und am gewünschten Ort montiert werden müsste. Mit einem Gesamtpreis von 9.999.999.999,99 US-Dollar ist "Börder Wåll" erheblich günstiger als eine herkömmliche Mauer, die Schätzungen zufolge 15 bis 25 Milliarden Dollar kosten würde.

      Die in schlichtem skandinavischen Design gehaltene Grenzmauer (5 Jahre Garantie) besteht hauptsächlich aus Pressspan mit Birkenoptik und kann mithilfe eines Inbusschlüssels zusammengebaut werden. Eine 12.000-seitige Anleitung mit leicht verständlichen Piktogrammen macht dabei den Aufbau zum Kinderspiel – sofern nicht eine einzelne Schraube fehlt.

      "Man sollte beim Aufbau allerdings zu zweit sein, damit eine Person jeweils die Mauer halten kann, während die zweite schraubt", heißt es in dem Angebot von IKEA.

      In der Grundkonfiguration ist die Mauer 10 Meter hoch und 3144 Kilometer lang, kann jedoch in Höhe und Breite nach Belieben erweitert werden.

      IKEA hat bereits angekündigt, in den nächsten Wochen weitere Produkte zu entwerfen, mit denen sich "Börder Wåll" ergänzen lässt. Insidern zufolge handelt es sich dabei beispielsweise um den Wachturm "Glötz" oder die Selbstschussanlage "Råtåtåtåtåtå".
      Schlagfertigkeit ist etwas, worauf man erst 24 Stunden später kommt.
      " Der SPD-Kanzlerkandidat hat die Tonlage gegenüber Donald Trump verschärft. Den US-Präsidenten bezeichnet Martin Schulz im Gespräch mit dem SPIEGEL als "hochgradig demokratiegefährdend". Trump "spielt mit der Sicherheit der westlichen Welt", sagt der designierte SPD-Chef. Und weiter: "Was die US-Regierung gerade beginnt, ist ein Kulturkampf."
      Politik ohne Volk

      1ster Teil

      Die Machtkaste hat sich in ihre eigene Realität verabschiedet. Das führt zu enormen Verwerfungen. «Take back the control», wieder das eigene Land in Besitz nehmen, dieser Slogan – so britische Wahlforscher – habe die Brexit-Abstimmung entschieden. Ebenso die Präsidentschaftswahlen in den USA.

      Für die Sozialwissenschaftlerin Katherine J. Cramer war das keine Überraschung: Um wirklich zu verstehen, wie Menschen wählen, müsse man herausfinden, «wie sie die Welt und ihren Platz in ihr sehen», statt simpel nach der Kandidaten-Präferenz zu fragen. Cramer kritisierte «den gefühlten Mangel an Respekt» gegenüber dem «einfachen Volk». Trump – er mag unsympathisch sein, vielleicht sogar fies – hat etwas verstanden: das Volk ernst nehmen. Sein unmittelbarer Kontakt mit den Wählern gab diesen das Gefühl, dass er sich für sie auch wirklich interessierte.

      Das wurde kaum zur Kenntnis genommen. Politiker und Medien stürzten sich auf die fremden- und frauenfeindlichen Geschmacklosigkeiten Trumps. Das durchaus zu Recht, aber sie haben dabei übersehen, dass Trumps derbe Sprache für viele ein willkommenes Gegenprogramm zu den Sprechblasen der Mainstream-Politiker gewesen ist. Trump und auch Bernie Sanders haben existenzielle Ängste von Millionen Amerikanern angesprochen: den Arbeitsplatzverlust, die Deindustrialisierung und Verwüstung ganzer Landstriche, die Verelendung der dort lebenden Menschen, die zunehmende Deklassierung der Mittelschichten, der plötzliche Verlust der Wohnung wegen der Hypothekenkrise.

      Das nahm Trump auf; er bot Orientierung an, auch ein Stück Zukunft: «Make America great again». Wer am Boden liegt, kann sich mit solchen Grössenvorstellungen identifizieren, selbst wenn sie sich einst als Grössenwahn herausstellen sollten.Tradierter Hochmut Brexit und Trump signalisieren beispielhaft, was überall Trend ist: Politik verändert sich von einem «Top-down» zu einem neuen «Bottom-up». Die institutionalisierte Politik des Regierens von oben nach unten funktioniert nicht mehr geräuschlos, weil es von unten zu viele Gegen­geräusche gibt.

      Die Kritik der Menschen ist in genug empirischem Material belegt. Man sollte es zur Kenntnis nehmen, wie sich das eigentlich auch als Grundhaltung gegenüber dem Souverän gehörte. Stattdessen diffamieren es die Meinungsträger als populistisch. Doch das Problem ist in Wirklichkeit nicht der Populismus, sondern es sind diejenigen, die den Populisten die Nahrung liefern. Und es ist der tradierte Hochmut, dass es die Elite je besser weiss. Elite? Der Begriff war einst positiv besetzt. Er meinte Menschen mit einer besonderen Begabung, einer herausragenden Bildung, einem spezifischen Engagement und Weitblick – etwa im klassischen Bildungsroman oder in der politischen Theorie von Aristoteles bis Ortega y Gasset. In der Soziologie von Talcott Parsons wurde von Leistungs­eliten gesprochen, die ihre Institutionen in idealer Weise repräsentieren. Das mag es noch geben. In globo ­bilden aber jene, die sich heute gerne selber als Eliten bezeichnen, Macht­kartelle; sie versuchen, ihre Privilegien zu sichern, und wären darüber soziologisch als Anspruchskaste einzuordnen.

      Der Verwaltungsjurist Hans Herbert von Arnim hat sie schon Ende der Neunzigerjahre als «selbstbezogen und abgehoben» bezeichnet. Das Volk ist häufig anständiger als Politiker, die zunehmend ihr Amt als Selbstbedienungsladen missverstehen. In Deutschland sollen die Bürger bis 70 arbeiten, bevor sie in Rente dürfen; Politiker kriegen schon mit 56 Pension. Der Privatcoiffeur des französischen Präsidenten erhält 9895 Euro pro Monat. Eine Reinigungskraft in Bundesbern muss eine Genehmigung beantragen, wenn sie nebenher putzen will. Die Oberen müssen das nicht, wie zum Beispiel Barbara Schaerer, Direktorin des Eidgenössischen Personalamts, die ein Verwaltungsratsmandat bei den Berner Verkehrsbetrieben innehat. Lobbywatch deckt auf, dass jeder zweite Parlamentarier in Bern seine Lobby-­Tätigkeit nicht korrekt angibt.
      SBB-­Chefin Monika Ribar darf ihren Maserati gratis am Bahnhof ihres Wohnortes parkieren, während das «Volk» sich einen Parkplatz suchen und ihn auch bezahlen muss. Die Rechtsbrüche und Prinzipienverstösse nerven. Ende 2016 will die Regierung in Rom die drittgrösste Bank mit vielen Milliarden vor dem Aus retten.

      Die EU verbietet solche Hilfen, die zulasten der Steuerzahler gehen. Trotzdem nickt Brüssel den Plan ab. Der Finanzhaushalt des Landes Berlin ist seit Jahren masslos verschuldet; im Gegensatz dazu hat Berlin mit grossem Abstand die meisten Staatssekretäre. Und da neue Regierungen ihre eigene Anspruchskaste belohnen müssen, erhöhte der rot-grüne Senat nach den letzten Wahlen die Zahl dieser gut dotierten Posten noch einmal deutlich.Kontinuierlicher Rechtsbruch Geballt zeigt sich die zunehmende Abschottung der Politik bei den Treffen der «Mächtigen». Der G-7-Gipfel in Elmau wurde 2014 mit dem grössten Polizeieinsatz in Bayerns Geschichte gesichert. In Dresden trafen sich die Mächtigen der Welt zur 64. Bilderberg-Konferenz – streng geheim.

      Beim Weltwirtschaftsforum macht die Armee Davos zum Sicherheitsgetto. Doch die Mächtigen schotten sich nicht nur ab, sie machen auch, was sie wollen. Legislative und Exekutive handeln immer eigenmächtiger und oft gegen Entscheide des Volkes wie bei der Masseneinwanderungs-Initiative
      oder in Gemeinden, wo man so lange über ein Kabelnetz abstimmen lässt, bis der politisch gewünschte Anbieter gewählt ist.

      In Deutschland attestiert der ­ehemalige Bundesver­fassungsrichter Udo di Fabio in einem Gutachten der Immigrationspolitik der Kanzlerin einen kontinuierlichen Rechtsbruch. Oder Basel nach der Wahl 2016: Zwei Politiker wechseln aus Karrieregründen die Partei; ein weiterer nimmt die Wahl nicht an, um einer jüngeren Kollegin ins Parlament zu verhelfen. Die Frage, ob Politiker vor allem die Interessen der Bevölkerung vertreten, bejahten in den Sechziger- und Siebziger-Jahren europaweit mindestens drei Viertel der Befragten.

      Heute sind es – laut Emnid – noch knapp 25 Prozent.
      Schliesslich kritisieren die Bürger die Hilflosigkeit der Politik, zum Beispiel beim syrisch-russischen Vernichtungsangriff auf Aleppo. Offenbar hat das Volk noch Gefühle, die das Machtkartell nicht mehr hat: Mitleid, Schmerz, Wut auf Gewalttäter wie Assad oder Putin.

      Dass Politik und Realität auseinanderdriften, ist wohl geradezu symptomatisch für unsere Epoche. Die Kluft zeigt sich aber auch anderswo. Nationen werden insgesamt immer reicher, aber innerhalb der einzelnen Gesellschaften wachsen die Unterschiede. Der Staat fühlt sich nur noch eingeschränkt für die Aufrechterhaltung der sozialen Infrastruktur zuständig. Es entstehen Paralleluniversen Daniel Bonevac, Professor für Philosophie an der Universität Texas, sieht darin einen wichtigen Faktor für Trumps Wahlsieg: Von Obamas Wirtschaftspolitik hätten nur ein paar Reiche profitiert, am schlimmsten aber sei, wie Obama die Repräsentanten des ­Volkes im Kongress übergangen habe.

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      Politik ohne Volk

      2ter Teil

      Bonevac erkennt die Entstehung von
      Paralleluniversen: auf der einen Seite das Machtkartell und dessen
      Profiteure, auf der anderen Seite das breite Volk, aufgespalten in
      segregierte Milieus. Wendy Brown, Politologin in Berkeley, bemerkt, dass
      sich eine Kluft aufgetan habe im «Way of Life» der Menschen:
      «Erziehungs­fragen, Religion, Freizeitbeschäftigung, das Heimatgefühl».
      Bei einer Veranstaltung in Basel zum Thema «Heimat», zu der Verfechter
      des Heimatgedankens erst gar nicht eingeladen wurden, meinte die
      slowakisch-schweizerische Schriftstellerin Irena Brezná: «Heimat im
      üblichen Sinne ist etwas für Kinder und Nationalisten.
      Ein denkender
      erwachsener Mensch hat kaum eine feste Vorstellung von diesem diffusen
      Wort.»

      Und Balthasar Glättli von den Grünen: Heimat sei etwas für Zurückgebliebene
      Pervertierte.
      Solche Arroganz stösst zunehmend auf Ablehnung. Die Menschen
      haben die Bevormundung satt, die vorgeschriebene Korrektheit und die
      politischen Umerziehungsprogramme. Das Resultat ist nicht unbedingt
      erfreulich: lieber Pöbler Trump als Lady Clinton.
      Linke und
      Radikalfeministinnen haben die Gesellschaft zu ihrer Spielwiese für
      minoritäre Bedürfnisse gemacht. Gender-WCs sind wichtiger als
      Arbeitsplätze und intakte Schulen. Der grundsätzliche Fehler von Linken,
      Liberalen und Minderheiten-Lobbyisten ist es, Allgemeinpolitik auf
      identitäts­politische Fragen zu reduzieren.
      So sieht es auch Mark Lilla,
      Professor für Ideengeschichte an der Columbia-Universität. Die
      Konzentration auf Minderheiten wie Latinos, Schwule und Lesben sei an
      den Themen der Mehrheiten vorbeigelaufen: Arbeit und
      Arbeitsplatzverlust, sozialer Abstieg, schlechte Infrastruktur.
      Das gilt
      auch für eine abgehobene Sexismusdebatte. Die politische Diskussion hat
      sich in den letzten Jahren pervertiert: Einer deutschen Bischöfin
      zufolge beleidigen Kreuze Muslime.
      In der Schweiz dekretieren junge
      SPler die Ehe zum «überholten Konstrukt».

      Studierende verlangen,
      dass «Werke von toten, weissen europäischen Männern» nicht mehr
      unterrichtet werden. Allen Ernstes wird – so bei Wikipedia – aus
      Lehrling, Flüchtling und Raufbold: Lehrlingin, Flüchtlingin und
      Raufboldin. Von behinderten Menschen darf man nicht mehr sprechen;
      überlegt wird, ob Alte noch alt genannt werden dürfen oder ob vielleicht
      «Senioren» nicht angebrachter wäre. Von «schwer erziehbaren Kindern» zu
      reden, ist auch nicht mehr kommod. Die österreichische Zeitung "Die
      Presse" bemerkt mit einigem Sarkasmus: «Zuerst durfte man die lieben
      Jugendlichen, die andere halb tot prügeln, verhaltensauffällig nennen;
      jetzt darf man diese Jugendlichen, die selbst ihre Lehrer bedrohen, nur
      noch verhaltensoriginell nennen.» Die Idiotie der Sprachzensur geht bis
      ins Kulinarische: Negerkuss, Mohren­kopf, Zigeunerschnitzel – alles
      verpönt.

      Oft fragen sich die Bürger: «Darf man das heute noch
      sagen?» Tiefgekühlte Emotionen. Die Machtkaste kriegt das alles gar nicht
      mehr mit. Wer von diesen Herrschaften fährt im Tram, wer von ihnen geht
      in den Supermarkt? Dementsprechend ist ihr Habitus: unemphatisch,
      tiefgekühlte Emotionen – der ewig ­grinsende Draghi, der kaltschnäuzige
      Lawrow, der peinlich alle umarmende Juncker. Das wirkt zunehmend
      abstossend. Die Folge sind enorme Verwerfungen im politischen Spektrum.

      In seinem Buch «Rückkehr nach Reims» beschreibt der Soziologe Didier
      Eribon, wie seine traditionell kommunistische Familie nun den Front
      National wählt. Eribon erklärt das mit dem Versagen der Linken, die sich
      nicht mehr für das Leben der «einfachen Bevölkerung» interessiert.


      Diese
      Erkenntnis hätte nun nicht jenen Hype verdient, den sie ausgelöst hat.
      In seiner kleinen Schrift «Was ist Klassenbewusstsein?» hat Wilhelm
      Reich – einst Freud-Schüler und später Marxist – die Realitätsferne
      politischer Funktionäre schon 1934 deutlich herausgearbeitet: «Während
      wir den Massen grossartige historische Analysen und ökonomische
      Auseinandersetzungen über die imperialistischen Gegensätze vorlegten,
      entbrannten sie für Hitler aus tiefsten Gefühlsquellen.»Eine Konsequenz
      der «Top-down» ­- Politik ist die sinkende politische Partizipation, und
      es ist symptomatisch, dass sie dort wieder steigt, wo Trump, Le Pen und
      die AfD poltern.


      Die Volksparteien verlieren Mitglieder, und
      zwar rasant. Ihre politischen Programme unterscheiden sich kaum noch.
      Die Politologin Chantal Mouffe hat solche Entwicklungen kommen sehen. Um
      in Politik involviert zu werden, müssten die Bürger das Gefühl haben,
      dass echte Alternativen zur Wahl stünden. Grosse Koalitionen und
      Konkordanz beförderten dieses Gefühl nicht. Wer Konflikte und Probleme
      unter den Teppich kehre, der treibe die Menschen auf die Strasse. «This
      Land Is Your Land» Was sich verändert hat, ist, dass sich das Volk immer
      weniger gefallen lässt.


      Die Demokratisierung der
      Informationsmittel bewirkt, dass die Menschen viel besser Bescheid
      wissen als früher; dass sie mehr Vergleichsmöglichkeiten haben und dass
      sie Lügen und Beschönigungen der Politiker aufdecken und darauf
      reagieren können. Jeder hat heute die Möglichkeit, sein eigenes Medium
      zu sein: mit einem Blog, mit Twitter oder Facebook.
      Der französische
      Soziologe Alain Touraine hat schon vor geraumer Zeit ein Buch mit dem
      prophetischen Titel geschrieben: «Le retour de l’acteur». Es lässt sich
      auch anders formulieren: Der grosse amerikanische Folk-Sänger Woodie
      Guthrie hat 1956 das wunderschöne Lied geschrieben «This Land Is Your
      Land». Bernie Sanders hat im Wahlkampf wieder an ihn erinnert, während
      Hillary Clinton ebenso unsensibel wie kontraproduktiv die Pop-Titanen
      aus New York und ­Hollywood aufgeboten hatte. Guthrie sang: «Dieses Land
      ist dein Land, dieses Land ist mein Land ... Dieses Land wurde
      geschaffen für dich und mich.


      »Walter Hollstein ist emeritierter Professor für Soziologie. Er lebt in Basel.

      Quelle:

      http://bazonline.ch/ausland/europa/Politik-ohne-Volk/story/26525377


      :xcxcx


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      Zitat: „Die Politologin Chantal Mouffe hat solche Entwicklungen kommen sehen. Um
      in Politik involviert zu werden, müssten die Bürger das Gefühl haben, dass echte Alternativen zur Wahl stünden. Grosse Koalitionen und Konkordanz beförderten dieses Gefühl nicht.“

      Die Bürger brauchen mehr wie Gefühle, der Bürger braucht ein Wahlrecht, das über das Wählen von Macht- und Selbstbereicherungs-Politikern mit Wahlversprechen, die diese nach der Wahl dann nicht einhalten und umsetzen hinausgeht.

      Das Volk braucht mehr echte Demokratie, nur da wo das Volk bei wichtigen Fragen selber entscheiden und Verantwortung übernehmen und Politik mittragen kann, herrscht keine Diktatur. Die Volksmehrheit bestimmt, die Minderheit fügt sich Demokratisch der Mehrheit, und ehrbare Politiker von Charakter, die dem Volkswohl dienen wollen, nicht sich selbst, führen den Auftrag des Volkes so aus, wie die Volks-Mehrheit das will, so funktioniert echte Demokratie.

      Da wo das Volk Verantwortung übernehmen muss, kann das Volk wenn es sich mal falsch entscheidet, auch nicht den Politikern alleine die Schuld geben, oder zum Sündenbock machen. Menschen die lieber in einer Diktatur leben, sind zu Feige Demokratische Verantwortung zu übernehmen, selbst zu denken und ihrer Wahlpflicht nachzukommen.

      Die Totengräber der Demokratie sind die, welche Demokratisch gewählte Entscheide nicht akzeptieren wollen. Wie die aktuell Links-Sozialistische Minderheit, die zusammen mit ihren Main-Stream-Medien sich Anti-Demokratisch verhalten. Sie bekämpfen, ignorieren vom Volk gewählte, Demokratische Mehrheits-Entscheide, indem sie bestimmen wollen, was Politisch Korrekt ist, mit Minderheiten-Politik zu Lasten der Mehrheiten.

      Und das die Menschen nur das denken, sagen und machen dürfen, was ihrer Links-Sozialistischen Ideologischen Gesinnung entspricht, wer das nicht macht, wird in die Rechts-Extreme Ecke gestellt. Sie wollen eine utopische Links-Sozialistische Verteilungs-Diktatur, die ins Chaos und Mangelwirtschaft a la Venezuela führt, welche sich nicht darum kümmert, woher das kommt, was sie alles verteilen wollen.

      Zugegeben es gibt viel was man Sozial gerechter von oben nach unten verteilen könnte, nur schon bei den fetten Politikern Gehältern, die vom Steuerzahler finanziert werden, auch bei Superreichen mit Milliarden Vermögen die das Geld horten und dem Geld-Kreislauf entziehen usw.

      Demokratie heißt die Mehrheit hat vielleicht nicht immer Recht, aber sie bestimmt immer welche Politiker gewählt werden und was die Politiker ausführen müssen – nämlich denn Mehrheitlich bestimmten Volkswillen des Souveräns.

      Aktuell wird die Demokratie nur Mangelhaft angewendet und untergraben. Es herrscht Kapitalkratie (Kapitalherrschaft) alles wird dem Interesse von Wachstum und Gewinnen die einer Minderheit von Reichen zugute kommt untergeordnet. Eine Politik gegen die Menschen, mit Globalisierung und Frei-Handelsverträgen, die den Zweck haben Globale Industrie- Finanz- Versicherungs- Groß-Unternehmen noch reicher, größer und mächtiger zu machen.

      Arbeitsplätze immer dahin Verlagern, wo noch billiger Produziert werden kann. Gewinnmaximierung ohne Rücksicht auf Nachhaltigkeit, durch Ausbeutung der Menschen und der Ressourcen der Länder. Gewinne Privatisieren und die Sozialen Kosten die durch diese Politik entstehen verstaatlichen, welche am Ende das Arbeitende Volk=Staat bezahlen muss. Dazu kommen die Schäden an der Natur und dem Klima, die durch dieses Ausbeuterische System des Raubbaus, zugunsten der alleinigen Gewinnsteigerung entstehen.

      Um diese Ziele zu erreichen werden Politiker (Lobbyisten) und die Mainstream-Medien gekauft und benutzt. Verlieren werden so am Ende alle, am meisten zu verlieren haben die, welche dafür verantwortlich sind und am meisten Reichtum Besitzen. Geld hat nur solange einen Wert, wie man dafür etwas kaufen kann. Wenn man nur um Geld zu machen, durch Raubbau den Planeten unsere Lebensgrundlagen zerstört, plündert, vergiftet, gibt es am Ende nichts mehr was man kaufen kann.
      Geld ist nicht mehr und nicht weniger wie ein Tauschmittel. Das der Mensch den ganzen Planeten diesem Tauschmittel opfert, ist unbeschreiblich dumm.

      Für viele Heute unvorstellbar, wo wirklich alles und jeder in Geldwert umgerechnet/bemessen wird, man fast alles kaufen kann, mit Betonung auf FAST alles, aber den größten Teil der menschlichen Evolution, hat der Mensch ohne Geld gelebt und überlebt. Papier-Geld ist kein wirkliches Grundbedürfnis des Menschen, der wahre, echte Wert liegt nicht in einem Tauschmittel, diesen Wert findet man in einer Intakten Umwelt und Natur, mit sauberer Erde, Luft, Wasser und der Sonne die alles gedeihen lässt, was der Mensch zum überleben wirklich braucht.

      :xcxcx

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