Wetterkapriolen in der RD

      Wetterkapriolen in der RD

      Da ich nun seit heute morgen wieder einmal einen Sonnenstrahl auf meinem Gesicht spüre, kat es mich überkommen doch ein paar Zeilen über die vergangene Zeit zu posten.

      Nach dem Zügellosen tun und nicht lassen von Hurrikane Mathew, hat im ganzen Land und in den letzten 4 Wochen auch die Zerstörungen durch dauernden und ergiebigen Regen in der RD massiv zugenommen. Wir kennen alle die eindrücklichen Bilder aus vielen Medien.

      Die einzelnen Provinzen wurden erlebten dies in ganz unterschiedlicher Intensität. Ich kann dies eigentlich nur aus meinem Wohnort konkret schildern, da ich es unterlassen habe meine sicheren vier Wände ausser zum Einkaufen zu verlassen.

      Dauerregen gab es auch hier in Higüey mal stärker mal weniger, begleitet von Windböen und kälterer Luft, und den üblichen Riesenwasserseen an den bekannten Strassen und Plätzen. Die Infrastruktur an den Strassen wurde hier in Higuey noch stärker in Mitleidenschaft gezogen als sonst. Der Grund liegt darin das die Fertiggestellte Wasserversorgung (INAPA) nur fahrlässig und unvollständig ausgeführt wurden. Ausgeschwemmte Strassenübergänge und Löcher ohne ende säumen die Strassen in der Stadt. Wasser wurde durch das Leitungsnetz nur spärlich geliefert. Da habe ich doch dank meinem Liefersystem ab dem Dachkännel doch noch reines Regenwasser zugeführt.

      Der Rasen grün, auch die Pflanzen. keinen Staub. Aber, da steigt der Lebenswille von Moskitos, Fröschen und sonstigem Getier. Plastikabfall an jeder möglichen Stelle und Orten. Die Beleuchtungen sind am Rande des Kollapses da alles feucht und nass ist. Apagones beflügelt die Delinquenten im Schutze der Dunkelheit ihrer Tätigkeit nach zu gehen.

      Es ist auch die Zeit wo sich die schmarotzenden Politiker
      :tsxyyx wieder zeigen und viel versprechen aber nichts halten. Da sind private Handlungen zur Hilfe weit effizienter und schneller. Mir graut übrigens davor wenn die RD mal ein zügiger Hurricane oder ein Erdstoss erleben muss. Ich hoffe wir werden das nie erleben müssen.
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!
      Während es in vielen Teilen der Insel Tagelang geschifft hat wurden wir im Süden mehrheitlich verschont. Wir hatten starke Bewölkung, kalter Wind mit vielen Böen und einzelne kurze Niederschläge. Vielmals mache ich die Beobachtung dass es auf der Höhe von San Cristobal eine Wettergrenze gibt, Regnet es in Santo Domingo so sind die Strassen ab San Cristobal trocken. Die schwarzen Regenwolken ziehen nach Santo Domingo der Autobahn entlang richtung Santiago und stauen sich dann an den Bergen.