Reisehinweise laut CH Botschaft

      Reisehinweise laut CH Botschaft

      Reisehinweise für die Dominikanische Republik

      Diese Reisehinweise entsprechen der aktuellen Lagebeurteilung des EDA. Sie werden laufend überprüft und bei Bedarf angepasst.Beachten Sie auch die nebenstehenden länderunabhängigen Reiseinformationen und die Fokus-Themen; sie sind Bestandteil dieser Reisehinweise.

      Grundsätzliche Einschätzung

      Bei Reisen in die Dominikanische Republik ist der persönlichen Sicherheit grosse Aufmerksamkeit zu schenken.

      Das Land kann als stabil bezeichnet werden, die Kriminalitätsrate ist jedoch sehr hoch.

      Wegen der schwierigen Wirtschaftslage können Streiks und Demonstrationen vorkommen. Dabei sind Zusammenstösse mit den Ordnungskräften und gewaltsame Auseinandersetzungen möglich. Meiden Sie Kundgebungen und grössere Menschenansammlungen jeder Art.

      Das Risiko von terroristischen Anschlägen kann auch in der Dominikanischen Republik nicht ausgeschlossen werden. Die Rubrik Terrorismus und Entführungen macht auf die Risiken des Terrorismus aufmerksam. Terrorismus und Entführungen

      Kriminalität

      Die Kriminalitätsrate ist im ganzen Land sehr hoch. Der Besitz und Einsatz von Schuss- und anderen Waffen ist verbreitet. Häufig sind zum Beispiel Taschendiebstähle, Raubüberfälle, das Aufbrechen von Autos, Einbrüche in Privat- und Ferienhäuser, Überfälle auf Fussgängerund Automobilistendurch bewaffnete Motorradfahrer.

      Bei den sogenannten Express-Entführungen (secuestros express) wird das Opfer zu Bargeldbezügen mit der Kreditkarte gezwungen. Davon sind meist Einheimische betroffen. Es gibt jedoch vermehrt auch ausländische Touristen sowie ortsansässige Ausländer, welche Opfer solcher Express-Entführungen werden. Eine neue Verbrechensart bilden die vorgetäuschten Entführungen, auch als virtuelle Entführungen (secuestros virtuales) bekannt. Dabei wird den Angehörigen vorgetäuscht, dass ein Familienmitglied entführt worden sei und sie werden zur sofortigen Zahlung von Lösegeld gedrängt.

      Immer wieder werden Ausländer, auch Schweizer Staatsangehörige, in ihren (Ferien-)Häusern Opfer von Überfällen mit Todesfolge. Zum Beispiel ist im Juni 2016 der Vertrauensanwalt der Schweizer Botschaft bei einem Raubüberfall in seinem Haus ermordet worden.

      Beachten Sie unter anderem folgende Vorsichtsmassnahmen:

      Lassen Sie stets Vorsicht walten und beobachten Sie Ihre Umgebung, vor allem abends.
      Einige Quartiere von Santo Domingo, Sosua und Boca Chica sind nachts besonders gefährlich. Informieren Sie sich bei Bekannten, Geschäftspartnern oder im Hotel über die lokalen Gegebenheiten.
      Tragen Sie ausserhalb der bewachten Zonen keine Wertgegenstände (Uhren Schmuck etc.) auf sich. Deponieren Sie diese zusammen mit den Ausweispapieren im Hotelsafe. Tragen Sie jedoch immer eine Fotokopie des Passes auf sich.
      Setzen Sie Ihre Kreditkarte mit Vorsicht ein, denn Missbrauch kommt vor.
      Geben Sie keinerlei Informationen über sich selbst oder über Ihre Angehörigen (Adressen, Telefon- oder Bankkonto-Nummern etc.) an Unbekannte, z.B. angebliche Marktforscher. Es könnte sein, dass diese anschliessend bei Ihrer Familie vorgeben, dass Sie sich im Krankenhaus oder im Gefängnis befinden und Geld brauchen.
      Halten Sie die Autofenster geschlossen und die Türen verriegelt.
      Um Automobilisten auszurauben, werden Pannen oder Hilfsbereitschaft vorgetäuscht (z.B. Anzeige eines Schadens am Fahrzeug). Steigen Sie in einem solchen Fall nicht aus, sondern fahren Sie weiter, bis Sie einen sicheren Ort erreichen.
      Verlassen Sie bei Dunkelheit abgelegene Hotels weder alleine noch zu Fuss.
      Unternehmen Sie Ausflüge vorzugsweise mit anerkannten Reisebüros.
      Leisten Sie bei einem Überfall keinen Widerstand, denn die Gewaltbereitschaft nimmt zu.
      Stellen Sie Personal für Wohn- und Ferienhäuser aufgrund von Empfehlungen einer Vertrauensperson an.
      Seien Sie sich bewusst, dass Korruption im privaten und im öffentlichen Sektor vorkommt. Grosse Vorsicht ist bei finanziellen Transaktionen geboten (z.B. Investitionen in Immobilien). Es wird empfohlen, einen vertrauenswürdigen Anwalt beizuziehen.

      Verkehr und Infrastruktur

      Der Strassenzustand ist teilweise schlecht, vor allem abseits der Hauptstrassen. Das unvorhersehbare und aggressive Verhalten vieler Verkehrsteilnehmer und die häufige Missachtung der Verkehrsvorschriften bilden ein erhebliches Unfallrisiko. Wegen der Unfallgefahr und des Diebstahlrisikos sind öffentliche Busse, Sammel- und Motorradtaxis nicht empfehlenswert. Für Überlandfahrten bieten die privaten Busgesellschaften bessere, relativ sichere Verbindungen. Nächtliche Überlandfahrten sind unter anderem aufgrund oft schlecht beleuchteter Fahrzeuge nicht empfehlenswert.Fahrzeuglenker, die in einem Verkehrsunfall mit Verletzten oder Todesopfern verwickelt sind, werden in der Regel bis zur Abklärung der Schuldfrage vorläufig festgenommen.

      Mangels gesetzlicher Vorschriften ist die Qualität der Sicherheitsvorkehrungen und des Materials für den Wassersport und andere Freitzeitaktivitäten sehr unterschiedlich. Informieren Sie sich bei den lokalen Anbietern über die Sicherheitsmassnahmen und prüfen Sie die Geräte.

      Besondere rechtliche Bestimmungen

      Eine einfache Klage bei der Polizei kann eine vorläufige Verhaftung des Beschuldigten zur Folge haben. Dies gilt zum Beispiel bei Gewaltdelikten gegen Frauen und bei Nichtbezahlung von Schulden.Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei geringsten Mengen und bei jeder Art von Drogen hart bestraft (5 bis 30 Jahre Gefängnis).In einigen Gefängnissen sind die Haftbedingungen prekär: überfüllte Zellen, Gewalt unter den Häftlingen, schlechte oder gar ungenügende Ernährung, mangelhafte ärztliche Versorgung etc.

      Juristische Verfahren und polizeiliche Ermittlungen verlaufen anders als in der Schweiz: Es muss mit langen Wartefristen gerechnet und den lokalen Gegebenheiten Rechnung getragen werden. Die Dienste eines sorgfältig ausgewählten lokalen Anwalts sind unerlässlich.

      Naturbedingte Risiken

      Die Dominikanische Republik liegt in einem Erdbebengebiet. Tsunami, die durch Erdbeben in der Karibik ausgelöst werden, können auch die Dominikanische Republik erreichen.Tsunami Warning Center (PTWC)

      Von Juni bis November muss mit Hurrikanen gerechnet werden. Starke Regenfälle können Überschwemmungen, Erdrutsche und Infrastrukturschäden verursachen. Auch der Reiseverkehr kann vorübergehend beeinträchtigt werden. Beachten Sie die Wettervorhersagen sowie die Warnungen und Anweisungen der lokalen Behörden.Oficina Nacional de Meteorología (ONAMET)Defensa Civil República DomenicanaCentro de Operaciones de Emergencias

      Sollte sich während Ihres Aufenthalts eine Naturkatastrophe ereignen, melden Sie sich möglichst rasch bei Ihren Angehörigen und befolgen Sie die Anweisungen der Behörden. Sind die Verbindungen ins Ausland unterbrochen, kontaktieren Sie die Schweizer Botschaft in Santo Domingo.

      Medizinische Versorgung

      Die medizinische Versorgung ist nicht überall gewährleistet. Ernsthafte Erkrankungen und Verletzungen sollten in Privatspitälern oder im Ausland (USA oder Europa) behandelt werden. Krankenhäuser verlangen eine finanzielle Garantie, bevor sie Patienten behandeln (Kreditkarte oder Vorschusszahlung).

      Wenn Sie auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, sollte Ihre Reiseapotheke einen ausreichenden Vorrat enthalten. Bedenken Sie jedoch: In vielen Ländern gelten besondere Vorschriften für die Mitnahme von betäubungsmittelhaltigen Medikamenten (z.B. Methadon) und Substanzen, mit denen psychische Erkrankungen behandelt werden. Erkundigen Sie sich gegebenenfalls vor der Abreise direkt bei der zuständigen ausländischen Vertretung (Botschaft oder Konsulat) und konsultieren Sie die Rubrik Reiselinks, wo Sie unter anderem weitere Informationen zu diesem Thema sowie generell zur Reisemedizin finden. Über die Verbreitung von Krankheiten und mögliche Schutzmassnahmen informieren Ärzte und Impfzentren.

      Nützliche Adressen

      Touristenpolizei CesTUR Tel.+1 809-222-2026 (ganzes Land), Spanisch/Englisch.

      Schweizer Vertretungen im Ausland: Wenn Sie im Ausland in eine Notlagegeraten, können Sie sich an die nächste Schweizer Vertretung oder an die Helpline EDA wenden.Schweizer Botschaft in Santo DomingoHelpline EDA

      Ausländische Vertretungen in der Schweiz: Auskunft über die Einreisevorschriften (zugelassene Ausweise, Visum etc.) erteilen die zuständigen ausländischen Botschaften und Konsulate. Sie informieren auch über die Zollbestimmungen für die Ein- und Ausfuhr von Tieren und Waren: elektronische Geräte, Souvenirs, Medikamente etc.Ausländische Vertretungen in der Schweiz

      Ausschluss der HaftungDie Reisehinweise des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stützen sich auf eigene, als vertrauenswürdig eingeschätzte Informationsquellen. Sie verstehen sich als nützliche Hinweise zur sorgfältigen Planung einer Reise. Das EDA kann Reisenden aber den Entscheid und die Verantwortung für die Vorbereitung und Durchführung der Reise nicht abnehmen.Gefahrensituationen sind oft nicht vorhersehbar, unübersichtlich und können sich rasch ändern. Das EDA übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit der Reisehinweise und lehnt jede Haftung für allfällige Schäden im Zusammenhang mit einer Reise ab. Forderungen im Zusammenhang mit der Annullierung einer Reise sind direkt beim Reisebüro oder der Reiseversicherung geltend zu machen.
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!
      Ich verzichte gerne auf reale Events wie in den letzten 5 Wochen. 2 Mal Heimgesucht aber Gottseidank nichts zu schaden gekommen. Das dritte mal wurde unser Heim als Fluchtweg benutzt. Dabei musste leider mein Nachbar und ich von der Schusswaffe Gebrauch machen. Was Schlussendlich auch gut ausging.

      Die Nr.911 das ist leider für die Füchse hier. Hat kein Mensch das Tel abgenommen. Mussten direkt beim zuständigen Colonel von Higuey anrufen. Danach stand dann die PN mit 40 Mann zur Stelle. Aber eben VIEL zu spät.
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!