wo ist die Dom.Rep

      Wenn das Wetter und die Bankzinsen in der Schweiz sich dem Dominikanischen Nivau anpassen würden, könnte ich eine Rückkehr ebenfalls in Betracht ziehen. :vtsf
      Auf der anderen Seite schrieb mir ein Freund der nächstes Jahr hierher auswandert folgendes: ich war auf der Basler Herbstmesse und freue mich dass ich die Schweiz verlassen kann. Früher war die Messe ein schöner Ort für Familien mit Kindern aber
      heute hört man nur noch selten ein Schwizerdütsch. In der Domrep komme ich mit meinem Spanisch ohne Probleme durch wenn ich mit den Leuten reden möchte da brauche ich nicht noch Russisch, Albanisch usw. zu lernen. :dzzcc
      Ein paar Wahrhaftige Gründe dies und jenes zu erklären und in seinen Träumen zu haben, oder sogar zu realisieren. Ja das Rückwandern ist ein beliebtes Thema. Gerade dann wen es einem nicht so gut geht, oder sich hier wiedermal, und des öfteren schlechte Erfahrungen gemacht hat.

      Ja es bewegt auch mich dauernd darüber nach zu denken. Es gibt auch immer wieder Situationen wo ich am liebsten von einer auf die andere Minute die Entscheidung fassen möchte einen Flug zurück in die CH zu buchen. Egal aller Materiellen Verluste. Zuhause zu sein. Im Herbst auf dem Nadelteppich der Lerchen spazieren zu gehen. Die frische Bergluft rund um mein ehemaliges Daheim ein zu atmen. Sehen wie sich die Landschaft im Dezember in sein Weihnachtliches Schnee-Kleid stürzt. Im Frühling das erwachen der Natur mit ihrer reichen Flora und Fauna in der Nase zu spüren. Und im Sommer auf der Terrasse oder im Garten mit Freunden ein gutes Glas Wein zu trinken, zu lachen, oder einfach nur genießen. So wie es @cinola es auch beschreibt.

      Wird man wird im Alter auch sentimentaler, nachdenklicher, unruhiger? Mann/Frau studiert darüber nach, dazumal das richtige getan zu haben. Ich bin mir nicht mehr so sicher. Aber das Wort sicher ist heute leider nur noch ein Wort. Die Realität ist eine andere was sicher ist. Unsere Heimatländer haben sich verändert wie wir. Leben wir in unserer Heimat nicht eher alleine, weil die/unsere nächste Generation einen anderen Lebensstil pflegt. Alles schnell lebiger und stressiger ist als WIR es überhaupt wollen. Unsere Angehörigen oder ehemaligen Freunde sich gestört fühlen vom Rückwanderer, weil wir uns damals aus dem "Staub" gemacht haben??? Fragen über Fragen.

      Ich verstehe jeden der hier die Zelte abbricht und das Ziel vor Augen hat in seine Heimat zurück zu kehren. Das sollte man aber realisieren bevor es zu spät ist, oder zur zwingenden Heimkehr wegen Krankheit wird.
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!
      Das kann ich nur bestätigen. Besonders der zweite Absatz ist wichtig...

      Mit den Angehörigen, sprich Kindern, hatten wir keinerlei Probleme und mit den Freunden schon garnicht. Jeder hat sich gefreut, dass wir wieder im Lande waren. Das sich unser Heimatland in den 7 Jahren verändert hat ist unbestritten. Aber in einem Land zu leben in dem sich NICHTS verändert fand ich auch nicht mehr prickelnd. Unsere Integration hier lief jedenfalls viel problemloser als die der Flüchtlinge. Wobei dieses Thema von den Medien dramatisch hochgespielt wird, aber bestimmt kein Grund sein sollte, von einer Rückwanderung abzusehen.

      Wichtig ist, dass man nicht ohne ein paar finanzielle Reserven wieder in der Heimat aufschlägt. Die Auswanderung war ja für die meisten ohne Geld auch kaum möglich. Eine Heimkehr wegen Krankheit ist auf jeden Fall viel zu spät. Dann wird´s nix mit dem Genuss...
      Schlagfertigkeit ist etwas, worauf man erst 24 Stunden später kommt.
      @Romi
      wenn ich mich noch recht erinnere, war die Geschichte mit der mehrfach zitierten Waage von Dir. Wenn sie auf der eigenen Seite am Boden aufschlägt ist es Zeit zu gehen.

      Sicher, die Situation in D / CH / A ist auch nicht immer optimal, doch es gibt sehr viele Dinge, die ein großes Gewicht haben, bzw. bekommen wenn man älter wird. Gesundheit, Sicherheit und einiges mehr. Wichtig ist, dass man bei der Rückkehr nicht auf den Staat angewiesen ist, sonst wird´s unspassig. Wenn man es allerdings einigermassen finanzieren kann ist es keine grosse Frage mehr. Der Preis für einen Neuanfang ist oft nicht so hoch wie man meint. Wobei die Schmerzgrenze doch bei jedem von uns anders liegt. Wir haben auch ein Haus zurückgelassen welches jetzt verwildert. Na und....
      Ich sehe das nicht als grossen Verlust. Die Zeit, die wir in der Domi gelebt haben, hat uns viel gebracht. Wir haben viel dazugelernt und unseren Horizont erweitert. Das kann uns keiner nehmen. Das soll erst mal einer nachmachen. Unsere Landsleute träumen ja nur davon, trauen tut sich kaum einer.
      Schlagfertigkeit ist etwas, worauf man erst 24 Stunden später kommt.
      Für mich kommt eine Rückkehr in die Schweiz in nächster Zeit nicht in Frage. Ich wanderte in die Dom. Rep. aus weil mir das Bünzlitum in der CH zu sehr auf den Wecker ging, den Megastress bei der Arbeit der mir auf die Gesundheit schlug usw. Das muss jeder für sich entscheiden, je nach seiner Einstellung. Ich bin eher der Rebell der sich nicht immer mehr vorschreiben lässt wie er zu Leben hat, wo jeder Nachbar ein Polizist ist und nur darauf wartet einem einen Stolperstein zu legen. An jeder Ecke ein Tschugger (Polizist) lauert ob due zu schnell warst oder ob du mit dem Reifen eine Siecheheitslinie angefahren hast. Nein auf dieses Leben kann ich verzichten ich würde innert kürzester Zeit durchstarten. So geniesse ich hier die Freiheit das aber nicht heisst dass ich hier besoffen Autofahre oder sonstige Sachen mache die sich nicht gehören.
      Eine Rückkehr ist auch für mich im Moment nicht unbedingt im Vordergrund. Klar gibt es Minuten an denen ich mir Wünsche nahe meinen ehemaligen Gewohnheiten und dem Sozialen Umfeld zu sein.
      Als Pensionär kann man selber als "Bünzli" abgestempelt werden. Klar weil man es vielleicht auch ist. Man lässt sich wie Marki schreibt auch nicht mehr alles gefallen. Auf dieser Linie bin auch ich.

      Ich habe kein Interesse mich in meinem Land über das Gerechte und Ungerechte an uns aufzuregen. Das Bananenhafte treiben in Bern und in den Kantonen über mich rieseln zu lassen wie lauwarmes Wasser aus der Dusche. Mich innerlich zerfleische weil es nicht mehr so läuft wie lange vor meinem Weggang. Weil der Stress in allen Variationen das schöne und lustige vor zu auffressen wird.

      Wenn ich als Mensch im letzten Lebensabschnitt nur noch Ware bin, und vorgeworfen bekomme das ich zu denen gehöre die das Land im Jahr um 5,4 Milliarden CHF belasten, weil ich einmal Alters- und Pflegebedürftig werde, usw, usv.

      Ich habe vor Jahren einmal einen Schritt gewagt und auch Ausgeführt, wovon andere nur immer davon redeten, aber nie den Mut und das Zeug hatten es auch wirklich zu tun.

      Klar wird das soziale Umfeld anders. Vielleicht auch kleiner. Vielleicht ist es auch nicht immer so aktiv wie man meint es müsse sein. Für mich und mein persönliches Wohlbefinden stimmt es. Und klar freue ich mich hie und da mit Romi an einem Nachmittag eine richtige Konversation in Baselditsch und Khurer Idiom zu führen.
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!
      @Heinz
      Da hast Du eigentlich schon recht es ist alles eine Frage der Organisation. Eventuell verschlägt es mich einmal in den Wilden Osten aber eins ist sicher mit meinem alten Traktor (Camioneta) brauche ich zwei Tage.
      :sxaqs
      Vielleicht ist futuro01 mit seinem Kotteletschüttler einmal in der Region San Cristobal mit Romi auf dem Sozius :oqls dann können wir den Kaffee bei mir trinken. :ssyx

      Ja mittlerweile wäre man schneller und sicherer als früher im wilden Osten oder in der nähe von San Cristobal. Klar es liegt weder an meiner Jipetta noch an meinem Kotlettklopfer, sondern vielmehr am Willen es zu tun.

      Ich gebe freiwillig zu mit dem Auto nach, oder durch Santo Domingo zu driven ist mittlerweile ein Spiessruten fahren. Jedesmal wenn ich in Capital bin habe ich das Gefühl es hat wieder 100 tausende mehr von Autos und Motos gibt. Ich/Wir haben uns mittlerweile angewöhnt eine Übernachtung ein zu schalten. um alles etwas gemütlicher zu gestalten, und mit etwas weniger Stress.

      Der nächste Termin steht schon fest. Muss ja wieder wie jedes Jahr meine Wohnsitzbestätigung in der Botschaft für meine PK einholen. So fahren wir dann gemütlich am Sonntagvormittag den 6 Dezember in die Hauptstadt. Erledigen ein paar Einkäufe, schauen im CH Club schnell was der Samichlaus zu sagen hat, und am Montag schnell auf die Botschaft den Wisch unterschreiben lassen und dann via Bäcker Fredy in Boca Chica wieder nach Higuey zu gondeln.
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!
      Adolf Hitler war ja ein spezieller Freund von Leonidas Trijillo war. Da zeugt ja heute noch der grosse Beleuchtungskörper im Paneton National. Anscheinend hatte der Dölf dazumal schon nicht mehr alle Tassen im Schrank.
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!