Import von AUTOS in de DomRep

      2009 habe ich meine Harley als Umzugsgut einführen lassen. Ausgewiesener Warenwert 64'000.00 CHF bezahlt 37'000.00 RD$ Impuesto.

      Fahrzeuge dürfen nicht älter als 5 Jahre sein. Fahrzeuge die nicht als Umzuggut eingeführt werden haben eine höhere Steuerliche Belastung zur folge.

      Hier kannst Du aber alles nachprüfen

      aduanas.gob.do/

      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!
      Mir hat die Korruppte Bande vom Zoll damals 80'000 Peso (3000USD) für die BMW 1100GS abgenommen. Das war in der Zeit des Regierungswechsels, wo alle Stellen durch die neue Regierung wie immer ausgetauscht werden, und die neuen Stelleninhaber ihre leeren Geldtaschen auffüllen.

      Habe beim Zolldirektor vorgesprochen, mich beschwert das sei viel zu teuer. Der meinte ihre Import Motorradliste gehe nur bis 250er Motoräder, und machte eine willikürliche Einschätzung. Man ist den Banausen ausgeliefert, bezahlt man nicht, kriegt man sein Eigentum nicht.

      Heutzutage soll es angeblich besser sein, habe da aber so meine Zweifel. Wenn man neu hier ist, wird das Gnadenlos ausgenützt und abgezockt.

      Als ich das Motorrad vom Zoll abholte, musste ich damals fünf Tankstellen anfahren bis ich Benzin bekommen habe. Überall hiess es "no hay Gasolina" bei der Isla-Tankstelle auf der Autobahn, habe ich dann Sprit bekommen, früher ganz schlechte Qualität mit Wasser verdünnt, Tanke nie bei Isla.

      Man merkt hier von Anfang an und ganz schnell, in was für einem Bananenland man angekommen ist. Das zieht sich dann durch die Jahre hindurch weiter, durch alle Institutionen und Diensleistungen. Dienstverweigerungsleistungen wäre wohl das passendere Wort.

      Das Schlimme war, der Tank war fast leer für den Container-Transport. Ich musste jeden Moment damit rechnen stehen zu bleiben - und ein über 200 Kg schweres Motorrad bei der Hitze rumzustossen ist gar nicht lustig.

      Umzugsgut ist eigentlich Zollfrei - aber auch dafür haben wir bezahlt. Alle vor Transport eingeholten infos, haben sich bei uns damals als falsch herausgestellt. Überall wurde schmiergeld erwartet. Wer wie wir nicht schmieren wollte, wird von einem Büro ins andere geschickt, und kann fast ewig auf sein Eigentum warten.

      :xcxcx

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Jarabacoa“ ()

      http://www.dgii.gov.do/noticias/Paginas/A-la-Opini%C3%B3n-P%C3%BAblica-Nacional.aspx

      http://aduanasdigital.gob.do/contacto/preguntale-a/

      Vielleicht hilft das etwas weiter.

      Ja ich kann die Geschichten der Zollbehörden nachvollziehen. Jeder der hierher gekommen ist und seinen Haushalt mitgenommen hat kann das Lied singen.

      Als wir uns entschieden haben 2009 hierher zu ziehen, habe ich nach meinem Hausverkauf eine CH Firma (Kuoni/Planzer) damit beauftragt mein Haushalt einzulagern und für den Export in die RD vorzubereiten, so das der Container innerhalb Tagen auf die Reise geschickt werden konnte.

      Dies geschah den auch ende November, und der Container wurde am 7. Dezember in Causedo entladen. Die mit importierte Harley wurde dann direkt in eine spezielle Garage für Fahrzeuge im Zollbereich eingelagert. Diese Umlagerung wurde dann auch noch separat und zusätzlich mit 80 USD Lagerkosten verrechnet.

      Da aber meine Transportfirma in der CH hier in der RD einen Logistikpartner hatte, hat dieser für mich alles geregelt, und den Container nach einem Tag aus der Zollzone herausgeholt und in seinem Lager gratis für drei Tage eingestellt. Natürlich als ich die 100'000.00 RDS Einfuhrsteuern für den Haushalt und die 37'000 RDS für meinen Kotlettklopfer bezahlt habe. In dieser Zeit organisierte die Anwältin des Logistikpartners die neue Martricula und Placa der RD.

      Am 10. Dezember wurde dann der Container frei Haus geliefert beim Ablad kontrolliert und die Möbel durch die Firma wieder Aufgestellt und hergerichtet.

      Fazit!!! Die Zollangestellten haben mir meine neuen Harleystiefel, und ein Jagdmesser das mir mein Sohn zum zum 50'ten geschenkt hatte geschnifft. Schaden 1100.00 CHF.
      Drei kaputte Chiantigläser und zwei Grappagläser von Riedel, so wie die Frontscheibe meiner Harley sind beim Transport zu Bruch gegangen. 14 Tage später wurden die Diebstähle und die Bruchschäden durch die Zürich Versicherung anstandslos beglichen.

      Klar, die ganze Organisation von der Hausräumung bis zum Einrichten hier an meinem neuen Wohnort war auch nicht gerade billig, aber es hat funktioniert, und wichtig war das alles im Rahmen der Offerte ablief und mir keine zusätzlichen Kosten entstanden sind.

      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!
      Jarabacoa:
      "Man merkt hier von Anfang an und ganz schnell, in was für einem Bananenland man angekommen ist. Das zieht sich dann durch die Jahre hindurch weiter, durch alle Institutionen und Diensleistungen. Dienstverweigerungsleistungen wäre wohl das passendere Wort."


      wusstest Du aber vorher auch schon, Gesetzestexte lesen bringt in romanischen Ländern überhaupt nichts, da sich niemand daran hält.
      Das ist aber nicht nur in der DomRep so
      :zxyxy mediathekdirekt internationale-zeitungen mediathekviewweb :sqyx
      de.mapy.cz zum Anschauen der öffentlichen Fernsehsendungen >5Mb/s netz notwendig

      kolo@post.cz schrieb:

      wusstest Du aber vorher auch schon.


      Wüsste mann alles vorher schon, würde man manches nicht realisieren. So zum Beispiel das Auswandern in die RD! Wüsste ich alles das was ich hier in den letzten Jahren erlebt habe würde ich dieses Abenteuer sicherlich nicht noch einmal planen. Redet man mit Residenten die sich hier mehr als ein Dutzend Jahren aufhält so meinen die meisten es sei sicherer und schöner gewesen früher. Es gibt mittlerweile auch Residenten hier die Arbeiten und eine Familie zu ernähren haben. Da gibt es welche die mir kürzlich sagten das sie ihr Pensionalter sicherlich nicht in der RD verbringen werden.

      Das gibt mir alles mehr alss zum Denken.!!!!

      Gesetzestexte lesen bringt in romanischen Ländern überhaupt nichts


      Was hat das mit Romanischen Ländern resp dieser Sprache zu tun??? Ich komme aus der CH und aus einer Region wo man noch Romanisch spricht und schreibt. Auch Gesetzestexte.
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!
      Nach meinem ersten und kurzen Aufenthalt (3 Wochen) bin ich irgendwie der Meinung das es für mich ein Auswandern, zumindest in die RD nicht geben wird. Sicherheit, Krankenwesen und Chaos sind mir da momentan zu viel. Hitze und Moskitos war ich dann schon ein bisschen gewohnt :thumbsup: Habe viel schönes und auch einiges nicht so schönes gesehen, aber derzeit denke ich mir 3 Wochen Urlaub (bei der Familie meiner Lebensgefährtin) sind für mich genug aber das werde ich dafür sicher wiederholen.
      Zuhause ist es dann doch wieder etwas ruhiger und außerdem fehlen mir nach 3 Wochen meine zwei Mädels.
      An vieles gewöhnt man sich. Will man seine Ruhe zu hause finden, findet man sie auch. Sicherheit auf Strassen katastrophal. Krankensystem fragwürdig. Auch wir würden uns nochmals überlegen hierherzukommen. Trotz alldem lieben wir auch das Leben hier, die Natur und die offene Art der Dominikaner. Ich denke irgendwann geht es dann wieder Richtung Europa. Wann?????
      futuro01
      Was hat das mit Romanischen Ländern resp
      dieser Sprache zu tun??? Ich komme aus der CH und aus einer Region wo
      man noch Romanisch spricht und schreibt. Auch Gesetzestexte.



      CH ist die Ausnahme

      aber alle anderen .......................
      :zxyxy mediathekdirekt internationale-zeitungen mediathekviewweb :sqyx
      de.mapy.cz zum Anschauen der öffentlichen Fernsehsendungen >5Mb/s netz notwendig
      Hi Romi, ich sitze schon wieder zuhause in Österreich am Schreibtisch.
      Ich habe viel positives aber auch negatives mitgenommen, das ist glaube ich überall so.
      Ruhe hat ich hier meistens (habe es mir lauter vorgestellt). Ich habe viele wirklich nette Leute getroffen.
      Die Familie meiner Freundin und viele Verwandte und Bekannte, aber durch die Bank alles gute Leute.
      Auch ein Foren Mitglied habe ich persönlich kennengelernt. Lg. nochmal an Hans Jörg, mit dem ich Cafe getrunken,
      viele gute Gespräche geführt und eine Rundfahrt gemacht habe.
      :oaxyc Wie man doch so herrlich vom Thema abkommt. Vom Autoimport über Auswanderer.

      Danke Sturmi für die "Blumen" war lustig und interessant Euch kennen zu lernen. Sehen uns sicher wieder.
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!

      Off und On-Topic - Kulturschock funktioniert in beide Richtungen!


      Off-Topic:


      Der Dominikaner erfährt auch einen Kulturschock, wenn er seinen gewohnten Kulturkreis verlässt und in die Schweiz auswandert. So wie der Schweizer, der seinen gewohnten Kulturkreis verlässt und in die Domrep auswandert. Immerhin der Domi kommt als armer Einwanderer, meist über Heirat, und landet im weichen Sozialnetz der EU – was es umgekehrt natürlich nicht gibt. Der Gringo schlägt auf der Insel auf, wie eine Fliege an der fahrenden Autoscheibe, im Fall das er soziale oder medizinische Hilfe braucht. Oft lässt ihn auch die Domi-Familie hängen wenn er kein Geld mehr hat.

      Die Domrep will keine armen Gringos, diese bezahlen schon für die Aufenthaltsbewilligung Prov. & Def. mindestens 10-20 Domrep-Mindest-Monats-Löhne (a’ 5'500 Pesitos). Für die Verlängerungen jeweils nochmals ca. 5 Mindestlöhne - oder eher mehr! Dann muss der Gringo noch nachweisen, das er genug verdient oder Kapital hat - wenn nicht - er das Land am besten sofort - verlassen sollte, oder Deportiert wird - was er im Resi-Antrag unterschreiben muss.

      Das Entspricht sicher nicht den International gültigen Menschenrechten!

      Man stelle sich doch mal vor die Exil-Dominikaner, es sind mehrere Millionen, müssten in Europa oder USA usw. 10 – 20 Euro- oder USA-Mindestlöhne hinblättern - um eine Aufenthaltsbewilligung oder Verlängerung zu bekommen. Wäre das so, würde es nicht einen einzigen Exil-Dominikaner geben - der Remesas in die Domrep senden könnte. Die Domrep würde mit Sicherheit in einem Bürgerkrieg versinken. Da die Remesas neben dem Tourismus, eine der Haupteinnahmequelle der Domrep ist, welche das Überleben sehr vieler Dominkaner sichert.

      Welcher Dominikaner hat nicht Verwandte die im Ausland arbeiten?

      Die Domrep wünscht solvente Gringos die dann in 10 Jahren mindestens 40% Prozent Ihres Kapitals alleine durch Währungsverluste des Pesos und die Teuerung verlieren. Am besten ist aus Domrep Sichtweise - Gringo verliert alles - und geht wieder – mit Geld-Nachschub ist er dann wieder willkommen.

      Da sieht man gut wie die Domrep denkt im Bezug auf Ausländer, seien es Gringos oder Haitianer. Bei beiden profitiert die Domrep enorm und um genau das geht es - denn Profit. Gringos bringen sehr viel Kapital, Renten und Investitionen, haben oft Domrep-Famillie, die meist auch auf Kosten natürlich vom Gringo lebt. Und die Haitianer arbeiten bekannterweise, Billig für Dominikanische Privat- und Geschäftsleute.

      Bei im vergleich geringen Ausländeranteil, glaubt die Regierung ein Ausländerproblem zu haben - das ist zum Teil auch so. Aber in allen Bereichen durch die Dominikaner und ihre Regierung komplett selbstverschuldet!

      Durch Mangelhafte, Ungerechte und Korrupte Grenzkontrolle, Arbeitgeber, Migration, und oder das eigene Gesetz. Wonach von Ausländern im Land geborene Kinder, automatisch Dominikaner werden. Bei Papierlosen und illegal Reingelassenen Haitianer, wird es aber unkontrollierbar. Die Schuld der Haitianischen Behörde zu geben, ist auch zu einfach und kurz gedacht.

      Da auch die Domrep, selber keine Funktionierende Einwohner-Kontrolle über die Geburten der Dominikaner hat. Es besteht leider keine Pflicht sein Neugeborenes Kind zu registrieren, oder eine Ausweispflicht für Kinder. Viele machen das zu spät, nämlich erst dann, wenn sie Jahre nach der Geburt einen Ausweis oder Pass brauchen. Das macht alles komplizierter bis zur Unmöglichkeit. Der Vater nach der Trennung, keine Ahnung wo der dann ist, oder in welchem Campo oder Stadt der im Geburtsregister eingetragen ist, usw.

      Gründe gibt es viele: Meist Unehelich - Kein Geld für Papiere – Bequemlichkeit - Sind selbst oft noch fast Kinder wenn sie Kinder bekommen - Der Vater anerkennt das Kind nicht, weil er dann bezahlen muss - Oder Trennung - Unklarheit über die Vaterschaft, Inzucht, in den Barrios sind fast alle irgendwie - nahe oder entfernt - miteinander verwandt, usw.

      Jahre danach eingetragen, stimmen dann oft nicht einmal Geburtsdatum und Familiennamen. Es gibt auch keine Pflicht seinen Wohnort an oder abzumelden – also wie immer die totale Dominikanische Freiheit in allen belangen.

      Ein Beispiel:

      Die Familie Trinidad erhebt Anspruch auf die Insel Cayo Levantado und Land in Samana, (Bacardi-Insel). Diese Insel wurde seinerzeit um das Jahr nach 1800 von Andre Trinidad, Einwanderer aus Spanien für 50 Dollar gekauft - heutiger wert der Insel ca. 600 Millionen Dollar. Ein Gerichtsurteil zu Gunsten der Familie Trinidad, gegen die Regierung, wurde gewonnen, da die rechtsgültigen Papiere über den Familienbesitz vorliegen.

      Circa 3'000 nachkommen der Familie Trinidad machen heute denn Erbanspruch geltend. Meine Frau ist Mütterlicher Seite über den Großvater auch eine Trinidad, die Mutter eine Schwester und ein Bruder sind Kinder eines Trinidads, wie so oft Unehelich. Das Problem aber ist, die Kinder wurden nicht im Geburtsregister eingetragen, die Beziehung später wieder getrennt, ist ja normal hier, und die Kinder später bei Registrierung nur mit dem Familiennamen der Mutter eingetragen.

      Wäre alles richtig gelaufen, wäre meine Frau mit Zweit-Familien-Name eine Trinidad. Das ist aber noch nicht alles, denn auch der Familienname Väterlicher Seite ist nicht richtig. Da hat der Vater meiner Frau den Familien-Namen des Stiefvaters bekommen.

      Fazit: Wenn die Domrep nicht einmal fähig ist die eigene Bevölkerung zu regulieren – wie soll das denn mit Ausländern gehen oder funktionieren?


      Immer noch Off-Topic:

      Zitat Kolo: "wusstest Du aber vorher auch schon, Gesetzestexte lesen bringt in romanischen Ländern überhaupt nichts"

      Vieles weiß man schon vorher, aber das meiste findet man erst heraus, oder besser gesagt erlebt es live, wenn man hier lebt. Dabei ist einiges so, wie man es sich in seinen wildesten Träumen nicht vorstellen konnte. Viele kleine Probleme - können mühsamer sein wie ein großes.

      Die Differenz vom reichen Deutschsprachigen Europa, mit sozialer und gesundheitlicher Absicherung, zur armen Domrep ist aber ganz extrem - und zur Schweiz im Speziellen – Lichtjahre voneinander entfernt - und das nicht nur wegen dem Tropischen Klima - wobei auch in der Schweiz vieles sehr negativ läuft.

      Karibik-Romantische-Träume können sich durch die Realität sehr schnell auflösen.


      Die Stress- und Klima-Geplagte Konsumgesellschaft von Deutsch-Europa hat aber auch seine Nachteile, vor allem mit der aktuell laufenden Politik, wo auch keiner weiß wohin das noch führt. Man spricht von Demokratie, und meint Kapital zu Gunsten weniger - aber zu Lasten vieler.

      Wo ist das Land das die Vorteile der Domrep und der Schweiz in sich vereint? – Natürlich ohne die Nachteile! – Davon haben beide genug!

      On-Topic:

      Autoimporteure hat die Domrep bereits genug – was fehlt sind Zahlungsfähige Autokäufer.

      Alle Geschäftideen bei denen man nicht viel, oder hart Arbeiten muss, gibt es bereits ein Überangebot in der Domrep.
      Und für die harten Arbeiten, stehen auch genügend billige Arbeitskräfte zur Verfügung, mit Mindestlöhnen ab 5’500 Pesos.

      Generell ist es schwierig in einem Land Geschäfte zu machen, wo die Mehrheit der Leute, so wenig Geld verdienen wie in der Domrep. Importware sind für die meisten Luxusartikel. Und das was sich die Leute gerade so knapp leisten können, kann man alles kaufen, wie Billig-Motos auf Kredit, aus China, ab aktuell 35'000 Pesos.

      Eine Zukunftsträchtige Nische und Markt in der Fahrzeugbranche könnten Elektrofahrzeuge sein, früher oder später wird das kommen, besser früher, nur eine Frage des steigenden Ölpreises und Klimawandels. Ein weiterer zukunftsträchtiger Markt ist Solar- und Windkraft.

      Also Elektrofahrräder-Import wäre doch was für die arme Bevölkerung, die sich kein Benzin und Ölwechsel leisten kann. Aber dann muss man gleichzeitig noch ein Kreditunternehmen gründen, da Barzahlung eher schwierig ist.

      :xcxcx

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Jarabacoa“ ()

      Heilandsack. So ein langer und guter Text, ABER mit so kleinen Buchstaben. Da brauche ich bald meine neue Brille mit Flaschenbödeneinsätzen. d231xy

      Ja alles stimmt wie beschrieben. Der Unterschied der Kultur besteht auch darin das sich die Dominikaner halt nicht auf die Kappe scheissen lassen. Und auch wenn er noch Kirchentreu und Gottesfürchtig ist, er hält seine andere Backe bestimmt nicht hin um nochmals eine einzufangen.

      Wir sind da schon etwas anfälliger mit unserer Multikulti und Gutmenschen Mentalität. Mit sozialem Engagement hat das schon lange nichts mehr zu tun. Wir haben einfach das Gefühl immer überall und jedem helfen zu müssen. Merken aber nicht das wir nur ausgenutzt werden wie die Weihnachtsgänse. Mindesten so habe ich das Gefühl sind unsere Politiker da genau so Beratungsresistent wie die Dominikanische Bevölkerung.

      Auch sind sie viel spontaner und sehr viel Sprachgewandter in ihrem Platanao als unsereiner. So das uns hie und da nur noch ein offener Mund als Reaktion bleibt. Das gleiche gilt in ihrer Handlungsweise. Lautes sich erwehren, und Stress eines Gringos gibt Migräne und "dä Schisser und chalt Ohra" also machen sie zu und sind nicht mehr fähig normal zu funktionieren.

      Würden alle Extranjeros das selbe machen mit ihnen in unserem Ländern oder hier, müssten sie sich auch eher anpassen müssen, und könnten sich nicht so auf dem hohen Ross bewegen wie sie das tun. Aber eben wer hoch hinaus will kann auch plötzlich sehr tief fallen. Oder wer hoch pokert kann auch sehr viel verlieren.

      Gründe gäbe es viele. Aber einer der grösseren Hemmschuhe ist sicher das man nicht immer nur dauernd abkassieren kann und nichts als Gegenleistung erhält. Der Resident und der Investor ist das eine, der Tourist ein anderes paar Schuhe.

      Und mit ein paar tausend Hotelbetten im ganzen Land, zwei Flughäfen im Südwesten mehr, lassen sich leider die ernsthaften jetzigen und zukünftigen Probleme nicht lösen.

      In unseren Ländern spricht man ja nicht über Investoren, Geldträchtigen Residenten oder Touristen. Da sind es die Asylanten die momentan seit Monaten oder sogar Jahren die Spitzenplätze der Problemhitparaden in unseren Ländern besetzen.

      Da kommt doch die Gretchenfrage ""Wo ist es den besser"" hier oder dort???
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!
      Zitat: "ABER mit so kleinen Buchstaben. Da brauche ich bald meine neue Brille mit Flaschenbödeneinsätzen."

      Probier mal Steuerung (Strg) gedrückt halten und Plus oder Minus Tasten, für vergrössern oder verkleinern der Webseite.
      Steuerungs-Taste gedrückt halten und Mausrad drehen geht auch.

      Zitat: "Da kommt doch die Gretchenfrage ""Wo ist es den besser"" hier oder dort???"

      Sehr schwierige Frage! Da gibt es keine Pauschal-Antwort. Jeder bringt andere Voraussetzungen und Vorstellungen mit.

      Wäre ich, hätte ich, oder wenn das Wörtchen wenn nicht wäre.

      Keiner kann in die Zukunft sehen, also da ich in der Domrep bin, weiß ich nicht wie mein Leben in der Schweiz oder einem anderen Land abgelaufen wäre, vielleicht besser - vielleicht schlechter. Auf negatives möchte/könnte man natürlich überall verzichten.

      Bei mir ist einiges anders gelaufen als ich es mir vorgestellt habe. Meistens kommt es anderst als man denkt. Domrep war/ist für mich eine wichtige Lebenserfahrung, habe viel gelernt. Mit Kindern ist es schwierig, denke die hätten in der Schweiz bessere Perspektiven wie hier, aber so sicher bin ich mir da auch nicht mehr.

      Die Wurzeln bringt man nicht weg, und hier verwurzelt man mit der Zeit auch immer mehr. Die Zeit nimmt einem die Entscheidung vielleicht ab.
      Damit meine ich vor allem die Gesundheitlichen Aspekte. Krankenversicherung ist Alterslimitiert und auch die Leistungen sind Limitiert, pro Fall und in der Summe. Ärzte und Kliniken haben auch nicht gerade CH-Standart. Altersheim oder als Pflegefall ziemlich schwierig hier. Da gibt es sicher bessere Auswanderungs-Länder. Und ewig jung bleibt bekanntlich keiner.

      Also besser oder schlechter? - Je nachdem!

      Es hat schon seine Gründe warum sehr viele, die Insel früher oder später wieder verlassen möchten, oder müssen.

      :xcxcx
      Danke @Jarabacoa für den Typ.

      Ja alles was da in der Gretchenfrage beinhaltet ist hat seine +/- Seiten. Jeder muss es zwar selber beurteilen wie und was er mit sich machen muss/soll. Nicht immer hat man die Chance eine Entscheidung zu einem zweiten Mal zu Fällen. Auch bei mir hat sich der Wunsch, der Lebensabschnitt in Pension etwas anders abgespielt, als ich mir erhofft habe. Weiss aber auf der Gegenseite auch nicht wie es herausgekommen wäre, wenn alles so verlaufen wäre wie geplant.

      Da kenne ich hier in der RD ein paar Fälle von Landsleuten die werden in einem Desaster enden. Einer davon ist schon mittendrin. Sein Vorteil er merkt es nicht mehr. Das traurige daran es ist zu spät im zu helfen.

      Geht es mir besser wenn ich es plane? Ist mein Ausstieg aus dem Auslandschweizer Status ein einfacher Schritt, und bringt er das was ich eigentlich erreichen will? Falle ich meiner Familie in der CH nur noch auf den Wecker? Fragen über Fragen. Eben wie schon gesagt "Gretchen" hilft mir auch nicht weiter.

      Ja das mit der K.Kassa hier ist ein anderes Kapitel. Klar hier sind je nach Beitrag alle Leistungen irgendwann einmal bezogen, und Du kannst dein Spital- Pyjama für ein Leichenhemd eintauschen. Ich hoffe das es mir und allen anderen hier nie so ergeht.

      Ich bin zwar froh das meine Seguro de Salud die gleichen Leistungen nach dem 60 ten Altersjahr weiterführt und das nur mit einem minimalen Aufschlag. So wie ich bis Dato informiert bin ist Universal die einzige Versicherung die das hier so hält.

      Also hat man einmal eine Entscheidung gefällt ist es sicher besser sie so durch zu ziehen wie geplant.

      Wobei die beste Entscheidung meiner dazumaligen Liebe in die RD zu folgen war nicht die beste. Der Aufforderung der lustigen Weiber von Windsor wollte ich nicht nachkommen, denn ich hasse das Wetter in England. Auch die lustige Witwe aus Paris konnte mich nicht überzeugen.
      Hätte ich nur Bekanntschaft mit einer Katharina von Siena gemacht. Heilig müsste sie ja nicht sein, und bei weitem auch etwas jünger wie das Original. Denn wen auch das eine Misere geworden wäre, so wäre ich nicht so weit vom Heimischen Herd entfernt gewesen, und es hätte mir weit mehr Spass gemacht in der Toskana herum zu reisen und mich der Weinkunde mehr zu widmen so wie früher, als hier Platanokunde zu betreiben. :kxcy
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!
      Zitat von @futuro01
      Ich bin zwar froh das meine Seguro de
      Salud die gleichen Leistungen nach dem 60 ten Altersjahr weiterführt und
      das nur mit einem minimalen Aufschlag. So wie ich bis Dato informiert
      bin ist Universal die einzige Versicherung die das hier so hält.

      Dieser Aussage wollte ich nachgehen da ich schon viele Jahre bei der ARS Humano versichert bin.
      Gestern hatte ich eine Besprechung in der Zentrale der Humano und da wolle ich wissen ob das wirklich so ist. Das einzige was ändert ist der Altersaufschlag mit 65 Jahren, die Leistungen der Versicherung werden nie gekürzt egal wie alt man ist. Ebenfalls kann man bis zum 65 Altersjahr der höchsten Stufe beitreten wo alles mit 100% abgedeckt ist, je nach Gesundheitlichem Zustand kann es aber Einschränkungen geben.