Bohemio Caribe Ride 2015

      Bohemio Caribe Ride 2015

      Ich habe es ja versprochen. Einen Bericht über den oben stehenden Titel zu posten.


      Bohemio Caribe Ride 2015 (BCR)[/u]

      Nach dem Start am Donnerstag bei Magna Harley im Santo Domingo ging es über die Autobahn Richtung Osten. An der neuen Autobahnraststätte nach der Zahlstelle Bayahibe begrüssten wir die ankommenden Biker. Nach dem Tankstopp und eineinhalb Stunden verdient Pause ging es dann Richtung Bavaro uns Hotel Bahia Principe. Einige verwegene liesen es sich nicht nehmen einen Abstecher zur Basilika in Higuey zu übernehmen.

      Die „Wilde“ Horde hat sich mit eineinhalb Stunden Verspätung am Freitag von Bavaro via Higuey und La Romana, San Pedro de Macoris
      über die Autobahnen des Ostens und Südens auf die Etappe zwei gemacht. Weiter ging die Fahrt über die 106.5 km lange Autopista
      del Nordeste, oder auch genannt Autopista Juan Pablo II, durch den Haitises Nationalpark bis zur Abzweigung, die uns dann zum Boulevard
      Turistco Atlantico führte. 24 Kilometer rauf und runter mit langgezogenen Kurven führte man uns bis nach Portillio ins Hotel Bahia Principe. Leider ein sehr viel zu kurzer Aufenthalt in dieser wunderbaren Hotelanlage und Strand.

      Am Samstag Abfahrt um 01.45 pm zurück auf dem Boulevard nach Nagua, Cabrera, Gaspar Hernandez, Cabarete, und zur letzten Tankfüllung an
      der Texaco in Sosua. Das letzte mal in den Sattel für diesen Tag, denn die Fahrt ging noch bis zur Playa Dorada kurz vor Puerta Plata.
      Erschreckend viele Hotels geschlossen und heruntergekommen. Auch unser Grand Hotel Paradise Playa Dorada hatte schon viel bessere Zeiten erlebt. Zwar sauber und gepflegt was es die Anlage, Strand und die Zimmer betrifft. Die Küche??? Eine wahre Katastrophe ist noch gepflegt ausgedrückt. Ungeniessbar und so hat es auch ausgesehen. Nach gut 240 Kilometern das meiste auf schlechten Strassenabschnitten von Nagua bis kurz vor Cabarete hat viele richtig geschlaucht. So hat es auch mit um gut 10.00 pm auf die Matratze geschlagen.

      Abfahrt am letzten Tag um 10.30 am durch Puerto Plata über die Höhenzüge nach Altamira, anschliessend auf die neue Umfahrungsautobahn von
      Santiago in den Glutofen des Cibaotales. Weiter über La Vega, Bonao Richtung Hauptstadt auf der Pablo Duarte. Zu einer perfekten Zeit
      durchquerten wir die Avenida Kennedy und 27 de Febrero Richtung Flughafen Las Americas. Der Letzte Tankhalt für Motorrad und Biker
      war dann am Cruce Las Americas – Avenida Charles de Gaulle bevor die letzten 157 Kilometer bis nach Higuey unter die Räder genommen
      wurden. Müde, aber glücklich und gesund erreichte ich mein Zuhause um 05.00 pm, Ein herzlichen Dank an die Bohemios, die alle Jahre
      diesen Anlass organisieren.

      Trotz guter Organisation sind solche Anlässe mit Einheimischen Veranstaltern für einen Residenten eher Chaotisch und Unberechenbar.
      Zeitliche Vorgaben sind auch hier eine reine Spekulation.Verschiebungen von Abfahrtszeiten können ohne weiteres um 90 Minuten
      Differenz aufweisen.

      Bis auf einige wenige Motorradclubs die rein aus sogenannten Superbikern bestehen, so sind die anderen auf der Seite der Cruiser/Chopper aller
      Marken und Regionen anzutreffen. Einige dieser Motorradclubs sind international in vielen Ländern durch Chapter vertreten. Auch wie
      dieses Jahr waren Fahrer/innen aus Puerto Rico, Miami, und Mexico vertreten.

      Leider ist den Lateinamerikanischen Chopperbesitzern das cruisen in seiner ursprünglichen Kultur ganz und oder gar nicht bekannt. Wichtig ist
      für sie lediglich die Präsentation ihrer Maschinen, und laut muss es sein. Aber sich sicher auf den Strassen zu bewegen? Kaum bis
      käumlich. Da wird gerast mit teilweise bis zu 140 km/h, und das mit einem Chopper. Grauenhaft und zu dem gefährlich für einen
      kultivierten Harleybruder wie mich.
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      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „futuro01“ ()

      @Jarabacoa. Muss immer leise Schmunzeln über Deine so feinen Aussagen :jwsyx .

      Ja das mit den Strassen ist die eine Sache, dass mit der Geschwindigkeit eine andere. Beides kann in den Bikerhimmel oder Hölle führen. Dies ist mir wohl bewusst. Darum werde ich mir weitere Teilnahmen gründlich überlegen oder halt dabei sein aber meinen eigenen Rhythmus fahren. Gleichdenkende und handelnde gibt es auch hier.

      Das mit dem Zusammenstoß beim Tauchen mit einem Fisch kaufe ich Dir 100% ab. Das Tauchen aber ungefährlicher ist, daran zweifle ich schon lange Zeit. Die kürzlichen Negativschlagzeilen in Osten der Insel zeigen da Parallelen zu meiner Meinung
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!