Dekompressionskammern bei Notfällen beim Tauchen

      Dekompressionskammern bei Notfällen beim Tauchen

      Zeigen Taucher die ersten Symptome einer Dekompressionserkrankung, kann nur ein Aufenthalt in einer Dekompressionskammerschwere körperliche Schäden verhindern oder sogar das Leben des Tauchers retten. Eine Dekompressionskammer, oder auch Unterdruckkammer genannt, ist ein sogenannter Druckkörper, in dem sich kontrolliert ein Unterdruck erzeugen lässt, der bis zum Vakuum reicht.

      In einer Dekompressionskammer wird der Luftdruck gesteigert oder auch gesenkt und dient vor allem Tauchern dazu, nach langen Tauchgängen den atmosphärischen Luftdruck wieder auszugleichen. Je nach Länge und Tiefe des Tauchgangs muss sich ein Taucher nicht nur Stunden, sondern manchmal auch Tage oder Wochen in der luftdichten Kammer aufhalten.

      Bei zu schnellem Auftauchen muss der Taucher ohne Verzögerung in eine Dekompressionskammer, wo er mit Sauerstoff versorgt wird. In der Kammer wird dann der Luftdruck gesenkt, damit sich der hohe Stickstoffgehalt im Blut langsam wieder abbauen kann. Dekompressionskammern gehören heute zur Ausrüstung von Forschungsschiffen, Regionen mit Tauchgebietenum Tauchern im Notfall sofort Hilfe leisten zu können.

      Es gibt drei Dekompressionskammern in der Dominikanischen Republik. Zwei davon in Santo Domingo, im Hospital der Marine und in der Klinik „San Rafael“, und eine im Hospital „Hospiten“, in der Hotelzone von Punta Cana-Bavaró.

      Sind sie auch funktionstüchtig??? Laut einer neueren Blog Mitteilung sieht dies aber hier nicht so aus. So wird hier berichtet: Besondere Vorsicht beim Tauchen. Die Einrichtungen des Landes sind nicht auf die Behandlung bei schwereren Tauchunfällen eingerichtet. Die nächste zuverlässige, und funktionierende Kammer steht in Miami USA.

      Na dann werde ich mich mal beim nächsten Besuch in Bavaro schlau machen und im Hospiten reinschauen.

      Und da wäre noch die Sache mit dem Aerztlichen Zeugniss. Wo und bei welchem spezialisiertem Arzt erledige ich dass hier im Land??

      Also ehrlich gesagt ich bin im Moment nicht sehr begeistert Tauchgänge zu absolvieren bei solchen Meldungen und Unsicherheiten. Zumal da Preise für einen Tauchgang bis zu 65 USD reichen. Aber ich würde in dieser Situation auch keinen Tauchgang absolvieren wenn er gratis wäre.

      Gut Luft
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!
      Schlagfertig, oder auf einen Schlag fertig. Das ist ja was Du meinst.

      Auch wenn die drei Deko Kammern funktionieren, so ist die Distanz relativ weit in die Hauptstadt aus dem Norden, bei einer solchen Situation, aber mit eine gut ausgerüsteten Krankenwagen wäre alles möglich. Nur wo gibt es den den hier. Ausser bei Aeroambulancia. Bei einem Dekounfall ist es unerlässlich das der geschädigte sofort behandelt wird. Beatmen mit reinem Sauerstoff! Die Beschwerden treten meist innerhalb weniger Stunden nach dem Auftauchen auf - zu 50% sogar in der ersten Stunde - , wobei lange Latenzzeiten z.B. nach Flügen möglich sind. In der Regel gilt dabei : Je schwerer die Dekoerkrankung, desto eher treten Symptome auf.

      Grundlage der Entstehung von Gasblasen bei der Dekoerkrankung ist das Henry´sche Gesetz, welches die Gasaufnahme im Körper des Tauchers beschreibt. Von den Teilgasen der Umgebungsluft die beim traditionellen Presslufttauchen eingeatmet werden, spielt der Stickstoff die entscheidende Rolle, da er nicht verbraucht oder verstoffwechselt wird, wie der Sauerstoff. Man nennt so ein Gas "Inertgas". Beim Auftauchen, also bei abnehmendem Umgebungsdruck wird das gelöste Gas wieder in den Gaszustand übergehen. und über die Lungen abgeatmet. Bei zu schnellem Druckabfall, entsprechend einem zu schnellen Aufstieg am Tauchgangsende, besteht die Gefahr der Stickstoffblasenbildung, vergleichbar dem Öffnen einer Mineralwasserflasche. Die im Körper des Tauchers ausperlenden Gasblasen können je nach Entstehungsort zu den Symptomen der Dekoerkrankung führen.

      Also ein Transport mit Heli kommt nicht in Frage. Auch sollte man sich bei den besuchten Tauchbasen auf die Frage konzentrieren, ob vor Ort oder zu Tauchboot eine Sauerstoffflasche vorhanden ist. Ist dies nicht der Fall ziehe ich mir nicht eine Flosse an.
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!

      Die schönsten Tauchplätze sind weit weg von Dekompressions-Kammern! - Und die Domrep unter Wasser oft schöner wie über Wasser!

      Sporttauchen ist Dekofreies Tauchen bis maximal 40 Meter (war früher) und heute schon seit längerem 30 Meter Maximal-Tauchtiefe.

      Gemäss Ausbildung und Brevetierung von Sporttauchern sind Dekompressions-Tauchgänge verboten.

      Es wird so getaucht das man jederzeit auftauchen kann, oder einen Notaufstieg machen kann = Nullzeit-Tauchgänge, ohne Stickstoffsättigung.

      Nach PADI Ausbildung Plant man wenn immer möglich einen Sicherheitsstop auf 5 meter tiefe für 3 minuten ein.

      Wichtig ist ausreichend Oberflächenpause zwischen mehreren Tauchgängen pro Tag.

      Vor dem Heimflug darf man mindestens 48 Stunden nicht mehr Tauchen.

      Tauchcomputer sind zuverlässig und warnen rechtzeitig bevor man im Dekobereich ist.

      Und zeigen gleichzeitig die ersten Deko-Auftauchstops an, Tiefe und Dauer, wenn man unten bleibt und die Warnungen Piepton und Displayanzeige ignoriert und die Tauchtiefe nicht verringert.

      Wenn mein Aladin-Tauchcomputer einen Dekostop anzeigt und ich langsam die Tiefe verringere gibt er mich nach kurzer Zeit wieder Dekofrei.

      Also wer sich an die Regeln des Sportauchens hält wird nie eine Dekokammer brauchen.

      Wer sich nicht daran hält – macht das auf eigene Gefahr – und hält sich an die Auftauch-Dekompressions-Angaben seines Tauchcomputers und hat genügend Luft mit – oder hängt die Luft-Flaschen ans Boot in Dekotiefe.

      Da kommt mir ein 75 Meter Tauchgang vor Las Terrenas in den Sinn – der Tiefenrausch war herrlich.

      Tiefer war ich nur vor Puerto Galera, Philippines mit einem Deutschen Marinetaucher, der wollte unbedingt Großfisch vor seine Videokamera haben.

      Es klappte mit dem Großfisch - nach 80 Meter im freien Fall in die Tiefe - ich starrte nach unten nach Grund suchend - und mein Hirn sich fragend: „Scheisse wann kommt endlich der Meeresboden - oder fallen wir hier ins Bodenlose? – Es kam dann nach einer gefühlten Ewigkeit endlich Grund – und kaum unten angekommen kam ein Riesen-Manta-Rochen rein geschwommen – wie wenn wir einen Termin mit dem Fisch abgemacht hätten.

      Ein Buddy-Team hat beim Sinkflug Muffensausen bekommen – und den Tauchgang abgebrochen. Wir hatten dann beim auftauchen ca. 20 Minuten Deko-Stopps in verschiedenen Auftauch-Tiefen auf dem Tauch-Computer – für nur circa 6 Minuten auf Maximaltiefe.

      :xcxcx

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      Geheim-Tip für Taucher - Koh Lanta - von Makro wie: Geisterpfeifenfisch und Seepferdchen bis Groß wie: Leopardenhai, Walhai und Manta

      Unterwasserhöhle bei Koh Ha, wo man im Insel-Inneren in einer großen Caverne mit viel Stalaktit auftauchen kann - Wracktauchen, Nachttauchen, Mehrtages-Tauchtrip Richtung Malaysische Grenze usw.

      Einziger Nachteil keine Hausriffe, sind alles Tagesausflüge auf grösseren Tauchbooten. Aber im Vergleich zur DomRep günstiges Tauchen mit Verpflegung inklusive, Frühstück mit Kaffee oder Tee, Mittagessen und auf der Rückfahrt werden Früchte serviert - Softdrinks und Trinkwasser alles im Tauchpreis inbegriffen - sehr gutes Preis- Leistungs-Verhältnis.

      Hin Daeng und Hin Muang pur pur oder Violetter-Felsen, wegen der Farbe der Weichkorallen - weit, sehr weit drausen im offenen Meer, sind 2 größere Riffe, eines guckt knapp aus dem Meer raus, das andere beginnt erst in einer Wassertiefe von 10-15 meter.

      Die weite, lange und bei rauher See schwankende Anfahrt, <X man ist von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang unterwegs, wird oft mit Großfischbegegnung Manta, Walhai und andere Haie belohnt. Mitunter starke Strömmungen an exponierter Riffseite - muss man aufpassen das man nicht ins offene Meer herausgetrieben wird.

      :tyxcy

      Youtube - SchoenerTauchen - Koh Lanta Thailand:



      :sxycy


      Tauchen mit Mantas bei Hin Daeng und Hin Muang 09-04-2014 - Youtube - Diving with Manta Rays 9/4-14, Hin Daeng, Koh Lanta, Thailand:


      :iixycyc


      Insel Koh Lanta von oben - Youtube - Flying above Koh Lanta:



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      Danke @Jarabacoa. Beeindruckend wahrlich. Jeder Tauchplatz hat seine Spezialitäten, ob gross oder kleine Tiere. Ob 5 oder 30 Meter, und noch etwas tiefer. Beeindruckend ist immer die Vielfalt der Flora und Fauna unter Wasser.

      Schön war immer das sich meine Partnerin auch an die Umstände halten musste, dass unter Wasser
      :tyxcy schlecht zu reden ist. :jwsyx
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      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!
      Schöne Bilder Futuro! - Wenn ich raten müsste, würde ich wegen dem Zackenbarsch und der Nacktschnecke auf Rotes Meer Tippen.

      Ja reden geht nicht - ist auch gut so - Mann will auch mal seine Ruhe haben.
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      Das Korallendreieck - Erster Teil

      Am Zusammenfluss des Indischen und des Pazifischen Ozeans liegt der artenreichste Lebensraum der Meere - das Korallendreieck. Beschrieben als "Mutter aller Riffe", gilt es als Ursprung aller Korallenriffe. Über drei Folgen werden führende Wissenschaftler begleitet, die die besondere Entwicklungsgeschichte des Riffs untersuchen und seine aktuelle Situation sowie die ständige Bedrohung durch den Menschen zeigen. Die erste Folge sucht bei zwei Inselgruppen nach den Ursprüngen, die das Leben im Riff prägten.

      In der ersten Folge geht die Reise zu zwei Inselgruppen, Nusa Tenggara und Raja Ampat, den Zentren der marinen Artenvielfalt und dem Tor zum Korallendreieck. Dort geht es auf die Suche nach den Ursprüngen, die das Leben im Riff prägten und immer noch beeinflussen. Die renommierten Tiefseewissenschaftler Richard Pyle, Robert Whitton und John Earle vom hawaiianischen Bishop Museum erforschen die Tiefen des Korallendreiecks. In 100 Metern Tiefe entdecken sie ganz neue Arten von Rifffischen, fluoreszierenden Seegurken und Röhrenaalen, die wie Pflanzen im Meeresboden verankert sind und in der Strömung treiben.

      Die Forscher wollen aufdecken, warum dieses Gebiet zu dem mit der höchsten Biodiversität wurde und wie die Tektonik der Kontinentalplatten, vulkanische Aktivitäten sowie sich ändernde Meeresspiegel dazu beigetragen haben. Auch die bekannte Unterwasserforscherin und Haischützerin Valerie Taylor, die vor knapp 40 Jahren durch Unterwasseraufnahmen für "Der Weiße Hai" berühmt wurde, gehört zum Expeditionsteam. Zusammen mit Naneng Setiasih, einer indonesischen Meereswissenschaftlerin, taucht Valerie zu einzigartigen Riffen, die erstaunlich resistent gegenüber dem Klimawandel sind.

      Trotz der kulturellen und ökonomischen Bereicherung durch das Korallendreieck sind die Herausforderungen für seine Bewohner groß. Sie leben am Rande einer drohenden Zerstörung. Der Anthropologe Lawrence Blair hat Jahrzehnte seines Lebens damit verbracht, in den entlegenen Ecken des Korallendreiecks zu forschen. Auf dieser Expedition trifft er Einheimische, die im Tsunami ihre Familie verloren haben, und beschreibt das gefährliche Leben in einer so unbeständigen Gegend. Tatsächlich ist das Paradies ständig durch Vulkanaktivität bedroht. Auf der Insel Komba wird gezeigt, wie das Korallendreieck von gewaltigen Explosionen erschüttert wird.

      Trotz der drohenden Zerstörung gibt es Lichtblicke für den Erhalt des Ökosystems. "The Coral Triangle Initiative", die kürzlich geschlossene Vereinigung von Australien, Indonesien, Timor Leste, Papua-Neuguinea, den Philippinen und den Salomonen, ist eine grenzüberschreitende Kooperation, um dieses großartige Naturreservat für kommende Generationen zu bewahren.
      Das Korallendreieck liegt in der vulkanreichen Region des Indopazifiks, wo sich der Indische und der Pazifische Ozean vereinen. Das Gebiet wird im Norden durch die Philippinen, im Westen von Indonesien und Malaysia und im Osten von den Salomon-Inseln begrenzt. Mit dem größten Reichtum an Meerestieren auf der ganzen Welt ist es der Ursprung und das Zentrum der biologischen Vielfalt. Das Korallendreieck, das "Paradies der Ozeane", ist weltweit einmalig.
      Führende Experten zeigen seine seltenen Schätze und decken die weitreichenden Auswirkungen auf, die dieser Ort auf viele weitere Ökosysteme im Meer hat.

      An Bord der "Seven Seas", eines traditionellen indonesischen Segelschiffs, das mit hochmoderner Tauch- und Kameratechnologie ausgestattet ist, führt die Reise in eine der abwechslungsreichsten, schönsten und biologisch bedeutsamsten Regionen der Erde. Lange Zeit war nicht bekannt, wie fortgeschritten der Zerfall dieses fragilen Ökosystems schon ist.

      Wie sehr es bedroht ist durch Umweltverschmutzung, Artensterben, Klimawandel und Überfischung. Sein Erhalt bedeutet die Wahrung des artenreichsten marinen Lebensraums mit 75 Prozent der Korallenarten und über 6000 Fischarten. Es ist die Ernährungs- und Beschäftigungsgrundlage sowie das kulturelle Zentrum von 120 Millionen Küstenbewohnern.

      Seine Fischbestände versorgen unzählige weitere Menschen rund um den Planeten. Sein Verlust hätte unvorstellbare Folgen.

      Das Korallendreieck 1ster Teil von 3 - Ein tiefes Geheimnis (Doku):



      :sxycy

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      Das Korallendreieck - 2ter Teil

      Am Zusammenfluss des Indischen und des Pazifischen Ozeans liegt der artenreichste Lebensraum der Meere - das Korallendreieck. Beschrieben als "Mutter aller Riffe", gilt es als Ursprung aller Korallenriffe. Über drei Folgen werden führende Wissenschaftler begleitet, die die besondere Entwicklungsgeschichte des Riffs untersuchen und seine aktuelle Situation sowie die ständige Bedrohung durch den Menschen zeigen. In der zweiten Folge wird untersucht, wie die Strömungen um das Korallendreieck die Wanderungen der Wale beeinflussen.

      In der zweiten Episode wird die Bedeutung des Korallendreiecks als großer Ozean-Treffpunkt der Wale erforscht. Wie beeinflussen die nährstoffreichen Strömungen die Wanderungen der großen Säugetiere? Welche Bedeutung hat die Unterwasser-Landschaft rund um das Korallendreieck mit ihren Vulkanen, Gräben und Auftriebszonen für sie? Und welche Gefahren gibt es für Wale auf ihrer Reise?

      Auf diese Fragen weiß der international anerkannte Walexperte Benjamin Kahn eine Antwort, denn er studiert seit Jahrzenten die Entwicklung der Blau- und Pottwale. Mit Hilfe eines speziellen Hydrophons ortet Kahn Pottwale, die gerade bis zu 1000 Meter tief im Ozean nach Tintenfischen jagen. Er lauscht ihrer Konversation und findet so die exakte Stelle, an der die Wale auftauchen. Er spürt auch riesige Blauwale auf, die die engen Passagen des Korallendreiecks auf der Suche nach Nahrung durchqueren.

      Gemeinsam mit dem Anthropologen Lawrence Blair treffen die Filmemacher traditionelle Walfänger auf der Insel Lamalera. Walfang bedeutet für die Inselbewohner, die spirituelle Verbindung mit ihren Ahnen zu wahren. Doch der internationale Walfang hat den Tierbestand so weit dezimiert, dass hier nun die uralten Traditionen und Bräuche bedroht sind. Lawrence Blair versucht herauszufinden, wie diese traditionellen Fischer jagen und inwieweit moderne Einflüsse das traditionelle Leben in den kleinen Dörfern verändert haben.

      Wir schließen uns der erfahrenen Taucherin Valerie Taylor an, wenn sie in den verschmutzten Nebengewässern und Buchten von Flores auf die Suche nach seltenen Meeresbewohnern geht. Eine weggeworfene Flasche ist das perfekte Zuhause für kleine Fische, ein Löffel ist ein passender Unterschlupf für Oktopusse. Die Tiere zeigen, dass nicht die stärksten, sondern die anpassungsfähigsten Arten überleben. In der Cenderawasih-Bucht taucht Valerie mit dem größten Hai von allen - dem Walhai. Sie beobachtet, wie eine Gruppe Walhaie gierig kleine Köderfische aus einer Thunfisch-Fangstation verspeisen.

      Das Korallendreieck (2/3) Ein offenes Aquarium (Doku):



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      Das Korallendreieck - 3ter Teil

      Am Zusammenfluss des Indischen und des Pazifischen Ozeans liegt der artenreichste Lebensraum der Meere - das Korallendreieck. Beschrieben als "Mutter aller Riffe", gilt es als Ursprung aller Korallenriffe. Über drei Folgen werden führende Wissenschaftler begleitet, die die besondere Entwicklungsgeschichte des Riffs untersuchen und seine aktuelle Situation sowie die ständige Bedrohung durch den Menschen zeigen. In der letzten Episode der Reihe treffen wir Menschen, die eine festere Beziehung zum Meer aufgebaut haben als zum Festland, auf dem sie leben.

      Die Bajau Laut, die sogenannten Seezigeuner, haben sich schon vor circa 60.000 Jahren im Korallendreieck angesiedelt. Sie sind so weit an das Ökosystem angepasst, dass ein Überleben ohne seine Fischbestände nicht mehr möglich ist. Die Region des Korallendreiecks ist nicht nur ein biologisches, sondern auch ein wirtschaftliches Zentrum, denn durch den Export von Meeresfrüchten werden jährlich Gewinne in Milliardenhöhe erwirtschaftet. Das treibt viele Fischpopulationen an den Rand des Zusammenbruchs. Die immensen Anforderungen des menschlichen Bedarfs bringen das Ökosystem in großen Schwierigkeiten.

      Um die Artenvielfalt im Korallendreieck zu sichern, hat sich die malaysische Regierung eingeschaltet. In Sipadan wurde ein Schutzgebiet eingerichtet, in dem das Fischen verboten ist, sodass sich dort wieder riesige Schwärme von Thunfischen oder Barrakudas entwickelt haben. Aufgrund der Schutzgebiete oder der industriellen Überfischung sind die lokalen Fischer immer mehr gezwungen, sich Alternativen zum traditionellen Fischfang einfallen zu lassen. Die Meeresbiologin Naneng Setiasih findet immer mehr Anzeichen dafür, dass mit Dynamit oder Zyanid geangelt wird. Beides sind extrem gefährliche und umweltschädliche Methoden, die jedoch den kleinen Fischern das Überleben ihrer Familie sichern. Naneng Setiasih fordert, dass Gemeinden nachhaltige Strategien entwickeln, damit das Ökosystem weniger belastet wird.

      Der Anbau von Agar-Agar-Algen, der Export von lebendigen Fischen ins Ausland oder Öko-Tourismus sind bereits neue Ideen, die einen vielversprechenden Kurs für die Zukunft des Korallenriffs einschlagen. Der Druck auf die Ökosysteme der Meere wird so reduziert und die überfischten Gebiete bekommen mehr Zeit, um sich zu regenerieren. Trotz Klimawandel, Überfischung und Umweltverschmutzung wird eines der letzten Paradiese auf der Erde - das Korallendreieck - bestehen bleiben.

      Das ist wichtig, denn was damit bestehen bleibt - ist das Zentrum der maritimen Vielfalt des Planeten.


      Das Korallendreieck (3/3) Das bedrohte Paradies (Doku):



      :tyxcy
      Waowww Deine sind auch nicht von schlechten Eltern @Jarabacoa. Da sieht man das Interesse an der Unterwasserwelt.

      Mit Deinen geschätzten Prognosen muss ich Dich leider Enttäuschen. Nacktschnecke wurde im Nordwesten von Bali (Pemuteran) nähe des West Bali National Park aufgenommen, auf etwa sechs Metern Tiefe.
      Den Barsch habe ich in etwas kälteren Gewässern fotografiert. Nämlich im Oktober östlich der Lavezzi Insel die sich Südöstlich von Korsika befinden. Ebenfalls entstand das Landschaftsbild mit Sonnenuntergang aus einer Bucht der Lavezzi Insel. Eine Woche haben wir in dieser Region (Korsika Auslaufhafen Bonifacio einen Tauchurlaub verbracht. Etwas einmaliges und unvergessliches in meinem Logbuch.

      Die oberen drei Bilder entstammen aus einem Tauchgang im Roten Meer, in der Nähe südlich von Marsa Alam vor der Sudanesischen Grenze.
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!

      Geheimnisse des Meeres - Cousteaus verlorene Welt

      In "Geheimnisse des Meeres" begibt sich der jüngste Sohn des Forschers, Pierre-Yves, auf Spurensuche dorthin, wo sein Vater vor über fünfzig Jahren seine ersten Filme drehte. Der Vergleich alter und neuer Aufnahmen enthüllt, wie sehr die Unterwasserwelt seither gelitten hat.





      :xcxcx
      Erschreckend, aber durchaus real. Wenn man bedenkt das 70% der Erdoberfläche aus Wasser bestehen, und das Trinkwasser rarer wird, und die Bewässerung von Agrarflächen immer schwieriger wird, so sollte man meinen die Menschheit sollte etwas intelligenter sich zu diesem medium verhalten. Pustekuchen das gegenteil ist der Fall.

      Dies ist auch hier zu beobachten. War vor etwa vier Monaten in Catalina oeste zum letzten mal unter Wasser. Erschreckend. Korallen?? Die noch da sind grau in grau. Fische ein paar verirrte Papagaienfische sonst Tote Hose.

      Keine erkennbaren Verbesserungen des Schutzes von Flora und Fauna. Nur kassieren.
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!