1. Todesopfer durch Chikungunya

      1. Todesopfer durch Chikungunya

      Dominikanische Republik: 1. Todesopfer durch Chikungunya-Fieber

      Santo Domingo.- Allgemein gilt der Chikungunya-Virus als deutlich weniger gefährlich als der Dengue-Virus. Beide Viren werden durch den Stich des Moskitoweibchens der Art Aedes aegypti übertragen.

      Während Dengue, vor allem in seiner hämorrhagischen Form, durchaus tödlich enden kann und eine ärztliche Behandlung unbedingt erforderlich ist, wirkt das Chikungunya deutlich weniger mortal. Allerdings, bei gewissen Komplikationen kann es auch hier zu Todesfolgen kommen. Als gefährdet gelten vor allem Kinder und ältere Menschen mit weiteren Erkrankungen.

      Zu diesen Risiko-Gruppen zählte Iturbides Guzmán nicht. Er war Eigentümer des Konsortiums des Bankenwesens Emilia (Banca Emilia) und ein Leiter in der Partido de la Liberacion Dominicana. Guzmán erreichte nicht mehr sein 39. Lebensjahr, das Chikungunya-Fieber war sein Tod.
      Der in der Gemeinde Guerra in Santo Domingo Ost wohnende junge Unternehmer und Politiker erkrankte am Chikungunya, bekam hohes Fieber. Es wurde nicht weiter auf die Umstände eingegangen, doch es gab gesundheitliche Komplikationen und wie berichtet wird verursachte das hohe Fieber einen Herzstillstand.
      Es geht alles seinen karibischen Gang...