Ausflugtipp: Zur „la Pirámide Ciclópea „ im Valle nuevo, Cordillera Central

      Ausflugtipp: Zur „la Pirámide Ciclópea „ im Valle nuevo, Cordillera Central

      Ausflugtipp: Zur „la Pirámide Ciclópea „ ( Cestius Pyramide) im Valle nuevo, Cordillera Central!

      Wer eine Pyramide besichtigen möchte, der braucht nicht nach Ägypten zu fliegen, zumal die Umgebung atemberaubender ist als ein Blick auf Kairo, und die Luft um einiges besser.
      Die Pyramide liegt im Valle nuevo, im Nationalpark Parque Nacional Juan Bautista Pérez Rancier,Cordillera Central. ( 18°42'24.34"N 70°36'8.84"W ). Das ( neue Tal ), liegt etwa in einer Höhe von 2200 m und gilt als die kälteste Gegend der gesamten Karibik. Das Gebiet zeichnet sich durch seinen niedrigen Jahresdurchschnittstemperaturen von 12 ° bis 15°c und in den Wintermonaten bis unter 0 °c aus, so das es dort oft zu Frost kommt. Die niedrigste Temperatur, was dort jemals gemessen wurde, waren - 11 °c. Deshalb wird auch diese Gegend liebevoll von den Dominikaner als " Kühlschrank " bezeichnet. Innerhalb des Nationalparks ist der Alto de la Bandera, auf 2842 Metern der vierthöchste Berg der Insel Hispaniola. Mehrere große Flüsse stammen aus dem Valle Nuevo National Park, wie der el Nizao, Grande, Cuevas, Blanco, Banilejo, Ocoa oder. Tireíto.


      La Pirámide Ciclópea ( Cestius Pyramide) im Valle nuevo, ( 18°42'24.34"N 70°36'8.84"W )

      Wenn man aus Richtung Constanza kommt, der N 41 folgend ( wobei die N 41 eher an einen Feldweg erinnert ) in 44 km und von San José de Ocoa 45 km erreicht man das Hochplateau in der Höhe von ca. 2250 Metern. Also, liegt die genau Pyramide in der Mitte der Strecke, von Constanza nach San José de Ocoa. Die Wahrheit ist:
      Die Straße, die die Stadt Constanza mit San José de Ocoa verbindet, wurde in den 1950er Jahren im Auftrag von dem Diktator Leónidas Trujillo gebaut. Vielleicht, weil er in der Gegend seit 1937 ein Sommerhaus besaß, sei mal dahin gestellt. Diese Straße erhielt zuerst den Namen Héctor Trujillo Molina und anschließend N 41. Zurzeit ist sie auch bekannt als Carretera Antonio Duvergé.
      Fälschlicherweise wird oft behauptet, daß die Pyramide genau die Mitte der Insel Hispanola markiert, Richtig ist, das sie genau an der Grenze der beiden Gemeinde San José de Ocoa und Constanza steht. Einige glauben wirklich daran, daß sie aus der Antike stammt.
      Falsch ist auch, das sie in Auftrag von Leónidas Trujillo in Auftrag gebaut wurde, sondern 1958 von unterschiedlichen Persönlichkeiten als Dankbarkeit an Trujillo für die Straße an den Ingenieur und Architekt Julio Hernández Santelises in Auftrag gegeben und auch der Erbauer ist. Die Wahrheit ist, daß sie genau nach allen vier Himmelsrichtungen ausgerichtet wurde.

      Die Tatsache ist, - Diese Pyramide wurde unter einzigartigen klimatischen Bedingungen gebaut und weil die Arbeiten manchmal unter 0 °c im Winter ausgeführt wurden, konnte man nur spanische Handwerker nehmen, die als Bauern in Ocoa arbeiteten, weil die dominikanischen Arbeiter, die man zuerst beschäftigt hatte, mit dem schlechten und kalten Wetter nicht zurecht kamen. Ob das wirklich der Grund war?
      Empfehlenswert ist die Strecke von Constanza aus. Man biegt links ab in Richtung " Barrio Japonese ". Dort führt rechts die Straße hoch ( N 41 ) in Richtung San José de Ocoa. nach etwa 13 km von Constanza kommt eine links Abbiegung, die nach ca. 3 Km zum Salto Aquas Blancas ( 18°50'36.91"N 70°40'38.75"W ) führt, den höchsten Wasserfall mit knapp 60 Meter.. Ich kann empfehlen, sich die Zeit zu nehmen und ihn sich anzuschauen, ein tolles Naturerlebnis. Die Strecke bis zum Wasserfall ist sehr schlecht, besonders, wenn es vorher geregnet hat. Die weiterführende Landstraße zur Pyramide hat eine Steigung von 1200 m NN in Constanza auf über 2500 m NN.


      Saltos „Aguas Blancas „höchster Wasserfall der Karibik! ( 18°50'36.03"N 70°40'38.87"W )

      Dazu kann ich den Tipp geben: Der Weg zur Pyramide ist schlecht ausgebaut, das man nicht auf die Idee kommen sollte, mit eine Fahrzeug ohne 4 x 4 hochzufahren, Außerdem sollte man nie mit einem Fahrzeug dorthin fahren, sondern mindestens mit einem weiteren, es kann sein, das man auf sich gegenseitig angewiesen ist. Man muss auch rechnen, das die Strecke hin und zurück, Stunden in Anspruch nimmt, was auch gilt, wenn man geplant hat, bis San José de Ocoa durchzufahren. Deshalb sollte man so früh wie möglich aufbrechen, weil die Dunkelheit schnell einbricht, bedingt auch durch den Schatten der Berge und Strecke für ungeübte oder Ortsunkundige lebensgefährlich ist. Wenn es regnet, was oft dort vorkommt, sollte man von dem Vorhaben sowieso absehen, weil das absolut zu gefährlich ist. Am besten, für unerfahrene, man bucht einen dieser Ausflüge mit erfahrenen Tourbegleitern. Es gibt auch Offroadtouren dorthin zu buchen.
      WICHTIG: Einen warmen Pullover oder Jacke nicht vergessen!
      Unterwegs zu der Pyramide besteht die Möglichkeit zu übernachten, wie zum Beispiel das Eco Lodge Villa Pajon ( 18°49'31.50"N 70°41'21.15"W ) auf der Hälfte des Weges zwischen Constanza und der Pyramide:

      villapajon.do/

      oder die Rancho Francisco in San José de Ocoa:
      ranchofrancisco.com/

      Straße und Pyramide:
      youtube.com/watch?v=376ugahcBv4

      Ja es ist kalt.......

      El.loco schrieb:

      das die Strecke hin und zurück, Stunden in Anspruch nimmt,


      hier im Valle Nuevo Nationalpark. Ich habe das selber erlebt im Juni 2011 mit meinen weiteren vier Freunden und unseren Harleys.


      Ein Halsbrecherisches Abenteuer das ich keinem empfelen wuerde. Leider auch nicht mit einer Jipetta und nicht mit zweien. Der allerschlimmste Abschnitt ist beginnt kurz nach Sabana de largo bis zur Eintritsstation zum NP Valle Nuevo, und dann wieder bei der Abfahrt ab der Pyramide bis zum Friedhof Japones in Constanza.

      Die Naturstrasse hat ueberall seine tuecken und Stellen die gefaehrlich sind. Hat es geregnet oder tut es das noch, werden teile der Strasse zu reissenden Fluessen und Baechen.

      Landschaftlich wunderschoen. aber genau so gefaehrlich. Im uebrigen sind wir in San Jose de Ocoa um 01.30 pm abgefahren und um 10.00 pm in Constanza angekommen.
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!
      die strasse ist nicht nur schlecht,sie ist sau schlecht.doch es gibt immer wieder keute,die da rauf wollen.vor 5 jahren,ist auf der strasse ein lkw die schlucht runter gefallen,es gab viele verletzte und auch 2 tote.es dauerte ewig,bis man die verletzten ins krankenhaus brachte.auch die strasse zum wasserfall,hat schon tote zu beklagen.da ist eine sehr schmales stück.da ist ein lkw,voll mit gemüse und bei regen,die schlucht runter gefallen.der fahrer war gleich tot und der beifahrer war schwer verletzt.auch da dauerte es stunden,bis er im krankenhaus war.wenn ihr da mal rauf wollt,nehmt sehr viel zeit mit.am besten,ist es immer,wenn sie mal wieder die( strasse )gemacht haben.ab und wann,wird sie mal geschoben.doch wenn da nach ein regen war,fängt es wieder von vorne an.ich war etwa 10 mal oben.du brauchst auch einen starken rücken.wir haben immer ein mal im jahr ein männer ausflug gemacht.da waren wir so um die 30 männer,mit vielen fahrzeugen.wir hatten immer glück und sind gesund zurück gekommen.haben aber unterwegs immer leute geholfen,die probleme mit ihren fahrzeugen hatten.
      nun bin ich schon seid jahren nicht mehr dabei,ist mir zuviel stress.die letzten 2 jahre,fahren die anderen auch nicht mehr.da sie zu schluss über nacht blieben,gab es immer stress mit anderen leuten in der nacht.


      bin ich moses?habe ich eine klingel am bein?
      Danke für die Berichte.

      So schön es ist, die Warnungen sollte man ernst nehmen.

      Einmal mehr jedoch muss man bei all der Schönheit das Tourismusministerium kritisieren.

      Sie geben nicht unwesentlich Geld aus (traf hier vor kurzem einen angeheuerten Profi-Fotografen aus Argentinien). Er war beauftragt worden die schönen Seiten abseits der bekannten Pfade zu fotografieren. Man plant wohl eine Werbeaktion für diese Regionen. Leider - man vergisst vorher die Gegend zu sichern.

      Ich sah beeindruckende Videoaufnahmen mit einer GoPro Kamera die der Fotograf an einem Jeep Wrangler am Trittbrett befestigt hatte. So sah man praktisch das Vorderrad und den Weg. Sehr oft war man hart am Abgrund bei der Fahrt zum Wasserfall.
      Ich gebe zu dass ich dort war (2001) und es immer wiederholen wollte. Doch nach den Aufnahmen ist mir die Lust deutlich vergangen.

      Ansonsten habe ich gute Erfahrungen an das Valle Nuevo. Wir kamen an einem Colmado vorbei und holten ein paar Snacks.
      ALs ich zahlen wollte war ich mir sicher dass sich das junge Mädchen verrechnet hatte, klar zu ihrem Nachteil.
      Ich fragte die EInzelpreise ab und war überrascht wie billig alles angeboten wurde. Ich muss dazu sagen, damals wohnt eich im Tourismuszentrum von Sosua - und da gab es eben die den Urlaubern angepassten Preise. Wie man das ganze Zeug nun in so entlegene Ecken bringt und so billig anbieten kann, für mich heute noch unerklärlich.
      Im Hinterland findet man sie halt noch, die unverdorbenen Dominikaner.
      Es geht alles seinen karibischen Gang...