Frage aller Fragen????????

      Frage aller Fragen????????

      Aus der Sicht eines Auslandschweizers, oder die Frage aller Fragen nach fast fuenf Jahren Dominikanische Republik.

      Diese habe ich mir, und auch einigen anderen Schweizern und deutschsprechenden Residenten auf der Insel gestellt.

      Republica Dominicana oder Heimat oder.........
      was wird den als Heimat angesehen, oder sogar gefühlt? Warum lebe ich dann immer noch hier bei so vielen negativen Schlagzeilen und Erlebnissen. Bin ich einfach nur naiv, zu glauben es würde besser, oder es gäbe besseres? Fühle ich mich wohl in diesem Wirrwarr von Karibischem Flair der Natur und Klima. Erschwingliches Rentnerdaseins. Vielleicht als lockerer Geschäftsmann. Im Sumpf von Rotlichtmilieu. Umgeben von Schönheiten. Dem so vielgepriesenen "Pais libre" Sind es die enormen Stromkosten. Ist es der Tubo Verde genannt "Presidente" ein Dominikanisches Bier heute im Besitz der AmBev. Die Unbeschwertheit so leben zu können wie es die Einheimischen tun. Oder ganz einfach nur die Schnauze voll zu haben von seiner alten Heimat. Nicht wie sie einmal war, sondern wie sie heute ist. usw, usv.

      Diskussionen über sogenannte erfolge der Einheimischen Wirtschaft. Auszeichnungen auf vielen Ebenen materieller Formen und Gegebenheiten, auch für diverse Personen. Statistiken die wie ich glaube nur soviel Wert haben wie das Papier auf dem sie stehen? Die ständige Selbstbeweihräucherung der Entscheidungsträger hier im Land. Der immer wieder zelebrierte Rassismus der Dominikaner
      Was macht es hier so lebenswert für andere Residenten oder mich? Obwohl ich mich immer wieder aufrege.

      Schwierige Antwort nicht wahr meine Freunde, hier und in der Schweiz.

      Meine Antwort bleibe ich niemandem schuldig

      Ich kam schon etliche male auf die Insel. Und ich ging auch etliche male wieder. Als junger Berufsmann. Zuweil als AI Tourist. Und zuletzt lebte man zwar als Tourist hier, aber nicht in den schönen Ferienparadisen der Dominikanischen Republik, sondern als zukünftiger Ehemann in der Angestellten Stadt Higuey. In der lebe ich heute noch als geschiedener, und pensionierter Resident im Unruhezustand.

      Was bedeutet den Heimat für mich? Als Eidgenosse liegt mir mein Land am Herzen. Aber nicht nur das Land, sondern auch meine Mitbürger. Aber wie überall hat sich seit meiner endgültigen Abreise 2009 mehr als nur viel verändert. Dies werde ich wohl den in diesem Jahr erleben, wenn ich nach fast fünf Jahren wieder einmal einen Fuss in meine alte Heimat setze. Leider haelt sie sich in Grenzen. Warum weil alle CH Residenten und auch Deutsche Freunde immer wieder mit dem gleichen Resultat zurückkommen. Es ist nicht mehr so wie es einmal war. Ich bin froh wieder hier zu sein.
      Das weitaus positive ist das man seine eigene Familie, und die wahren Freunde wieder einmal sieht.
      Mit meiner Vorstellung als "Heimat" hat die heutige Schweiz nicht mehr viel zu tun. Heimat ist auch nicht unbedingt das Land in dem ich jetzt lebe. So könnte ich mich also fast als Heimatloser bezeichnen. Etwas triste (traurig) aber Realität.
      Wie ist es für die Dominikaner in anderen Ländern zu leben und sich zu behaupten, oder an zu passen? Kaum einfacher bin ich überzeugt! Nur geregelter und etwas viel unkomplizierter, und vor allem billiger.

      Hätte ich 2007 nicht meine Ex-Ehepartnerin kennen gelernt. Hätten wir uns nicht verheiratet, oder den Entschluss gefasst, und nach meiner entschiedenen resp. offerierten Frühpension in die RD zu ziehen, würde ich 100% immer noch in "meiner Schweiz" leben.

      Gibt es den überhaupt Unterschiede zwischen hier in der Dominikanische Republik, und der Vorstellung meiner CH. Kaum noch, so bin ich zur Überzeugung gelangt. Warum? Wen man einmal die Chance erhalten hat "fremdes Brot zu essen" wie mein Senior immer sagte so habe ich hier in der Dominikanischen Republik auch gelernt das Brot noch hart zu essen.

      Ja einem Gringo respektive einem Estranjero wird es hier nicht einfach gemacht. Es bleibt auf der einen Seite auch die Chance das Land wieder zu verlassen wenn es uns hier nicht zusagt, und/oder sich den Gegebenheiten eines "Pais libre" anzupassen, und zu akzeptieren wie es hier abläuft. Auch wenn es nicht das gelbe vom Ei ist.

      Was ist den mein sogenanntes Heimatland für mich heute? Im Herzen nimmt es immer noch einen grossen Platz ein, aber nur mit der Vorstellungen meiner CH. Ich bin sicher kein Rassist oder ein sogenannt brauner Gesinnungsgenosse, aber was zu viel wird, wird eindeutig zu viel. Das was im Asylwesen passiert. Alles was mit dem Thema Religion, vor allem auf und mit Islam zu tun hat. Das EU Diktat/ur aus Brüssel. Die Landesverräter der Linken Politcouleur. Die schnell wachsende, und brutal werdende Kriminalität. Die Gleichgültigkeit gegenüber eigenen Schweizer Mitmenschen die Hilfe notwendig hätten. Die korrupte Politik, die gegenüber hier unter dem Tisch stattfindet. Alles fein säuberlich vom Scheitel bis zur Sohle Reglementiert, zu Gunsten der besseren und lauter schreienden Geldsüchtigen Gesellschaft. In einem Altersheim meine letzten Tage zu verbringen, und schikaniert und geplagt werden, weil man allen und allem zur Last fällt. Weil man als alter Mensch für die Moderne Gesellschaft nur noch hinderlich ist und nur noch kostet? Alles das sprengt meine Vorstellungskraft MEINER Schweiz. Es sprengt generell den Rahmen eines vernünftigen Zusammenlebens der eigenen zentral „Europäischen Kultur“.

      Warum sage, oder erwähne ich das. Nicht weil es gerade Weihnachtszeit war, und es nachdenklich macht. Sondern weil es real ist, und dies während 365 Tagen im Jahr. Ja wir/ich lebe/n hier im östlichen Teil der Insel Hispaniola und passen uns den Gegebenheiten an, weil wir es in unserer Kinderstube so gelernt haben. Gelernt haben zu respektieren, anzupassen, und zu akzeptieren.

      Ich lebe hier weil es mir körperlich gut tut. Weil es Spass macht mit der Sonne im Gesicht auf zu wachen. Wärme zu spüren. Das zu machen und zu unternehmen was ich möchte und will. Keiner schaut mich krumm an, oder schreit zeter mordio und ruft die Polizei. ( Sie kommt ja eh nicht). Ich kann nach dem Essen auch eine Zigarre, oder ein Marlboröli anzünden wenn es mir passt. Allen normalen und erzogenen Residenten stehen hier die Türen offen, und man wird freundlich empfangen. Man unternimmt alles das es dir gut geht. Man will sein Land im positiven Licht erscheinen lassen. Auch wenn hie und da Wolken vorüber ziehen, am nächsten Tag scheint aber wieder die Sonne.

      Und ja NOCHMALS ich muss mich als Resident anpassen können, ansonsten erlebe ich jeden Tag die Hölle auf erden hier. Oder ich muss mich entscheiden wieder in mein Land zurück zu kehren um alles so geregelt vor zu finden wie ich mir das vorstelle. Ist es das den noch "wie früher".

      Für mich nicht! Darum bleibe ich hier.

      Und zuletzt. Ich schäme mich aber auch als Auslandschweizer über das ungebührliche Benehmen vieler meiner Landsleute, die das Gefühl haben hier sich alles erlauben zu können. Eigene Landsleute über den Tisch zu ziehen. Futterneid und ähnliches. Oder im schlimmsten Fall die ärmlichen Verhältnisse der Einheimischen aus zu nutzen, um sich auch eventuelle (Sex) Dienstleistungen, und das auch an Minderjährigen erkaufen zu können.
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!
      das ist wohl richtig.doch wie lange wird es hier noch so sein?am samstag war ich mal wieder hier im park.es war karneval in constanza.um 22 uhr bin ich dann wieder nach hause.war mir zu voll und die masken,die eigendlich um 21 uhr kommen sollten,waren immer noch nicht da.doch wenn ich sehe die menge von kindern,die in etwa 5 jahren auf den arbeitsmarkt drängen,dann frage ich mich,wo soll die arbeit herkommen?um 22 uhr,waren bestimmt mehr als 600 kinder dort und das nur hier in den kleinen constanza.da werden noch ganz grosse probleme auf das land zukommen und damit auch auf uns.mir wird bei den gedanken angst und bange.
      doch wollen wir hoffen,das ich unrecht habe und das man hier in ruhe leben kann.vor allen dingen,die,die immer hier leben wollen oder müssen.
      ich wünsche mir,viel glück für alle und das ihr eueren lebensabend und das eure träume in erfüllung gehen.


      bin ich moses?habe ich eine klingel am bein?
      Nun karneval ist ein eigenes Thema. Dazu komme ich auch noch.

      Zum Bericht. Futuro, das ist beeindruckend wie Du die Lage beschreibst.

      Ich war nun in 14 Jahren DomRep 3x in Deutschland. Bei dem ersten Besuch nach 9 Jahren war ich nach 5 Tagen weg. Zu stark die negative BEstrahlung in Deutschland.

      Bevor man sich fragt Heimat oder RD?

      Heimat hab ich keine. 16 Umzúge in Deutschland in 39 Jahren. Da hat man nirgendwo Wurzeln.
      Die Politik wurde immer grausamer und ich fúhle mich als Deutscher im eigenen Land benachteiligt.

      Daher sind die hier zu erleidenden Nachteile leichter zu ertragen. Das wusste man ja im Groben was da auf einen zukommt.

      Aber es stellt sich eine Frage:
      Wenn nicht Heimat oder RD, was dann?

      Es gibt weder das perfekte Land noch ist nicht jedes Traumziel auch erschwinglich!
      Wird man aufgenommen? Welche Anforderungen sind zu erfüllen?
      Kann man sich das alles leisten?

      Von daher: Die DomRep ist ein ÜBEL. Aber erträglich.
      Wird es unerträglich kann man immer noch entscheiden.

      Ansonsten bin ich froh dass uns mit Futuro ein angenehmer Resident im Land erhalten bleibt. Unangenehme Landsleute hat man ja schon genug - nur die verlassen nicht mal ein sinkendes Schiff.
      Es geht alles seinen karibischen Gang...
      Ich kann die Schweiz gut verstehen, das sie die Einwanderung eindämmen bzw. erschweren will!

      Die Schweiz hatte 2013 einen Ausläneranteil von 24 Prozent ( zum Vgl.: Deutschland 10 Prozent ).
      In den letzten 20 Jahren erreichten die Schweiz immer wieder Flüchtlingsströme, etwa aus dem ehemaligen Jugoslawien während der Jugoslawienkriege. Aus der Türkei kamen viele Wirtschaftsflüchtlinge nach Westeuropa und damit auch in die Schweiz. In den letzten Jahren verstärkte sich auch die Zuwanderung aus Deutschland in die Schweiz, da hier die Chancen auf einen Arbeitsplatz als grösser empfunden werden. 2012 waren die italienischen Staatsbürger mit 15,9 Prozent die grösste Ausländergruppe, vor den deutschen (15,2 Prozent), portugiesischen (12,3 Prozent), serbischen (6,0 Prozent) und französischen (5,5 Prozent) Staatsbürgern. Die nächstkleineren Ausländergruppen bilden die Türken, Kosovaren, Spanier, Mazedonier, Briten, Österreicher, Bosniaken und Kroaten.[Aus dem übrigen Europa stammen 7,6 Prozent und von anderen Kontinenten 14,9 Prozent.

      Während der durchschnittliche Anteil an Ausländern im gesamten Land bei 24 Prozent liegt, haben einige Gemeinden einen weit überdurchschnittlich hohen Anteil. Hierzu gehören beispielsweise Genf (48 Prozent), Spreitenbach (51 Prozent), Pregny-Chambésy, Kreuzlingen[ (je 52 Prozent) und Leysin (62 Prozent).


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      Ja, Berliner, da ist was dran, was Du schreibst:

      "heimat ist da,wo man sich wohl fühlt."



      So gesehen habe ich eigentlich '"zwei Heimate", ich fühle mich hier wohl und in
      Deutschland. Wobei in letzter Zeit (denke hat auch was mit Älterwerden zu tun) die
      'Tendenz nach Deutschland stärker wird. Das jetzt mal gesagt, ohne
      auf die Unzulänglichkeiten in beiden Ländern einzugehen, einfach nur das Heimatgefühl als solches.


      Im Moment fühle ich mich wie ein schwankendesSchiff..


      youtube.com/watch?v=5MPf5gdYh88


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