Blutspenden in der RD................

      Blutspenden in der RD................

      ist wie ein 400 meter Hürdenlauf an den Olympischen Spielen...................

      Der Direktor des Ministeriums für öffentliche Gesundheit der RD Dr. Socrates Sosa, erklärte, dass es ein gewaltiges Defizit an Blutspenden gebe. Die Blutbank leidet unter der fehlenden Kultur :ghtsf :ghtsf der Blutspende.

      Bei einem jährlichen Bedarf von rund 300'000 Einheiten Blutkonserven stehen gegenüber lediglich 110'000 Bluteinheiten. Im weiteren können rund 8000 Blutspenden nicht berücksichtigt werden.

      Man bemüht sich das Defizit durch neue Spenden-Kampagnen zu beheben. Dies sei auch nötig bei einer stetig wachsenden Bevölkerung, so Sosa.

      Was will man da noch alles dazu sagen, oder schreiben. Wenn man das System hier kennt, oder schon miterlebt hat weiss man vieles oder fast alles.

      Was in unseren Ländern schon lange aktuell und Sache ist, so lebt man in diesem Lande immer noch hinter dem Mond. Sicher gibt es dutzende von Gründen das das Blut von Spendern nicht verwendet werden kann. Dies zeigen di nachstehenden Regeln ja auf.

      Es werden je nach Risikosituation dauerhafte und zeitweilige Ausschlussgründe unterschieden. Problematisch sind beispielsweise:
      Aufgrund der erhöhten Übertragungsgefahr von Krankheiten wie HIV oder Hepatitis C:
      Tätowierungen und Piercings innerhalb der letzten vier Monate (sechs Monate in der Schweiz)
      Promiskuität
      Intravenöse Drogenabhängigkeit wie z. B. von Heroin
      Aufgrund der regionalen Häufung bestimmter Krankheiten:
      Tropenaufenthalte innerhalb der letzten sechs Monate (Tropenkrankheiten).
      Aufenthalt in Großbritannien zwischen 1980 und 1996 von über 6 Monaten bzw. Personen bei denen im Vereinigten Königreich Großbritannien/Nordirland nach dem 1. Januar 1980 eine oder mehrere Operationen und/oder Transfusionen durchgeführt wurden. Durch diese Maßnahmen soll eine theoretisch mögliche Übertragung der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit durch Transfusionen ausgeschlossen werden.
      Wechselnde temporäre Einschränkungen bei Reisen ins Ausland existieren ebenfalls, wie zum Beispiel in Gebiete, die durch die Asiatische Tigermücke belastet sind.
      Zeitweise zurückgestellt werden auch etwa Spender, die vorübergehend erkrankt sind, bestimmte Medikamente einnehmen, zu Gruppen mit gewissen (potentiellen) gesundheitlichen Problemen gehören, die zeitweiligen Eisenmangel haben oder auch wenn es bei der Untersuchung des Blutes auf Erreger falsche Anzeigen („Fehlalarme“) gegeben hat, sogenannte falsch Positive.
      Unabhängig von etwaigem Risikoverhalten sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz Männer, die Sex mit Männern haben, von der Blutspende ausgeschlossen. Diese Praxis der Blutspendedienste wird vermehrt – insbesondere von Interessenverbänden Homosexueller, aber auch von wissenschaftlicher Seite her – kritisiert, da sie als diskriminierend empfunden wird. Auch außerhalb des deutschsprachigen Raums gerät diese Praxis zunehmend in die Kritik und wurde in einigen Ländern auch wieder abgeschafft, so zum Beispiel in Großbritannien.

      Dazu sind die Aussagen des Gesundheitsminister wieder bares Nasenwasser. Warum????

      -Hier darf absolut kein Blut durch Tatooträger gespendet werden. Auch nach sechs Monaten nicht.
      -Eine Notversorgung eines Patienten benötigt 5 bis 10 Blutkonserven. Wie kommt Sosa darauf das er NUR 300'000 Konserven braucht bei diesen vielen Unfällen und sonstigen Notfällen?? Klar warum!! Weil viele armen Leute ihre benötigten Blutkonserven nicht bezahlen können. Den eine Blutkonserve kostet hier ca. 3500 RD$ und das nur mal mit 7 Multipliziert macht das 24'500 RD$: Nun ist ja alles klar.
      -Hier Blutspenden mit soviel Krankheiten, Alk im Blut. Drogen ohne ende.

      Klar Senior Sosa hier gibt es für nichts eine Kultur. Nur schlechte Eigenschaften der Neuzeit.

      Ahh übrigens eine Blutmenge von 5 bis 6 Litern kostet in unseren Ländern ca. 1'000 €
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!
      Es kann im Notfall schon ein Problem werden, rechtzeitig eine Blutspende zu bekommen.
      Ich lese immer mal Aufrufe z.B. in einem englischsprachigen Forum hier, wenn dringend was gebraucht wird und in der Blutbank nicht vorrätig. In diesem Forum ist ein extra Thema, wo sich viele Residenten eingetragen haben mit ihrer Blutgruppe.
      Im Bekanntenkreis haben wir uns ebenfalls ausgetauscht, wer welche Gruppe hat, für den Fall der Fälle. z.B. bei einer so problematischen Blutgruppe wie 0- (habe ich) ist das besonders wichtig zu wissen, wer helfen könnte.
      Es wird wohl auch gut getestet, habe vor nicht allzu langer Zeit gelesen, dass bezüglich eines Notfalles ein Spender z.B. dann doch nicht infrage kam nach Prüfung seines Blutes (Klinik CMC, Sosua/Cabarete). Zum Glück wurde ein anderer Spender gefunden, wo alles passte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „chinola“ ()

      Ein Kollege von mir musste sich in Santo Domingo einer Krebsoperation unterziehen. Er musste vorgängig Drei Blutspender stellen, die Blutgruppe spielte keine Rolle. Da ich früher in der Schweiz regelmässig Blut gespendet habe informierte ich mich hier wie das so abläuft. Als mir erklärt wurde dass ein Blutspender bei einer geplanten Operation vorgängig ebenfalls Blutspender stellen muss und das eigene vorher gespendete Blut nicht angerechnet wird, habe ich mich entschlossen kein Blut zu spenden. Ich bin allergisch gegen Parasitische Machenschaften...
      Bei meiner Mutter stand der WEchsel einer Knieprothese an.
      Man wollte dass ich 4 Konserven kaufe.
      Ich reduzierte auf drei und sagte man kann dann noch Ersatzstoffe nehmen (wie ja auch die Zuegen Jehovas welche keine Blutkonserven annehmen dürfen).

      Was hier aber eben auch vergessen wird: Eigenblutspende. Wenn man doch weiss da steht ne OP an kann man doch vorher 1 Liter selber spenden....Würde aber bedeuten: saumässige Organisation!
      Ich gab abends die drei Konserven im Labor im HOMS (Santiago) ab, am nächsten Morgen fragte man mich (5 min vor OP - Mutter schon vor dem OP) : wann äh bringen sie die Konserven? Ich dacht eich werde HB-Männchen. Nach Anpfiff fand man dann die drei Beutel. Man dachte wohl ich lauf noch mal los und kaufe.

      Blutbank in Santiago berechnete 3000 RDS für 0 +
      Schon eine SChande dass ein Krankenhaus wie HOMS keine Blutkonserven auf Vorrat hat. Gnade bei einem Notfall!
      Aber cuando Dios quieres...oder wie der Kölner sagt: et hät noch immer jot jegange
      Es geht alles seinen karibischen Gang...

      Spenden wollte ich auch schon.....

      für ne Tia ener Bekannten von mir. Die arme hatte Unterleibskrebs und brauchte dringen Bluttransfusionen. Als CH Blutspender mit Ausweiss bin ich so schnell wie möglich nach SPM ins Hospital publico. Klar meine Verischerungskarte wollte hier niemand sehen. Sondern kassierter gleich mal 900 RD$ für die Blutspende.

      Beim ausfüllen des Aufnahmeantrages (eine der letzten Positionen) haben sie Tatuajes. Si claro dos. Oh das ging ja gar nicht, hier wird nicht gespendet mit Tatoo's auch wenn sie bereits bald vierzig Jahre alt sind.

      Blieb mir nichts anderes übrig als die 900 Pesitos wieder zu holen, und zurück nach Higuey zu fahren. Sorry aber das ist nur ein Trauerspiel hier. Ich konnte auch nicht auf meiner Vorlauten Klappe sitzen, und war etwas laut im Spital. Aber bewirkt hat es so oder so nichts. Sind ja alle Beratungsimun. Und die Patienten mehr Tod als lebendig.
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!