nur noch jeder sechste dominikaner lebt in armut

      nur noch jeder sechste dominikaner lebt in armut

      Jeder/Jede sechste lebt am Rande der Existenz
      Santo Domingo
      - Die Definition von extremer oder absoluter Armut ist ein Leben am
      äußersten Rand der Existenz und dadurch auch der Gesellschaft.
      Schlimmste Entbehrungen und ein Zustand der Verwahrlosung und der
      Entwürdigung. Tag für Tag ein Kampf ums Überleben. Eine Art zu leben,
      welche für Menschen, aus privilegierten Verhältnissen, selbst mit
      grossem Vorstellungsvermögen kaum nachvollziehbar ist.



      Die Weltbank fasst das Leben der in Armut Lebenden in folgenden Zahlen zusammen

      Der Betrag welcher pro Tag zur Verfügung steht, liegt bei unter 1,25 USD (1,25 USD = 94 Eurocent). Die Kindersterblichkeit liegt dadurch bei über 33/1000.

      Wie die FAO (Kapital der Vereinten Nationen für Ernährung und Landwirtschaft)
      mitteilte, leben 15,4% der Bürger der Dominikanischen Republik in
      diesen Umständen. Dies entspricht in Zahlen rund 1,6 Millionen Menschen.

      Seit 1990 hat sich die Anzahl der Ärmsten halbiert

      Dennoch sind diese Zahlen für die dominikanische Regierung ein Grund
      zur Freude. Im Jahr 1990 lag das Armutsniveau noch bei 34%. Ziel ist es,
      die Regierungsprogramme, insbesondere in der Landwirtschaft, Viehzucht,
      sowie Produktion zu verbessern um dadurch die Nahrungsmittelsicherheit
      der Bevölkerung gewährleisten zu können.
      ( Q.hispaniola.eu )
      doch was willst du mit einen euro am tag gross kaufen?das ist doch fast nichts.selbst bei 2 euro pro tag,hat man schon probleme in der dom rep.satt zu werden.
      bin ich moses?habe ich eine klingel am bein? syxz

      Statistik und die Realität>>>>>>>>>

      sind unüberwindbare Differenzen. U$D 1.25 sind nach gestrigem Wechselkurs 52,5 RD$.

      Ein Ei im Kleinformat kostet schon 6.17 RD$, eine Platano heute 8 RD$. 1 libra Carne Molida secundo Qual. 45 RD$. 1 ltr. Leche Rica Vaquita 44 RD$. Das berühmte Pollo intero bald nicht mehr zu bezahlen. 5-6 Stk Knoblauch schlechte Qual. 93 RD$ und und und,,,,,,,,

      Also am grünen Tisch wird ausgekartet was es braucht zum täglichen Leben. Mit 1 Dollar 25 Cent. :vtsf :vtsf lebe ich also in der untersten Klasse der Armut. 1.4 Millionen Dominikaner leben so.

      Ein normalo Angestellter im AI Hotel hat einen Grundlohn von 6000 RD$ ohne Propinas. Wie soll sich eine 4-10 köpfige Familie, wenn auch da zwei Verdiener sind, ernähren. Im Moment am Limit. Aber täglich steigen die Preise, man kommt kaum dazu es zu registrieren.

      Wenn man sich so umschaut habe ich das Gefühl das es weit mehr als 15.4% der Dominikaner sind die unter der Armutsgrenze leben. Und trotzdem sind am heutigen Zahltag die Shop's von Orange, Claro, und Mitläufer wieder zum bersten voll. Man hat lieber nichts zu fressen als ein schlechtes Celular.
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!
      Vielleicht hatte ich mich im Artikel schlecht ausgedrückt.

      1,6 Mio Dominikaner leben in absoluter bzw. auch extremer Armut. Das bedeutet nach WHO:
      SIE HABEN PRO TAG WENIGER ALS 1,25 USD zur Verfügung. WENIGER!!! Kann also auch mal nur 90 UScent sein.

      Wollen wir nicht ausrechnen was man sich damit alles leisten kann. Es ist genau soviel dass es zum Sterben zu viel ist und zum Leben zu wenig.

      @Futuro: Klar hast Du Recht, es sind unendlich mehr die in Armut leben! Aber das ist schon die "reiche Klasse" der Armen, die haben mehr als 1,25 USD am Tag zur Verfügung. In normaler Armut (auch ein bescheuerter Begriff) leben hier über 40% der Bevölkerung, die Angaben schwanken. Kritiker der Regierung kommen auf bis zu 42%, Regierung auf 35%.
      Man muss das auch mal schnell hochrechnen:
      1,25 x 30 = 37,5 USD = 28,39 Eur = 1.572 RD$ (natürlich nach Wechselkursrechner berechnet Stand 1.8.2013)

      So, mein Nachbar (ein Politfunktionär der PLD Garde) hat grad mal beim Vivero Palmen geordert: 60.000 RD$
      In seiner Bar steht Blue Label Whisky. Man sollte ihn mal fragen wie viel er dem haitianischen Wachmann und Gärtner bezahlt.
      Oder wie er sich fühlt wenn eine Tankfüllung seines Prachtmobils 4x höher ist als 1 Monatseinkommen eines EXTREM ARMEN?

      Da wird einem wieder speiübel und man fragt sich: wie dumm ist das Volk dass es sich so viel Ungerechtigkeit bieten lässt?
      Es geht alles seinen karibischen Gang...

      Die Gretchenfrage!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      suroeste schrieb:

      Da wird einem wieder speiübel und man fragt sich: wie dumm ist das Volk dass es sich so viel Ungerechtigkeit bieten lässt


      Ist sie einfach zu beantworten? Denke ja!! Es ist doch eine Kumulation verschiedener Vorgänge die der Dominikaner nicht mag. Stress, Aerger, ergibt Arbeit, braucht Ausbildung und Zeit. Das alles gibt Kopfweh oder sogar Migräne, und das ohne seinen Brugal in der Birne. Das geht ja gar nicht.

      Ja und das leben spielt jetzt und nicht in zwei Stunden oder erst morgen.
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!