Concho!!! SSSSSSSt!!!

      Concho!!! SSSSSSSt!!!

      Diesen Ruf / Laut hört man immer wieder im Land. Er gilt den Motorradtaxis die einen wichtigen Bestandteil des Transportwesens im Lande stellen. Und wohl mit Abstand auch das höchste Risiko bergen.

      Motoconchos sind selten in einem guten technischen Zustand. Ob Beleuchtung oder Bereifung, meisst mangelhaft. Oder garnicht vorhanden (Licht). Röhrende Auspuffanlagen belästigen zusätzlich, abgesehen vom bläulichen Qual der bei Einatmung die Bronchien schön versiegelt.

      Einige dieser Moto-Taxis gehören einer Assosiation an, doch mehrheitlich sind es wohl "Piratas" die ohne Lizenz und Registrierung auf Fahrgastsuche gehen. Und gerade auch bei diesen Fahrern finden sich immer wieder Hieb- und Stichwaffen, Pistolen. Nicht selten wurden TOuristen bei ihrer nächtlichen Heimfahrt ins Hotel ausgeraubt.

      Versuche die legalen Motoconchos zu markieren versagen kläglich. Auch andere Bestimmungen und Gesetze werden ignorant einfach nu rmißachtet. Ein Mopedfahrer zeichnet sich aus durch extrem verkehrswidriges verhalten und Fahren.
      Eine Placa (Nummernschild) ist selten, eine Versicherung noch seltener. In dem Fall eines Zusammenstoßes hatu er schneller ab als ein Blitz, stellt man ihn aber, dann kommt nur: no tengo la culpa! Was will man machen? Ehe man zu Hilfe rufen kann sind dutzende andere Concho-Fahrer um einen herum und jeder hat natürlich gesehen dass man selbst der Schuldige war. Letztendlich stimmt das auch. Man war zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort. Selber Schuld!

      Das Gesetz versagt, Journalisten greifen das Thema ab und an auf, doch es bleibt ungehört.
      Ein schöner Artikel mit Fotos ist hier:

      elbarahonero.blogspot.com/2008/10/una-bomba-de-tiempo.html

      Und eine passende Karikatur gab es auch, siehe Anhang, Quelle: Diario Libre
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      • conchos.JPG

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      Es geht alles seinen karibischen Gang...