Erlebnisfahrt Metro St.Do.: Beten, Hoffnung und Vertrauen!

      Erlebnisfahrt Metro St.Do.: Beten, Hoffnung und Vertrauen!

      Hallo zusammen
      Eigentlich ist heute ein schöner Tag, ich kann endlich mal auf der Terrasse sitzen, löslichen Kaffee mit Rica Leche genießen, original Gaudamer Käse aus Sosua, ( wo immer der auch herkommt ) der Strom funktioniert, hab mal nicht vergessen den Text abzuspeichern, und muss ihn 2X schreiben. Es wurde auch Zeit, nach 2 Wochen Regen, überschwemmten Appartement. Habe mich auch mittlerweile mit jedem Moskito angefreundet.

      Wenn da nicht eine Sache wäre!
      Gestern bin ich das erstemal mit der Metro gefahren und war wirklich verärgert über den hohen Fahrpreis von umgerechnet ( 20 Peso) 40 Cent. Das könnte einen wirklich dazu verleiten, zum Schwarzfahrer zu werden. Das muss man sich überlegen, über 750 Millionen Euro und dann 40 Cent verlangen!!!
      Eigentlich sollten die Herren von Stuttgart 21 das mal anschauen und ein Beispiel nehmen, das es auch anders geht. Dieses Rechenbeispiel liegt auch sicher daran, dass es in der Dominikanischen Republik die höchste Analphabeten in Mittelamerika, könnte ja feststellen, wie man sie verarscht.
      Irgendwie kommt das einen eigentlich bekannt vor war das auch mal nicht vor einigen Jahrhunderten bei uns genauso, als hier die wenigsten lesen und schreiben konnten, die Bibel in Latein, die Abte und Pastore immer fetter und die Kloster immer reicher.
      Hoffen wir das in der D.R. nicht noch Jahrhunderte dauert.

      Aber um mal wieder auf den teuren Fahrpries zurückzukommen, irgendwie habe ich doch Verständnis dafür, schließlich müssen auch die 5 Mitarbeiter an jeder Station bezahlt werden, ja man hat sogar den Service, das einem die Tür in der Station aufgehalten wird, wenn man nur einen aus Papier Fahrschein besitzt und vergeblich versucht, ihn über den Magnetstreifen zu ziehen, damit sich das Drehkreuz bewegt, wie man sie hier aus den Bahnhofstoiletten kennt. Jetzt weiß ich auch warum, es in Santo Domingo die meisten Checkkartenbesitzer gibt.
      Wer in München, Frankfurt oder Stuttgart wohnt, wird sich in den Stationen sofort zuhause fühlen, sauber, Rolltreppen, Aufzüge, bestens geeignet wenn man Heimweh bekommt.

      In der Metro finden die Worte wie „ Beten“ Hoffnung“ und „ Vertrauen“ neue Bedeutung:

      „Beten“ , das in dem Augenblick, in einem der gefährdesten Erdbebengebiete der Erde nicht gerade dann sich die Erde öffnet und eine Spalte durch die Röhre zieht, oder die Stelzen der Bahn wie Dominosteine knicken.
      „Hoffnung“ das hoffentlich in dem Augenblick, in dem die Metro wenige Meter unter der Erde in der Nähe des Malecon vorbeirauscht , genauso schnell auch ein Zunamie an die Küste rast und die U bahn zum U boot wird.
      „Vertrauen“ besteht darin, das die Technik und Wartung von Siemens ist und die ist eigentlich „ Vertrauens“ würdig!

      Ok, ich werde jetzt mal zum „ La Sirena“ fahren mit dem „ Taxi publica“ für 25 Peso, und mir eine Schokolade gönnen, hab gesehen das es dort im Moment die Schokolade von Rittersport im Angebot ist, nur 2 Euro, auch deutsches Bier, das Bitburger 0,33 Liter für nur 109 Peso und das helle Weizenbier von Köstritzer 129 Peso. Lediglich das Presidente „ Jumbo“ finde ich recht teuer, jetzt 99 Peso für über ein Liter.

      Es gibt zwar ein Colmado um die Ecke mit Presidende „ Light“ Grande für 80 Pesos und und dazu eisgekühlt, nur dauert es mir so lange, bis die „ Chica „ mit dem Blackberry zusammen rechnet, was 3 Flaschen Bier kosten. Das ist man ja gewöhnt dort, man muss ja mit allem „ rechnen“ .Bis dahin ist das Jumbo auch gekühlt im Eisschrank, und das bei ständigen Stromausfall.

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      Ich wünsche allen ein schönes und angenehmes Wochenende!
      El Loco, das RECHNEN ist doch die besondere Stärke der Dominikaner. 10 RD$ für einen cafesito, dann noch einer... da mus man mal erst den Taschenrechner suchen. Vertippt man sich und kommt auf 30 RD$, so ist man dann auf einmal "muy inteligente" wenn man den Fehler bemerkt und im Kopf nicht nur schneller gerechnet hatte, sonderna uch richtig. (eigener Erfahrungsbericht).

      Was das BB angeht. Ich sass gestern wieder iM Carwash, man muss ja mal seinem alten Herren was zeigen. Ein wenig das "dominikanische Leben". War natürlich ein gelungener Besuch.
      Man ordert 1peq und 1grd Bohemia "Normal". Damit die nicht mit der Light-Plörre ankommen.
      Gebracht wird dann ein Bohemia Grande und ein kleines Presidente. Ach ja, ich musste die Bestellung dreimal wiederholen, bei den ersten beiden Bestellungen kam nur ein "äh". A) ich unterbrach beim chat im BB und B) die Musik war höllisch laut.

      So wundert dann nicht das kleine Presidente. Wundern kam dann von der anderen Seite, weil ich doch dreist war und reklamierte. Denn PResidente KOMMT NICHT IN MEINEN BAUCH! Ja wie, ich hätte doch gesagt "normal".
      Da dachte ich immer das ist die Geschmacksrichtung (normal oder light). Wobei ich auch flexibel bin und weiss dass man mit "normal" auch die GRANDE bezeichnet. Weil für Dummis ist JUMBO = grande. Oh Herr, segne dieses Volk mit Hirn!

      Nun denn, nun ist also NORMAL-Bier = Presidente.

      Dann genossen wir
      extrem laute Musik
      ein vollgestrulltes Klo
      ein Kaugummi-kauendes Moppel-Monster die beim Paintball verloren hatte, aber ihr BB offensichtlich perfekt beherrschte - nur nicht den Kundenservice.

      Erwähnen muss ich noch: Ja, es gluckten da 4 Weibsen am Tresen. Alle mit anteilsnahmloser Mimik (um nicht zu sagen = saudummer Gesichtsausdruck). Entweder Kopf aufgestützt und stir glotzen, oder Telefon in der Hand...aber immer mit Kaugummi. Wenn ich Wiederkäuer sehen will geh ich auf ne Weide - nicht in einen Carwash.

      Ach und ja. Samstag Abend, 21 Uhr und keine weiteren Gäste. Klar, Zahltag war am Wochenende davon, nun hat wieder keiner Geld.

      Doch wie gesagt, alle 4 Damen (leitet man sicher ab von Dämlichkeit) waren ja nun voll beschäftigt. Daher konnte keine den Aufnehmer oder Suaper bedienen im Klo, was dringend erforderlich gewesen wäre.

      Das war's "Carwash Chachi". Nachdem da nun die Pächter fast quartalsmäßig rausflogen und der JEFE selbst nun alles macht (Waschplätze erweitert) ist es im Service nur schlechter geworden.
      Es geht alles seinen karibischen Gang...