Kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern im Tourismus

      Kommerzielle sexuelle Ausbeutung von Kindern im Tourismus

      Der zunehmende Tourismus hat zusammen mit anderen Faktoren zu einem Ausbau der Vergnügungsinfrastruktur geführt. Damit ging auch die Zunahme von Prostitution und Menschenhandel einher. Die Prostitution wird durch die Verarmung noch begünstigt. Besonders die Straßenkinder in den Städten sind von Entführung und anschließend der sexueller Ausbeutung bedroht. Manche fallen in ihrer Not auf die Versprechungen der Menschenhändler herein, die ihnen gutbezahlte Jobs anbieten. Die schwierige Situation der Menschen nutzen auch Menschenhändler aus dem Ausland aus. Mittlerweile arbeiten 50 000 Frauen und Kinder aus der Dominikanischen Republik im Ausland in der „Sexindustrie", die vierthöchste Zahl nach Thailand, Brasilien und den Philippinen.

      Nach Schätzungen von UNAIDS und der World Health Organization waren im Jahr 2007 etwa 62.000 Menschen in der Dominkanischen Republik mit HIV infiziert, darunter waren 30.000 Frauen und 2.700 Kinder. Im selben Jahr sind 3.900 Dominikaner an den Folgen von HIV gestorben.
      Kleine Ergänzung.
      Die "Dominikanerin" ist ein Exportschlager. In dem Bereich Prostitution liegt sie Weltweit auf Platz 4! Eine beachtliche Leistung, bedenkt man wie klein das Land ist, wie gering die Einwohnerzahl.
      Zu den Aidszahlen. Gerade gestern in der Zeitung gelesen, eine Veröffentlichung aus einer Klinik in Santiago.
      etwas über 1000 Registrierungen von HIV-Erkrankten. Darunter 27 Haitianer.
      Sehe ich aber auf die Veröffentlichungen von UNAIDS etc, dann sind ganz andere Zahlen relevant. Wenn Santiago auch nicht zur SEX-Tourismus-Hochburg gehört, so doch immerhin mit kanpp 1 Mio Einwohnern die 2.größte Stadt Und dann nur 1% HIV-Infizierte? Da stimmt doch wieder etwas nicht. Der Dominikaner wiegelt ja eh gern ab wenn es heißt: Hispaniola ist neben Brasilien Spitzenreiter im Bereich Mittel/Lateinamerika (Karibik inklusive). Dann heisst es immer: jaja, aber nicht bei uns, das ist drüben in Haiti. Und dann wieder nur 27 Haitianer in Santiago mit Aids? Einmal mehr sieht man: glaube nicht alles was hier gedruckt wird. Infos finden sich eher bei unabhängigen Quellen.
      Es geht alles seinen karibischen Gang...