Condor

      @motzki

      Jetzt hättest schreiben müssen:
      Puerto Plata ist nicht überall
      :ghtsf

      Ja, wenn man an die Anf"nge von PUJ denkt, da war man auf der Landebahn ausgestiegen, ne Palmdachhütte das Departure/Arrival.

      Und Puerto Plata boomte.

      Da braucht es keine negativen Gedanken. Fakt ist: 2000-2010 nahm der Besucherzustrom am Gregorio Luperon satte 50% ab.

      Tja... und mehr als ein Dutzend Hotels in Sosua dicht.
      50% der Hotels der Playa Dorada.

      Das NAthalie sind traurige Zahlen und keine negativen Gedanken.
      Die Frage ist: was hat man alles falsch gemacht???

      Und die nächste Frage wäre: WARUM ÄNDERT MAN NICHTS??

      Weil man weiter abzocken will. Wer also ist negativ? Motzki oder die Taxifahrer, Tourguides, etcpp?
      Es geht alles seinen karibischen Gang...
      nathalie

      hey motzki ist ein cooler typ und er schreibt das was er demkt ( ich wuenschte alle waeren so) . ueberings konzentriert sich wirklich alles auf bavaro/ punta cana in den letzden jahren. mir tun die leute leid die im norden und sueden hocken und ihr taeglich brot verdienen muessen. ich glaube in wenigen jahren dreht sich alles nur noch um punta cana und samana und der rest geht vor die hunde.
      Ich habe mich ausgiebig mit der Wahl unseres zukünftigen Standortes beschäftigt und nach Abwägen unter den Gesichtspunkten

      - Infrastruktur (Einkaufsmöglichkeiten, Netzabdeckung, Schnellstrassen-Anbindung,)
      - Erreichbarkeit von Medizinischer Versorgung
      - Sicherheit (nicht lachen ;-))
      - Nähe zum Flughafen
      - Attrakivität für Investitionen mit Zukunfts-Potential

      für Punta Cana (inkl. Samana) entschieden. Alternative 2 war und ist immer noch La Romana.

      SD war ein absolutes "No go", weil ich hier einen echten sozialen Brennpunkt sehe. Es erinnerte mich ein bißchen an Paris mit seinen sozialen Brennpunkten in den selbst für Franzosen nicht mehr zugänglichen Stadtteilen.

      Der Norden (Sosua, Cabarete) erschien in den mir zugänglichen Informationen als ehemaliges und älteste Touristen-Hochburg mit hoher Kriminalitätsrate und noch mehr Prostitution und der Süden (Juan Dolio) als perspektivlose Wohngegend. Für das Landesinnere sind wir nicht gemacht und ich denke, dass wir uns dort auch nicht wohlfühlen würden.

      Jetzt mal unabhängig davon wie korrumpiert die Dominikaner sind und wie tief die Selbstbedienungsmentalität in die Kultur der Dominikaner eingebettet ist, erwarte ich weitere Investitionen in diese Region. Die Regierung wird viel dafür tuen, dass das "Paradies Punta Cana" als Produkt weiterhin Profite abwirft. Nehmen wir als Indikator die Immobilienpreise. In Punta Cana werden mittlerweile Mondpreise für einfachste Appartements gefordert. Die Spekulationsblase ist so groß, dass in manchen "Gated Communities" 50% und mehr Leerstandsflächen existieren. Die Eigentümer sitzen in SD und wissen mehr wie die übrige Nation.

      Das trifft auf den Norden und den Süden nicht in dem Umfang zu. Sicher, man wird auch dort investieren, aber der Ruf Sosuas und Cabaretes läßt sich nur mit viel Geld wieder aufpolieren. Dem Vernehmen nach gibt es im Norden auch leerstehende Immobilien. Appartements und Häuser sind zu einem halbwegs zivilisierten Preis erschwinglich. D.h. das Immobilien Angebot ist größer als die Nachfrage .... Die Spekulation auf schnelles Geld ist dort nicht so hoch, ergo ist auch die Erwartung auf signifikante Devisenzuflüsse nicht in dem Umfang vorhanden.

      Und wie heißt es so schön ... Geld ist eine knappe Ressource und die investiert man mit besserem Profit in etwas Neues, Unbeflecktes, so in der Art wie einen "Selbstläufer" und damit wären wir wieder bei Punta Cana. Die Regierung wird über das neue Touristenprogramm Geld reinpumpen (eigenes oder durch Investoren) und wenn das Geschäft mit den Touris läuft, rausquetschen was die Zitrone hergibt.

      Gruß
      Juergen
      Nun, ich startete in Sosua. Das war 1999.

      Was man so in Reiseführern lesen konnte ...große deutsche Gemeinde... ...milderes Klima als im Süden...
      das lockte mich.

      Viele Jahre nahm ich es auch als karibischen Traum war. Man fuhr zwar an alle Orte der Insel und sah sich um, aber der kleine Ort im Norden war die Heimat und walles was da so ablief - fand man normal.

      Erst als meine Aufenthalte an anderen Orten länger andauerten fiel mir ein großer Unterschied auf. Sosua war anders, ganz anders als der Rest der Insel. In wie weit? Dazu hab ich genug geschrieben.

      Und ich nahm Angebote war um mich anderweitig niederzulassen.

      Ach ja, einen Kurzausflug über 6 Wochen hatte ich Anfang 2000 in Bavaro. Wohnte damals in Apartementos Guadeloupe (Cabeza de Toro), Erstbezug. Toll am Strand, weniger toll: Lagune im Hintergrund. Moskitoverseuchte Ecke.
      Und noch schlimmer: NIX aber auch garnix außer Hotels. Ne kleine Plaza irgendwo mit nem Supermarkt der ein Minimarkt war.

      Ne, da konnte man damals nicht leben. Heute ist es ein anderes Bild, selbst die Preise haben sich stabilisiert, damals war alles wahnsinnig überzogen.

      Ansonsten: Jeder ist anders gestrickt und das ist gut so. Denn so wohnen wir nicht alle an einem Fleck, wäre ja auch nicht schön.

      Nach wie vor glaube ich dass die Gegenden Sosua/Cabarete/Puerto Plata und im Süden Juan Dolio/Boca China gut geeignet sind für deutschsprachige Residenten die nicht mehr spanisch lernen wollen (Rentner). Man hat ein breit gefächertes Angebot deutscher Infrastruktur (deutsche Friseure/Metzger/Bäcker...
      Ich für meinen Teil brauche keine große deutsche Comunity, kann auch mit Dominikanern kommunizieren. Was fehlt (bedingt) sind die Metzger und Bäcker im Landesinneren.
      Der SChweizer Käsebetrieb in La Vega bietet zwar ein wenig (zB Raclette Käse), aber das ist nicht ausreichend. Wurst und Brot...das fehlt noch.
      Es geht alles seinen karibischen Gang...
      Condor fliegt von Frankfurt im Sommer 2013 7 Mal pro Woche nach Punta Cana und 2 mal die Woche nach Puerto Plata.
      Air Berlin fliegt ab Düsseldorf im Sommer 2 mal pro Woche nach Punta Cana und einmal nach Puerto Plata.

      Flugauskunft

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      Real ein etwas anderes Bild.

      Hogy schrieb:

      dass das "Paradies Punta Cana" als Produkt weiterhin Profite abwirft. Nehmen wir als Indikator die Immobilienpreise. In Punta Cana werden mittlerweile Mondpreise für einfachste Appartements gefordert.


      Wir zahlen hier in der Provinzhaupstadt Higuey die höheren Inmobilienpreise und Landpreise als in Bavaro. Zudem kommt noch ein ganz wichtiger Punkt zum Tragen. Die Preise für Bazstoffe sind innerhalb von 18 Monaten wahrlich explodiert. Ich habe z.b. für einen Sack Zement noch 190 RD$ bezahlt.Der gleiche Kostet heute 310 RD$. Von Armierungeisen möchte ich keine Zahlen nennen den es würde mir schlecht davor. Ein Kubik Arena kostet 300 RD$ mehr als noch vor 18 Monaten usw. Farben haben bis zu 30% aufgeschlagen. Sanitarische Einrichtungen ebenfalls.

      Das sich die Regierung nun in Strassenprojekte hinein kniet ist nicht sonderlich verwunderlich. Bis vor zwei Monaten waren die Strassen im Osten alles andere als gut. Sie Waren MISSERABEL. Von La Romana bis Bavaro eine Strasse mit Löchern da hätte ein Elefant darin baden können. Der Boulevard in Bavaro. Alles andere als ein Boulevard. Die Strasse von Otra Banda nach Miches eine Kraterlandschaft und nicht zu bewältigen unter 2.5 Stunden.

      Wer schon einmal im Südwesten unterwegs war egal wo. Pedernales, Barahona, Azua, Bani, San Juan de Maguana, Constanza, Jarabacoa, San Francisco de Macoris, Salcedo. Der weiss das da viel Geld investiert wurde und ausgezeichnete Strassen vorhanden sind. Sogar für meinen Harleytrip ein wahres Vergnügen.

      Weiter kommt dazu das die Gruppo Punta Cana unter Ranieri bereits viel Geld investiert hat und sich von krummen Politikern nicht gerne ans Bein pinkeln lässt. Klar sie verdienen mit jedem bisschen das da investiert wird mit. Aber es zeigt auch Fortschritte.

      Das einige Desastre im Bereich Osten ist der Trump Hill (Cap Cana) da werden sich einige Leute nochmals die Zähne ausbeissen. :vtsf
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!