Unterwasserpark La Caleta

      Tauchen in La Caleta, und warum ich das nie Vergessen habe

      Tauchplatz La Caleta, habe mal in meinen Logbüchern gegraben ist aber schon länger her.

      1ster Tauchgang
      Datum: 28.07.97
      Uhrzeit: 11.30
      Dauer: 40 Minuten
      Tiefe: 35 Meter
      Sicherheitsstop: Tiefe 5 Meter 3 Minuten

      Bemerkungen: 2 Wracks,gute Sicht, hungrige Fische

      Oberflächenpause 35 Minuten bei unruhiger See, auf schwankendem sehr kleinem Schiffchen von Einheimischen Fischern angemietet.

      2ter Tauchgang
      Datum: 28.07.97
      Uhrzeit: 12.45
      Dauer: 44 Minuten
      Tiefe: 19 Meter
      Sicherheitsstop: Tiefe 5 Meter 3 Minuten
      (Tauchcomputer Aladin Pro)

      Bemerkungen: 1 Wrack, 1 Versenkte Verlade-Station Gross und Rund, gute Sicht

      Wir sind von Juan Dolio aus mit dem Auto gestartet, La Caleta liegt gleich nach der Einfahrt zum Flughafen Santo Domingo, also kurze Anfahrtszeit.

      Am Ort angekommen wurde ein kleines Schiff von Fischern angemietet für 2 Buddy-Teams und Ausrüstung. Mein Buddy war Michael Weber, Instruktor vom Calypso Diving Center.

      Das andere Buddy Team waren 2 nette Taucher aus Deutschland die hier zusammen Tauchurlaub machten. Diese haben im Hotel am Al Inklusiv Hotel-Buffet noch ausgiebig gefrühstückt, damit haben die zwei dann während der kurzen Oberflächenpause die Fische gefüttert, gekotzt wie echte Weltmeister.

      Dies hatte zur folge dass es ums Schiff drumrum mehr Fische hatte wie wir bei beiden Tauchgängen zusammen nicht gesehen haben (84 Minuten).

      Es kann also als Süsswasser-Pirat vom Düütschen Baggersee von Vorteil sein wenn man Seefest ist! Wenn nicht! Dann besser gar nicht Frühstücken, und wenn - dann nicht so wie die Zwei! Die müssen sich durch das ganze Frühstücks-Buffet rauf und runter gefressen haben. Also so hab ich noch niemanden Kotzen gesehen, das kam schubweise in rauhen Mengen. Aber gut die Fische hat’s gefreut.

      Ach so bevor ich es vergesse, das Tauchen in La Caleta war gut und ist sehr zu empfehlen. Da es eine Felsenküste ist, startet das Schiff von einem schmalen Wassereinstieg aus, daher ist es relativ Tief rundherum, konstant um die 20 Meter im Küstenbereich. Wie ein Wasch-Becken kann man es sich vorstellen, nur viel, viel größer. Beim Äußeren Wrack der Hickory, geht es dann richtig runter. Wenn man Tief gehen möchte so ist das da draußen möglich. :xcxcx

      unterwasserwelt.de/html/wrack_der_hickory.html

      In Barahona war ich auch bei einem Michael Tauchen, im damals einzigen All Inklusiv Hotel direkt am Meer mit Tauchcenter. Ich war zurzeit sein einziger Gast! An einem Tag früh morgens wir wollten gerade Tauchen gehen, kam ein General vom Militär ins Tauchcenter.

      Der General war ziemlich nervös und sagte er brauche unsere Hilfe im Süden vor der Lagune Oviedo sei ein Schiff gesunken und da wir die einzigen Taucher weit und breit waren, fragte er den Michael ob er beim Bergen der Leichen helfen könnte.

      Da er alleine war, sein Partner war gerade in Santo Domingo unterwegs bat er mich ihm dabei zu helfen, da er das alleine nicht machen könne und ich ja auch eine Professionelle Tauchausbildung hätte, sei ich der einzige der im helfen könnte.

      Da konnte ich mich schlecht rausreden und so gingen wir mit Tauchausrüstung und dem General mit seinen Soldaten im Miltärjeep los Richtung Süden zur Laguna Oviedo...

      Ist schon verrückt was man hier so alles erleben kann. Vielleicht sollte ich auch ein Buch schreiben, wie der Düütsche aus Sosua. Allein mit Taucherlebnissen bring ich ein Buch voll. An Land dann noch einmal zwei Bände mit je 500 Seiten, aber schreiben ist so anstrengend. Und die Kritiker kennen sowieso keine Gnade, wie hier im Forum. :xcxcx

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von „Jarabacoa“ ()

      Lass Dichnicht entmutigen zu schreiben @Jarabacoa

      Ich kritisiere nur den Piefke Christian Vo... ein echter Vogel.
      Das hat nun weder Stil noch Klasse - noch irgendwelche sinnvollen Infos. Proletenstorys aus Sosua wäre der bessere Titel gewesen.
      Aber was Du schreibst liest sich informativ und gut

      .kst
      Es geht alles seinen karibischen Gang...
      Du mal einen Buddy suchst @jarabacoa. Ich wäre den dabei. Einige von den Kärtchen habe ich ja gemacht. Aber leider in diesen Gewässern noch nie den Kopf und die Flosse ins Wasser gehalten.

      Also "Guat Luft".
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!
      Du mal einen Buddy suchst @jarabacoa. Ich wäre den dabei.
      @Futuro, danke für das Angebot, ich werde bei Gelegenheit darauf zurückkommen.


      Aber leider in diesen Gewässern noch nie den Kopf und die Flosse ins Wasser gehalten.
      Dann wird es aber höchste Zeit das nachzuholen Futuro!

      Bayahibe vor deiner Haustüre bietet die besten Tauchgründe der D.R. lockeres und entspanntes Tauchen. Das Karibische Meer das Blau ist einfach Fantastisch, ist da fast das ganze Jahr so ruhig wie ein See in der Schweiz. Also meistens sehr gute Sichtweiten keine Strömung, es gibt auch Wracks zu sehen. Grossfische sind eher selten, Barracudas trifft man hin und wieder, mit viel Glück trifft man einen schlafenden Amenhai im Sand.

      Habe mal bei taucher.net nachgeschaut Gri-Gri-Divers hat gute Bewertungen, ein Gast hat schöne Fotos hochgeladen.

      Vorsicht nicht alle Tauchanbieter sind gut, nur teuer sind sie hier alle.

      Einige richten es so ein dass es kurze Tauchgänge werden, um schnell und locker Geld zu verdienen. Man muss Ansprüche stellen für das Geld, kleines Buddyteam mit gleichwertigen Taucherischen Fähigkeiten verlangen oder eigenen Guide und kein Zeitlimit unter 60 Minuten akzeptieren. Es ist mode geworden Tauchgänge nach 40 Minuten abzubrechen, obwohl man noch Luft für einen Tauchgang von 60 Minuten oder mehr hat. Einer der Tricks ist, überall einen Anfänger ins Buddyteam oder die Gruppe einzuteilen und die Anweisung wenn der erste das Luftlimit erreicht hat müssen alle auftauchen, statt das derjenige mit erreichtem Luftlimit alleine auftaucht und vom Boot oben aufgenommen wird, der Guide kann das von unten überwachen.

      Ein anderer Trick ist der, der routinierte Guide ist schnell in der Ausrüstung springt sofort ins Wasser statt seinen Gästen beim anziehen zu helfen und schwimmt vom Boot weg. Seine Gruppe muss dann zu ihm hin schwimmen, wenn sie außer Atem bei ihm angekommen sind, gibt er sofort das Zeichen zum abtauchen und geht runter. Die außer Atem geratenen Gäste nuckeln dann die Flasche innert kürzester Zeit leer.

      Casa Daniel Bayahibe kann ich gar nicht empfehlen. Mit dem habe ich seinerzeit von Las Terrenas aus Telefonisch Zeit, Tauchen und Preise vereinbart, als ich da war hieß es dann er hätte keinen Platz für mich, weil er in der Zwischenzeit unverhofft viele Gäste bekommen habe vom Hotel Casa de Campo und da war der Preis auch besser wie mit mir vereinbart. So bin ich mangels Alternative vergebens angereist. Und so was ist Schweizer!

      Diese vielen Gäste hat er dann vor der Isla Catalina mitsamt dem Überladenen Boot versenkt als eine Welle ins Boot schwappte. Dabei hätte er ein 2tes Boot gehabt und die Gäste auf 2 Boote verteilen können. Trotz allem einer der wenigen die hier ein richtig gutes Geschäft aufgebaut haben und viel Geld verdienen. Da er der erste war der in Bayahibe Tauchen angeboten hat, hatte er auch noch den Anspruch auf Narrenfreiheit. :xcxcx

      Taucherinfos und Bewertungen
      http://www.taucher.net/edb/Gri_Gri_Divers_Bayahibe_b7345.html#


      Webseite Gri-Gri-Divers
      grigridivers.net/homeDE.php

      Ps. Bayahibe ist auch Ideal für Leute die das Tauchen lernen möchten. Ein anderer guter Ort dafür ist Las Terrenas mit dem Tauchgebiet bei den Ballenas, das sind Riffinseln die wie eine Gruppe Wale aussehen.