Asphaltknappheit?

      Asphaltknappheit?

      Die Strassen in Sosúa Abajo, Maranata, Los Castillos und La Mulata 1, 2, 3, und 4 sind noch immer in einem schrecklichen Zustand. Die Strasse nach La Mulata hätte letzten Juni fertig sein sollen, als große Straßenbaumaschinen, die Strasse ebneten. Aber irgendwie ging nichts weiter. Laut eines Sprechers des Rathauses, habe das Land nicht genügend Asphalt und der Präsident habe empfohlen, große Hauptstrassen zu erst zu teeren. Die Nebenstrassen zu den Dörfern müssen warten, bis eine neue Schiffsladung aus Venezuela ankomme. Die Einwohner, die entlang der Strasse nach La Mulata wohnen, warten nun schon über vier Monate und die Strasse ist noch immer nicht fertig gestellt. Die Einwohner von Los Castillos sind verärgert, da ihr Baseballfeld mit einem neuen Beleuchtungssystem ausgestattet worden ist, welches 900,000 Pesos kostete.


      Los Castillos


      La Mulatta, noch immer nicht fertig gestellt

      Aber man kann es nicht oft benutzen, da die Stromausfälle meistens zwischen 18.00 Uhr und 22.00 Uhr seien. Die Einwohner sind der Ansicht, dass das Geld besser in das ebnen und teeren der Strasse investiert werden hätte können. Wenn es regnet, ist die Strasse komplett unbefahrbar für die Einwohner und sie müssen die Strasse zu Fuß runtermarschieren, um ein öffentliches Transportmittel zu bekommen. Sie können mit ihren eigenen Autos nicht mehr zu sich nach Hause fahren, so schlecht ist der Zustand der Strasse. Sie alle warten auf die nächste Ladung Asphalt, die der Präsident von Venezuela, Hugo Rafael Chávez, welcher ein Freund von unserem Präsidenten Leonel Fernández ist. Aber wird der Asphalt wirklich dazu verwendet, die Strassen zu den Dörfern zu teeren?



      Quelle: http://www.sosuanachrichten.com/index.php
      Ein Schweizer hatte vor Jahren mal die Straße oben bei La Mulata 2 selbst teeren lassen. Bürgerinitiative. Jeder Anwohner zahlte seinen Teil. Dieser Straßenabschnitt ist auch heute noch ok. Schlimm ist der Teilbereich von der Hauptstrasse hoch zur internationalen Schule/deutscher Metzger und weiter. Auch dort wollte man mit Eigeninitiative die Strasse privat finanzieren. Scheiterte allerdings. Die reichen Familien haben zwar viel Geld ihre Kinder in eine teure Schule zu stecken, aber die Zufahrt mit ein paar Dollars zu verbessern - nein Danke. Man selber hat ja Jeepetas, da macht das Loch nichts. Und das man tagtäglich die Zufahrt der Anwohner nutzt und die Straße abnutzt und schädigt, wenn kümmert's?? Da sich Anwohner und Nutzer also nicht einigen konnten bleibt es bei einer Motocrosspiste.

      Das Beispiel mit der Beleuchtungsanlage ist wieder typisch dominikanische Planung. Nun, die Abschaltungen werden ja auch mal ein Ende haben - quando dios qieres :thumbsup:
      Es geht alles seinen karibischen Gang...