Die Tour der Sklaven, ein kulturtouristisches Angebot

      Die Tour der Sklaven, ein kulturtouristisches Angebot


      Der Weg der Sklaven

      Die Dominikanische Republik war besiedelt von den Taino-Indianern und wurde erobert von der Kolonialmacht Spanien. Nach der Entdeckung durch Christopher Columbus begann eine Besiedelung die man heute als „Multi-Kulti“ bezeichnen würde. Ob Handelsleute oder Piraten aus Europa, Besucher hatte die Insel viele. Viele von ihnen jedoch kamen nicht freiwillig. Die Rede ist von den Sklaven aus Afrika.

      Aus Anlass zum „Año Internacional de la Afrodescendencia“ hat das Kulturministerium der Dominikanischen Republik (MINC) seit dem 3.12.2011 eine neue touristische Attraktion zu bieten. Das neue Projekt mischt Geschichte mit Musik, Tanz, Gastronomie und Religion. Die neue „Tour der Sklaven“ zeigt die Geschichte der Sklaverei in der Dominikanischen Republik. Der touristisch-kulturelle Weg führt dabei zu verschiedenen Plätzen des Landes. Die "Ruta de los Afrodescendientes" führt durch die Zona Colonial, Santo Domingo Ost, Nord und West sowie nach San Cristobal. An den verschiedenen Plätzen werden kulturelle Veranstaltungen angeboten. Die Tour beginnt an der „Puerta de la Atarazanas“ (hier betraten die Sklaven die Dominikanische Republik erstmals). Dann besichtigt man „La Negreta“, das Haus und der Lagerraum wo die Sklaven untergebracht waren bis sie an ihre zukünftigen Herren verkauft wurden und die Steinsäule, hier wurden widerspenstige Sklaven bestraft.

      Besichtigt wird ebenfalls die „Puerta de Lemba“, die Akademie der Wissenschaften, der „Plaza Sixto Minier“ (de los Congos in Villa Mella), die „Ermita San Lorenzo“ in Los Minas, der „Ingenio Colonial Engombe“ und die Gemeinde Santa Maria.
      Das Projekt umfasst Informationen zur Geschichte, typische folkloristische Tänze, Gastronomie und religiöse Elemente. Ein interessantes Angebot für all die Touristen die sich mehr für die Geschichte des Landes interessieren.
      Es geht alles seinen karibischen Gang...