1500 km Harleytrip in der RD Teil 2.

      1500 km Harleytrip in der RD Teil 2.

      Mit vier Freunden, unseren Harley’s 1500 km in der Dominikanischen Republik unterwegs.

      Sämtliche Bilder befinden sich in dem angehängten Link

      Bilder

      Beginn 2. Teil

      4.Tag
      08.00 am Frühstück der Extraklasse, 2 Tassen Espresso mit fünf Salzwaffeln und fünf Marlboro, ging’s dann um neun gestärkt in den neuen Tag Da die Strasse nach Duverge nach Regenfällen in einem erbärmlichen Zustand war, und am Lago Enriquillo das Wasser über die Ufer lief, mussten wir wohl oder übel unsere Pläne bis nach Neiba zu fahren und da zu übernachten begraben.
      Also alles zurück bis nach Barahona wo wir kurz vor Mittag eintrafen und uns zuerst mit Wasser eindeckten bevor es weiterging. Ziel war Constanza. Also weiter zurück nach Azua über die Carretera Sanchez bis zum Abzweiger nach San Jose de Ocoa, wo wir uns in der Parada noch etwas stärkten mit „Wasser und Brot“, die Regencombis montierten, und weiter nach Sabana Larga und dann links weg nach Constanza.
      So und jetzt kommt wie schon vermerkt, den „Der richtig längste Tag“ nahm erst hier den Anfang. Kurz nach der Abzweigung Sabana Larga begann die Strasse schlechter zu werden. Löcher ohne ende, Naturstrasse. Nach einer Stunde hielten wir ein paar Einheimische in Ihrem Gefährt genannt Pick-up an und fragten nach dem Zustand der Strasse. Ja Auskunft erhielten wir! Eine recht ernüchternde, und dennoch die richtige! Strasse werde immer schlechter. Distanz ca. 90 km bis Constanza.
      Umkehren nach gut eineinhalb stunden und über San Cristobal nach Constanza wollten wir nicht. Es schien uns zu lang. Also weiter, und tatsächlich immer mühsamer wurde die Strecke. Eigentlich nichts für eine Harley mit der man normalerweise bedächtig gepflegt dahin gleitet respektive röhrt. Eine reine Motocross oder Trialstrecke war das. Meterlange und 20 cm tiefe Schlammlöcher in denen wir teilweise stecken blieben, säumten unseren Weg.
      Kurz vor dem Nationalpark „Valle Nuevo“ und dessen Zahlstelle (Kosten 50 RD$ p.P) verfuhr sich einer von unseren Freunden und bog links ab, anstelle rechts weiter zu fahren. Da war es bereits 05.00 pm. Nach Auskunft des Militärangehörigen hatten wir noch rund 32 Km vor uns die wir aber vor der Dunkelheit schaffen würden. Also war warten angesagt bis der Abtrünnige merkte das wir ihm nicht folgten. Leider hatte er die Harley so geschunden, dass sie Ihm abstellte und erst wieder lief nachdem sie etwas abgekühlt hatte, was bedeutete wieder wertvolle zeit verstreichen lassen.
      Nach Dreiviertelstunden ging es dann doch weiter. Kurz nach der Zahlstelle kam dann noch Regen und Kälte dazu, war die Passhöhe „Alto de Bandera“ doch auf 2841 müM. Nun wurde es noch ungemütlicher. Noch schlechtere Straßenverhältnisse die eher einem ausgewaschenen Bachbett glichen als einer Strasse, und alles wieder nach unten: Constanza lag ja auf 1500 müM. Zudem setzte die Dämmerung ein. Nun galt es sich noch mehr zu konzentrieren, denn diese Strecke war eher für ne Crossmaschine gedacht als für ne Harley.
      Zwei unserer Gruppe fuhren etwas weiter vorne, aber eben zu weit so das unsere Dreiergruppe keinen Sichtkontakt hatte. Kurz nach der Passhöhe kreuzten dann zwei Jeepetas mit Mountenbikes aufgepackt unseren voraus und mitfahrenden Deutschen Feriengast. Nachdem dieser die Insassen nach dem Weg gefragt hatte, empfing er uns an einer Weggabelung mit strahlendem Gesicht, und der Aussage Direction derecha. Ein Blick von mir in die „Hohle Gasse“ und die Alarmglocken läuteten. Meine Frage an Ihn war dann „Dercho“ Geradeaus oder Derecha“ Rechts Ich sah auch in der Dunkelheit wie seine Hirnwindungen zu drehen anfingen. Ah, äh Derecha hat er gesagt, meinte er dann. Nach einem Kilometer steckten wir Drei dann fest, und meine Harley kippte ganz langsam nach rechts und begrub mich und meinen Fuss unter sich. Ein hervorkommen unmöglich. Gottseidank passierte dies bei einigen Bewohnten Hütten, deren Bewohner uns dann halfen alles wieder ins Lot zu bringen und die Motorräder zu drehen. Drei Motorräder a 350 Kg. kehren in einer Gasse. Schweiss, Fluchen, und zu guter letzt noch die jammernden Mäuler bezahlen. Wir hätten im gerne die Pest an den Hals gewünscht. Also alles wieder zurück und an der Weggabelung und dann Derecho.
      Kurz vor dem Ziel musste noch eine Notbrücke passiert werden, da es die normale bei einem vorgängigen Unwetter weggespült hatte. Endlich passierten wir die Colonia Japonesa, und nach weiteren fünf Minuten kamen wir, und unsere Harley’s im Hotel an. Mittlerweile war es 10.00 pm. Unsere Körper wie die Maschinen geschunden bis zum äussersten, voller Schlamm und Dreck, aber glücklich gesund angekommen zu sein. Dies war kein Abenteuer sondern schlicht und einfach gefährlich.
      Nun konnten wir uns unserer Kombis entledigen, unsere durstigen Kehlen benetzten mit Wein, Presidente, Cubalibre, und Sambucca. Eine Cigarre oder ne Marlboro anzünden. Unser Kollege „Derecha“ hat dann die Zeche bezahlt. Sau teuer aber gerecht. Kurz nach Mitternacht nach einer heissen Dusche wurden freiwillig die Lichter gelöscht, denn der nächste Tag war programmiert mit Parkdienst an Mann, Kleider und Geräten.


      5.&6. Tag
      Das Hotel Dilenia oberhalb der Banco Popular hat uns zwei Tage mit guter Küche und Getränken wieder auf Vordermann gebracht, und ist jederzeit durch gute Preise zu empfehlen.
      Nachdem alle Habseligkeiten eines Bikers wiederhergestellt waren, die Bikes wieder „repariert“ waren konnten wir uns erholt dem nächsten Tag zuwenden.


      7.Tag
      Durch die Früchte und Gemüsekammer der Dominikanischen Republick, in der ja Constanza liegt, fuhren wir weiter auf einer sehr guten, ja sogar nach Europäschen Niveau gebauten Passstrasse Richtung La Vega, und weiter nach San Francisco de Macoris. Einer sehr sauberen und in Schuss gehaltenen Stadt, wo wir uns kurz Verpflegten um danach weiter via Salcedo, Moca, Jamao del Norte, Sabaneta de Yasica nach Cabarete zu fahren. Kurz nach dem Dorfausgang ging es dann rechter Hand zu einem typischen und sehr einladendem Strandrestaurant, übrigens ein guter Bekannter von unserem Mitfahrer Helmut.
      Hier verköstigten wir uns mit frischer Langustensuppe, Fisch, Lambiel an Knoblauchsauce und feinen Beilagen. Natürlich durfte ein Kühler spritziger Weisswein nicht fehlen.
      Nach einem Bad im erfrischenden Atlantik und vielen Benzingesprächen starteten wir unsere Motoren und fuhren nach Sosua ins Hotel Orchidee zu Ben. Uebrigens ein Schweizer der das Hotel seit 2009 übernommen hat, und sich viel Mühe gibt, und Engagement zeigt alles richtig und gut zu machen. Nachdem wir unsere Harley’s im Bewachten Parkplatz abgestellt hatten ging es an den Zimmerbezug, duschen und ab ins kleine Sitzpool. Drei Stunden haben wir bei Bier und Cubalibre Geschichten aus unserem Leben erzählt, Erfahrungen ausgetauscht, und viel gelacht.
      Um halbzehn kurvten wir dann zur wenigen Meter entfernten „Nigthlifemeile“ von Sosua.
      Weitere Kommentare erspare ich mir. Die meisten wissen wie es hier zugeht, und was abgeht. Essen? Eigentlich wollten wir zu Marco in die Parada Tipico, aber dieser hat sein Restaurant verpachtet und wirkt nun in Cabarete. Ja was blieb übrig, ne wirklich gute Currywurst gab es mit Pommes. Ich hab gleich zwei verdrückt und alles mit drei Cubalibre runtergespühlt.
      Nach einer guten Stunde hatten wir die Augenzwinkereien, Betteleien der meist hübschen Damen satt. Denen müssen nach Feierabend fast die Augen aus den Höhlen fallen bei diesen Aufschlägen, und Falten gibt’s auf dauer sicher auch. Also alle husch ins Körbchen, um fit für den nächsten Tag zu sein. Der letzte Tag unserer Tour naht und von Sosua bis Higuey und Bavaro ist einige Kilometer lang.


      8.Tag
      Pünktlich um neun Uhr nahmen wir auf der bedachten Terasse im Obersten Stock der Hotels ein fürstliches Frühstück zu uns. An nichts fehlte es.
      Frisch und gut gestärkt nahmen wir um elf Uhr die letzte Etappe unter die Räder. Ueber Cabarete, Gaspar Hernandez, Nagua und anschliessend über die Autovia Sanchez-Santo Domingo führte unser Weg dann weiter über die Carretera Mella nach San Pedro de Macoris, wo ein letztes mal getankt wurde. Pünktlich, unfallfrei, und um eine Erfahrung reicher, erreichten wir Higuey um 05.00 pm. Auch die Freunde aus Bavaro sind eine Stunde später zuhause gesund angekommen.

      Was die Preise anbelangt so waren diese alle im Rahmen. Ausser natürlich der Sprit für die Motorräder. Hoteleinzelzimmer der Mitteklasse lagen zwischen 700 und 900 RD$ pP. die Nacht, immer ohne Frühstück. Das immer gute Essen mit allem drum und dran, sprich Wein und Espresso mit durchschnittlich 600 RD$ pP. auch nicht überzogen.

      Nun bleibt etwas Zeit ein nächstes Aberteuer zu planen.
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!
      Warum untern Teppich schei...en, sieh der Nachtopf stand so nah!

      Fällt mir ein bei: Hotel Orchidee übernachtet. Da hat es oben das Restaurant von Thilo, wohl was Essen / QUalität und Preis angeht eines der Besten die Sosua zu bieten hat. Es geht teurer...aber da stimmt Preis/Leistung
      Nur als Tipp für die, die meinen in Sosua zu übernachten...

      ²Futuro01
      :csdr wegen geschäftschädigendem Verhalten auf der Meile!! :xyst

      Ansonsten Dank für den Bericht. Mit Valle Nuevo und der Strecke da habt ihr Euch auch was ausgesucht. Wer hatte das empfohlen? Geht nur mit Cross oder Allrad. Oder eben unter Gefahr. Bin froh dass ihr alles überstanden habt.
      Es geht alles seinen karibischen Gang...
      Schließe mich @Heinz an, besten Dank futuro01 für den spannenden Bericht. Fotos konnte ich jetzt auch -mit großer Begeisterung- sehen! Danke!!! .kst

      @suroeste: Tilo vom (Dach-) Restaurant Orchidee in Sosua ist seit 17. Juli in Urlaub. Vielleicht deshalb...
      Ansonsten sollte man unbedingt dort gegessen haben, wenn man in Sosua ist; da stimmen das gewünschte Preis-/Leistungsverhältnis wirklich noch. Bin sehr oft zum Essen dort und wurde in der Zeit, wo Tilo kocht (und das schon seit Jahren) nie enttäuscht. Allerdings ist es ein "Abendlokal", d.h. er öffnet und kocht erst ab 18:00 Uhr.
      Und übrigens ist Marco (der Inhaber der Parada E.C.) nur vertretungsweise im Miro in Cabarete (wo es vorzügliches Sushi gibt, was ich sonst nicht so mag, aber aus dieser Küche schmeckt es wirklich sehr pikant und ist sehr zu empfehlen). Ob der "neue" Pächter der Parada noch dort wirkt entzieht sich meiner Kenntnis (da ich z.Z. in D bin); vielleicht betreibt es Marco mit seiner lieben Frau Jaqueline bald selbst wieder, was viele seiner ehemaligen Stammkunden hoffen.

      Dann bleibt zu hoffen, dass wir bald wieder so einen Reisebericht zu lesen kriegen, hoffentlich mit noch mehr Fotos! Viel Spaß jedenfalls bei der Planung der nächsten Tour und viel Glück, Freude und spannende Erlebnisse bei der Durchführung!
      Ist nur traurig,dass ich nie wieder mit dem Ofen unterwegs sein kann.


      @Keoma: was ist der Grund - wenn ich fragen darf. Bin auch seit 15 Jahren -konditionsbedingt (seit ich freiwillig das Motorradfahren eingestellt habe, da mir nur extremes Schnellfahren -resultierend aus meiner Langstrecken-Rennfahrerzeit- größte Freude bereitet "da lachte buchstäblich das Herz im Leibe" - wenn Du weißt und nachvollziehen kannst, was ich meine)- nicht mehr aktiv. Wenn ich allerdings solche Geschichten lese, überkommt mich wieder diese alte Liebe...
      Vielleicht würde mir das Cruisen -in meinem gehobenen Alter "ü60" doch Spaß machen... vielleicht... sollte ich es mal ausprobieren... *träum*...

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      fururo01 @
      Kurz nach dem Dorfausgang ging es dann rechter Hand zu einem typischen und sehr einladendem Strandrestaurant, übrigens ein guter Bekannter von unserem Mitfahrer Helmut.
      Hier verköstigten wir uns mit frischer Langustensuppe, Fisch, Lambiel an Knoblauchsauce und feinen Beilagen. Natürlich durfte ein Kühler spritziger Weisswein nicht fehlen.
      Nach einem Bad im erfrischenden Atlantik und vielen Benzingesprächen starteten wir unsere Motoren und fuhren nach Sosua


      Diesen Schilderungen und den Fotos nach war das am Kiosko-Beach, unser Geheimtipp für einen ruhigen Sonntagnachmittag (ohne Touris) ganz in der Nähe (keine 8 km von Sosua entfernt). Neben dem Genuß von günstigem Essen und Getränken, Atlantikluft und Schönwetter mit einer Seebrise, kann man den motorisierten Gleitschirmfliegern, die hier starten (und die im Strandbereich von Cabarete nicht mehr fliegen dürfen), zusehen und mit befreundeten Residenten und Einheimischen relaxen, schwätzen, Pläne machen, und... und... und... -einfach herrlich und entspannend-
      @Keoma: was ist der Grund - wenn ich fragen darf.


      Winni,klar darft Du mich fragen ~ ist doch kein Problem. 8)
      Als Spätfolge einer Rückenmarksverletzung von 1985 ~welche sich vor ca.8 Jahren erstmalig leicht bemerkbar machte~ sterben vermehrt meine Nerven im Rückenmark in der HWS ab und somit auch meine Muskeln.
      Mit dem Infraspinatus (li.und re.) hat es begonnen,welches sich auf die kpl.Koordination vom Arm anheben bis hin zu den Fingerspitzen auswirkt.
      Und bei meinen Beinen verhält es sich ähnlich. :S
      Bin zu 60% schwerbehindert sowie gehbehindet und befinde mich bereits in Rente.
      Könnte zur Not schon noch ne Runde drehen, es wäre jedoch anderen gegenüber verantwortungslos.
      Es tut einem solchen Vollblutbiker wie ich es einer bin schon weh, andererseits fehlt es mir nicht einmal so sehr.
      Niemand kann mir dies nehmen,was ich alles erlebte ~ und ich führte ein pures Bikerleben und war mit der Maschine in sehr vielen Ländern unterwegs und die Km die ich fuhr sind für ein einziges Leben schon eher ungewöhnlich.
      Egal,ob nun mit Reiskocher,AME oder Harley.
      Hatte ja aus reiner Gaudi (keine Selbstdarstellung) mein Bikermovie aus Andalusien ~mit meiner alten AME~ im Musikthread gepostet.
      Aber wenn ich die Bilder von futuro anschaue,kommt schon etwas Sehnsucht auf vergangene Zeiten auf.

      Aber einen grossen Traum habe ich trotz allem noch. 8)
      Einmal mit der Harley durch diese gigantische Landschaft zu tuckern. :ahahaha:

      [video]http://www.youtube.com/watch?v=sXtKhiALL40[/video]

      Noch eine kleine,allgemeine Info:
      Alle die mich von früher kennen,wissen dass ich immer sehr viel und auch sehr gerne hier im Forum geschrieben hatte sowie auch sehr gerne eigene Berichte verfasste.
      Zunehmend fällt mir das Schreiben aber schwerer,so dass ich meistens nur noch die Beiträge lese oder auch nur mal ein Movie poste.
      Hatte "Onkel Suroeste" :D u.a.aus diesem Grund damals auch gebeten,meinen Account zu löschen.
      Allerdings hängt mein Herzblut noch immer an der RD ~ vor allem was die Geschichte betrifft.
      Darum bin ich wieder dabei,wenn auch nicht sehr oft.
      :winki:

      @Keoma>>>>>>>

      Keoma wrote:

      Aber einen grossen Traum habe ich trotz allem noch.
      Einmal durch diese gigantische Landschaft zu tuckern.


      Es ist nie zu spät einen Traum zu verwirklichen. Ich wünsche Dir dabei viel Kraft und Energie.
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!
      Hallo Keoma,

      Danke für Deine Offenheit.
      Schade, das tut mir leid, dass Du so vom Schicksal bebeutelt bist.
      Aber Du hast eine wunderschöne Leidenschaft ausleben können (wovon die meisten Biker nur träumen dürfen) und kannst heute von der Erinnerung zehren.

      Und solange man noch Träume und Vorhaben hat, geht das Leben lebenswert weiter. Ich wünsche Dir viel Kraft, dass Du Deine Vorhaben bald umsetzen kannst!

      Leider konnte ich Deine Movies in der DR nicht sehen, da ich dort nur einen Internet-Stick habe und dieser viel zu langsam ist (3 Sek. Film und dann wieder ca.5 – 10 Sek. Buffern im Wechsel). Werde es hier in D mal nachholen, da Du wohl sehr interessante Filme dabei hattest.

      Ich hatte mal eine 14-tägige Bus-Rundreise durch den Westen der USA gemacht; als alten Biker überkommt einen direkt der Wunsch, diese überwältigende Natur und die endlosen Weiten mit einem Bike im Easy-Rider-Stil zu durchcruisen…
      Nicht zu vergessen die legendäre Route 66 und die kleinen alten Westernstädtchen, die Idianerreservate und die Naturparks...
      Was mir allerdings konstitutionsbedingt (nach einer Krebserkrankung, Chemotherapien etc.) verwehrt ist. Aber vielleicht schaffe ich es mal noch mit einem Wohnmobil… (mein Traum in meinem Hinterkopf).

      Vielleicht können wir uns mal über suroeste kurzschließen, wenn Du sein Angebot annimmst und eine gemeinsame Tour machen. Ab Ende Nov. will ich wieder mit meiner Frau 6 Monate in der Wärme sein.

      @Keoma:
      Zunehmend fällt mir das Schreiben aber schwerer,so dass ich meistens nur noch die Beiträge lese oder auch nur mal ein Movie poste.

      Um so mehr Lob und Dank für Deine Beiträge. Dein Engagement wissen wir nun sehr zu schätzen.

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      @Keoma:
      Tja,so ein schnuckeliges Jeepchen wäre schon eine Sünde wert.



      Ja, sowas in der Richtung hat suroeste ja auch in seinem Fuhrpark. Dann mal los !!! Vielleicht kommst Du früher, du weißt, Die Hurricanseason ist nicht gerade so einladend...
      @Winni

      Ja,da hast Du Recht damit,
      ich habe meine grösste Leidenschaft voll und ganz augelebt und bereue es auch nicht.
      Auch wenn andere oftmals nur den Kopf schüttelten.
      Lebte mein Leben wirklich immer so,
      wie ich es für richtig hielt und nicht so,wie andere es gern gesehen hätten.
      Aber dafür sind natürlich andere Dinge absolut auf der Strecke geblieben.
      Aber man kann schliesslich nicht alles haben.

      Naja,ich kann mit meinem Schicksal schon recht gut umgehen.
      Kann es eh nicht ändern,aber die Dinge zumindest so akzeptieren,wie sie nun einmal sind.
      Lebte schon immer nach dem Motto:
      "nimm das Leben wie es Dir begegnet und mach das Beste daraus"

      Bist Du denn gerade in D?

      Winni wrote:

      Ja, sowas in der Richtung hat suroeste ja auch in seinem Fuhrpark. Dann mal los !!! Vielleicht kommst Du früher, du weißt, Die Hurricanseason ist nicht gerade so einladend...


      Ich kann es gegenwärtig wirklich noch nicht genau sagen,wann genau ich rüber gehe.
      Weisst ja,auch hier in D mahlen die bürokratischen Mühlen manchmal recht langsam.
      Muss auch noch etwas sparen,damit ich mir das Tretboot kaufen kann,um über den grossen Teich zu kommen. :D

      Hurricane?
      Ey,wo ich aufkreuze,haut jeder Hurricane freiwillig ab.
      :ghtsf
      Ja Keoma, im Sommer in D (hier hat man einfach mehr Möglichkeiten etwas zu unternehmen, seine Verwandtschaft, die alten Freunde und Kontakte usw.) und im Winter geht´s dann wieder in die Wärme.
      So war das schon seit 20 Jahren, seit ich die RD bereise, meine Vorstellung. Das hieße dann damals, das eigene Haus in D (wo wir 20 Jahre gelebt hatten) zu verkaufen (nachdem die Kinder aus dem Haus waren und der Hund auch nach 16 Jahren verstorben war) und in eine Mietwohnung umzuziehen, damit man in dieser Beziehung frei war (was die meisten unserer Mitmenschen mit Unverständnis quittiert haben), was wir aber keine Sekunde bereut haben!

      Auch ich gehe da lieber meinen eigenen Vorstellungen nach und lasse mich ungern von Vorstellungen anderer Leute oder der Gesellschaft leiten. Diese Freiheit nehme ich mir. Für das eigene Leben ist doch irgendwo jeder selbst verantwortlich, des Glücks eigener Schmied usw. "Lebe Deinen Traum" heißt es so schön, aber dafür muss man schließlich auch was tun, evtl. riskieren und handeln, solange man es kann, es in der eigenen Hand liegt. An Krankheiten und Gebrechen kommen wohl die wenigsten vorbei, aber auch daraus sollten wir das Beste machen, da stimme ich Dir vollkommen zu.

      Als Retner.....

      Winni wrote:

      Vielleicht können wir uns mal über suroeste kurzschließen, wenn Du sein Angebot annimmst und eine gemeinsame Tour machen. Ab Ende Nov. will ich wieder mit meiner Frau 6 Monate in der Wärme sein.


      hat man ja immer Zeit. :xyst Bin sicher auch dabei wenn irgendwas zu Stande kommt. Nichts ist zu weit wenn mann Freude bereiten kann/könnte.

      Es wäre mir ein Bedürfnis @Keoma mal persönlich kenne zu lernen, und die anderen wieder zu sehen.
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!
      Hola Keoma,
      wenn Du dann mal an der Nordküste sein solltest - ich lade Dich recht herzlich zu einer Jeeptour bei uns ein. Wir suchen auch eine nicht allzu abenteuerliche für Dich aus!
      Haben zwar nur kleine, alte Suzuki-Jeeps; doch die kommen wirklich überall hin.
      Kannst Suroeste ja mitbringen, der kümmert sich derweil ums Essen - lach! :essen:

      Hola Futuro01,
      danke auch von mir für den tollen Bericht! :kiss:
      Hatte mal ne schöne Tour gemacht.
      Da wir ja hier vor Ort starten geht es dann über Parque Bermudez nach Constanza, dann weiter Salto Aqua Blanco, Pyramide und dann durch Richtung Azua. Von dort noch durch bis Pedernales (in Barahona schlaf ich nicht mehr!) Dann Ausflug Bahia de Las Aguilas ma nächsten Tag, weiter bis Lago Enriquillo und da wieder nächtigen. Dann am nächsten Tag über die Sierra de Neyba nach Matas de Fanfan.
      Ist nicht weit, aber ich weiss man braucht locker 5 Std für 100 km, es geht wie auf einem Ziegenpfad...
      Matas übernachten in Cabana.
      Dann weiter nach Comendador und die Grenzstraße Haiti bis Restauration nach Mao und Santiago-Jarabacoa. 3 Tage, Full Power, aber man sieht ne Menge und ist fern von Touris!
      Es geht alles seinen karibischen Gang...