1500 km Harleytrip in der RD Teil 1.

      1500 km Harleytrip in der RD Teil 1.

      Mit vier Freunden, unseren Harley’s 1500 km in der Dominikanischen Republik unterwegs.

      Sämtliche Bilder befinden sich in dem angehängten Link

      Bilder


      1.Tag
      Am Dienstag mitte des Monat Juli nahmen wir unsere Tour in Angriff. Zwei Club-Freunde aus Bavaro holten uns drei wilden in Higuey ab und so fuhren wir über die La Romana, der Südküste lang Richtung Santo Domingo entgegen. Wie es so mit Harleys geht, ist die Werkzeugkiste immer Griffbereit. Die wir kurz vor La Romana auch schon brauchten. Den Schaden provisorisch behoben, und dann, in Santo Domingo kurz vor der Harley Werkstatt hat es dann noch zu allem anderen mein HD Getriebe verblasen. Es war zwar ein halber Tag für die Anstehenden Services und Kleinreparaturen der fünf Motorräder in Santo Domingo geplant, aber nicht gerade um ein neues Getriebe einzubauen.
      So sah es dann im Innern des Antriebes aus, Stiftlager kurz und ohne Umschweife zur Sau und die Uebersetzungsritzel auch gerade mitbeschädigt. Tausend Dollar überweisen und schon wird das neue Fünfganggetriebe eingebaut.


      2.Tag
      Der Getriebeschaden führte nun dazu das es eine ungeplante Nacht, und den nächsten Tag galt in Santo Domingo um die Ohren zu schlagen. Für fünf Biker der alten Schule wahrlich kein Problem. Jeder durfte und konnte es sich aussuchen was er sehen und erleben wollte. Wir hatten ja Zeit bis am Mittwoch „mas Tarde“ also etwa 05.00 pm.
      Ueber den Regierungspalast, zum Heldendenkmal und Wachablösung von Trujilos Befreiern. Cigarrenmanufactur in der Zona Colonial, an malerischen Gassen, zum Fracht- und Kreuzfahrthafen am Malecon (Küstenstrasse). Die Kulturhauptstadt Lateinamerikas 2010 hat viel zu bieten

      Natürlich auch Gastronomisch. Diesmal waren wir im Carne an der folgenden Adresse
      Agustin Lara #16
      btw Andres J. Aybar & Rafael Augusto Sanchez
      Santo Domingo, Distrito Nacional (809) 412-5757
      Liegt schräg hinterer DGA an der Avenida Abraham Lincoln.


      Möglichkeiten sein Lieblingsfleisch und das Menu selber zu kreieren sind ohne Ende. Nur das beste und sehr frisch, wird dann an der Vitrine das Fleisch ausgelesen und danach mit Beilagen nach Wunsch fertig gestellt. Das berühmte „No Hay“ (gibt es nicht), gibt es wirklich nicht. Die Weinauswahl ist auch nicht zu übersehen und bietet vieles für den Weinkenner.
      Tagesmenu wie im letzten Bild sind bei rund 550 RD$. Pro Person. Wir haben uns für das Menue Osso Bucco mit Zitronennudeln entschieden. Dazu einen Spanischen „Crianza Reserva“ etwas Käse im Vorfeld des Hauptganges. Rudi einen Cheescake zum Dessert. Sowie drei Mineralwasser ohne Gas und drei Espresso danach. Das ganze hat dann pro Person mit 1100 RD$ in die Reisekasse geschlagen. Preis Leistung Spitze. Ah ja, rauchen musste man halt an einem Tisch vor dem Restaurant.

      Dann endlich das erlösende Telefon von unserem Harley Mechaniker bei Magna. Alles klar Ihr könnt weiter wenn Ihr wollt.
      Alle Elektro- und Mechanischen Probleme behoben und gelöst, wurden wir nun einzeln und wartend an der Kasse abgerieben.
      Um 05.00 pm war es dann so weit. Abfahrt bevor der Gewitterregen einsetzt. Richtung Placa de la Bandera da wo die ICE ihren Sitz hat sind wir rechts abgebogen, dann Richtung San Cristobal über die Autovia 6 de Noviembre Richtung Bani gedonnert. Wie wenn Engel reisen, natürlich ohne einen Tropfen Regen abzubekommen. Kurz vor Bani empfingen uns dann zwei junge Beamte der Policia National und führten uns zu eine sauberen Hotel mit gesichertem Parkplatz in der nähe der Busparada. Beziehungen sind halt wichtig hier.

      Glücklich und zufrieden das unsere Harleys nun doch liefen wie sie mussten, sanken wir nach einigen Bieren und Cubalibres müde ins Bett. Nicht mal einen Blick mehr auf eine schöne Chica konnte uns mehr vom Schnarchkissen abhalten.


      3.Tag
      Am Donnerstag frisch ausgeruht und gut gelaunt, stand die Kilometerreichste und längste Tagestour auf dem Programm (meinten wir) Bani-Azua-Barahona-Enriquillo Oviedo-Pedernales. Wunderbar ausgebaute Strassen ohne Löcher, breit, ohne säumenden Abfall- und Plastikberge an den Seiten der Teerpiste. Hie und da die obligaten Fruchtstände die auch kaltes Mineral verkauften. Freundliche lachende Leute. Die sich natürlich auch über die Gringos mit ihren „Kotlettklopfern“ wunderten und auch freuten. Abwechslung im Leben der Region und der Zuschauer und Hörer, an einem sonst so tristen Wochentag. Und wer fährt den schon nach Pedernales, ein paar Meter vor und neben der Haitianischen Grenze.
      Zwischen Paraiso und Enriquillo nahmen wir uns unsere verdiente Mittagspause. Nämlich genau kurz vor Los Patos eine malerischen Dorfeingang mit Brücke und darunter ein Kristallklarer kühler Fluss. Natürlich mit Restaurants, Parkplätzen, und alles für den Hunger, alles was das Meer hier hergibt. Zu normalem guten Preis, Leistungsverhältnissen. Natürlich konnten wir dem kühlen nass des Flusses nicht widerstehen und ein ausgiebiges Bad tat Wunder.
      Endlose schnurrgerade Strassen führten uns dann von Oviedo vorbei am neu eröffneten gigantischen Windpark der Dominikanische Republik. Dieser wird am 04. August in Betrieb genommen. Nach Angaben der Betreiber (EGE Haina) wird die Anlage in einer ersten Phase 33 Megawatt Strom liefern, und in einer zweiten Stufe auf 100 Megawatt ausgebaut.
      Am späteren Nachmittag trafen wir unbeschadet in der Garnisonstadt Pedernales ein. Mit einem kurzen Besuch an der Dorfplaya (na ja ein Bier gab’s trotzdem), und den vielen anwesenden Arbeitslosen Jugendlichen, machten wir uns anschliessend auf, um eines der beiden Hotels zu suchen.
      Pedernales ein grösserer Ort an Haiti angrenzend, ohne Zukunftsaussichten für Arbeit der Bewohner. Und trotzdem treffen sich die meisten im Park in der mitte der Stadt, zum Domino spielen, und bei den dutzenden Colmados und Fritierbuden den überlauten Merengue, Bachata oder Salsa rein zu ziehen. Nach einem ausgiebigen Nachtessen, dass heisst frittiertes Huhn und Pommes sowie zwei Flaschen VAT 69 ging’s dann ins Bett, mit dem Gedanken an den guten Osso Bucco in Santo Domingo.

      Ende Teil 1.
      Der nächste folgt>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
      Früher trafst du Frauen, die konnten kochen wie deine Mutter, heute triffst du Frauen die saufen wie dein Vater!
      hmmm, aöso Picasa mag mich wohl nicht, vielleicht weil ich im Firefox Browser immer anonym unterwegs bin?

      Jedenfalls hab ich diese Meldung:
      Hoppla... Hier gibt es nichts zu sehen. Entweder haben Sie keinen Zugriff auf diese Fotos oder es gibt unter dieser Adresse keine. Wenden Sie sich für einen Zugriff bitte direkt an den Eigentümer.
      Es geht alles seinen karibischen Gang...